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Handwerker in der Region

Platz in der kleinsten Hütte

Das Dachgeschoss ausbauen und gleichzeitig dämmen

Experten aus dem örtlichen Holzhandwerk können den Dachausbau professionell und zügig realisieren.
FOTO: DJD/GESAMTVERBAND HOLZHANDEL/FREI

29.09.2020

Nachwuchs hat sich angekündigt, man benötigt ein Homeoffice oder will sich einen Hobbyraum einrichten: Gründe dafür, die Platzreserve unterm Dach nutzbar zumachen, gibt es viele. In jedem Fall ist der Ausbau des Dachgeschosses oft eine attraktive und bezahlbare Möglichkeit, um die vorhandene Wohnfläche des Eigenheims zu erweitern.

Wichtig sind allerdings eine vorausschauende Planung und eine professionelle Ausführung. Ein Dachausbau gehört grundsätzlich in Profihände. Denn selbst kleine Fehler von unerfahrenen Heimwerkern können sich mit erheblichen Folgekosten auf die gesamte Bausubstanz des Hauses auswirken, warnt Anja Nitsche vom Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V.: „Eine durchdachte Planung ist unverzichtbar. Ebenso sollte ein Fachmann den Dachstuhl und die bestehende Dacheindeckung penibel auf Schäden durch Wind, Wetter und Schädlinge untersuchen, da man nach einem Ausbau nur noch von außen an die Dachkonstruktion gelangt.“

Experten aus dem örtlichen Holzhandwerk können auch dazu beraten, ob der geplante Ausbau genehmigungspflichtig ist. Denn die Regelungen dazu sind von Ort zu Ort verschieden. „Gauben und komplette Wohneinheiten benötigen meist eine Genehmigung, von außen nicht erkennbare Umbauten zur eigenen Nutzung sind meist genehmigungsfrei“, erklärt Anja Nitsche weiter.

Dämmvarianten für das Dach im Vergleich

Zusätzlich empfiehlt es sich, die Modernisierung des Dachgeschosses mit einer fachgerechten Dämmung zu verbinden. Dazu gibt es verschiedene Optionen: Wenn das Dach ohnehin neu gedeckt wird, besteht die Möglichkeit für eine Aufsparrendämmung. Sie bringt die größten Vorteile für das Raumklima und eingesparte Heizkosten mit sich, da das Dach auf diese Weise eine geschlossene und dämmende Haube erhält.
 
Falls hingegen nur eine Dämmung von innen möglich ist, beispielsweise bei denkmalgeschützten Gebäuden, gibt es mit der Zwischen- und der Untersparrendämmung zwei Varianten. Auch hier empfiehlt sich der Werkstoff Holz mit verschiedenen Holzfaserdämmstoffen aus dem Holzfachhandel. Wichtig zu wissen: Bei einer Veränderung des Dachaufbaus ist Dämmen mittlerweile Pflicht, das wird durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt. msw/Quelle: djd

INFO

Unter www.holzvomfach.de gibt es viele weitere Informationen und Tipps für Hausbesitzer, die einen Dachausbau planen.


Smarthome mit Holzfeuer

Kachelofentage von 2. bis 10. Oktober

Ob Niedrigenergie- oder Passivhaus, zukunftssichere Technik steht beim Haus- oder Wohnungsbau heute an erster Stelle. Oft ist dabei die Rede von Smarthomes.

Mit vernetzter Technik gelten sie als sicheres, energiesparendes und komfortables Wohnkonzept der Zukunft. Was privat Bauende dabei oft nicht wissen: Moderne Holzfeuerungen ermöglichen eine unabhängige und zukunftssichere Wärmeversorgung – und lassen sich digital vernetzen sowie per Smartphone steuern.

Bei den Kachelofentagen 2020 von 2. bis 10. Oktober gibt es umfassende Informationen über moderne Kachelofentechnologie. Ansprechpartner in der Region findet man unter www.kachelofenwelt.de, dem Infoportal der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft (AdK).

Moderne Kachelöfen, Kaminöfen oder Heizkamine werden heute vom Ofenbauer so dimensioniert, dass ihre Wärmeleistung zum Bedarf neuer Wohngebäude passt. Denn gedämmte oder sanierte Gebäude wie KfW-Effizienzhäuser, Niedrigenergiehäuser oder Passivhäuser haben einen deutlich geringeren Heizwärmebedarf als unsanierte ältere Wohngebäude. Clever kombiniert decken regenerative Energiequellen einen Großteil der Wärmeversorgung in Neubauten ab. So lässt sich beispielsweise eine moderne Holzfeuerstätte mit Wassertechnik und Wärmespeicher koppeln. msw/Quelle: djd
                 

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