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Bauen und Wohnen - Landau

Immer schön cool bleiben

Sonnenschutz in verschiedenen Varianten

Markisentücher schützen vor Sonne, Wind und Regen. Sie bereichern zudem Haus und Garten mit Farbe. FOTO: MARKULUX

24.06.2021

Affenhitze im Sommer, sibirische Kälte im Winter. In Teilen Deutschlands nehmen die Wetterextreme zu. Wer es im Sommer schön kühl und gemütlich auf der Terrasse oder in den Wohnräumen haben möchte, sollte an den Sonnenschutz denken. Hier einige Tipps, was man tun kann.

Wer seine Immobilie umbaut oder energetisch saniert, sollte auch über die Anschaffung von Fenstern und Türen mit speziellen Sonnenschutzverglasungen nachdenken. Sie bieten einen guten Schutz vor der Sommerhitze, denn sie reflektieren und absorbieren die Sonnenstrahlen dank nahezu unsichtbarer Beschichtungen im Scheibenzwischenraum. Dadurch sinkt der Energiedurchlass abhängig vom gewählten Glastyp um bis zu 50 Prozent und die Räume werden weniger warm. Einen etwas anderen Weg gehen schaltbare Verglasungen: Sie verändern mittels Stromzugabe in mehreren Schritten ihre Farbe von glasklar bis hin zu einem tiefen Blau.

Großes Angebot

Der innenliegende Sonnenschutz ist sehr weit verbreitet. Dazu zählen unter anderem Jalousien, Faltstores, Plissees, Rollos und Vorhänge, die man recht einfach und je nach Produktwahl für kleines Geld nachrüsten kann. „Dabei reicht das Angebot von maßgeschneiderten Produkten aus dem Fachhandel bis hin zu kostengünstigen selbst anpassbaren Modellen aus dem Baumarkt“, erklärt Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). Verschattungslösungen im Scheibenzwischenraum in Form von Jalousien und Plissees sind schick, witterungsunabhängig von Wind und Regen und dazu wartungsarm, bedingen aber in der Regel den Austausch des kompletten Fensters, da die Gläser deutlich dicker sind.

Besonders guter Schutz

Das Angebot an Sonnenschutz wird abgerundet durch außenliegende Systeme. Dazu zählen unter anderem Sonnenschirme, Rollläden, Außenjalousien, Markisen, Fensterläden, Schiebeläden, Sonnensegel und Screens. Mit ihnen erreicht man einen besonders guten Schutz vor der Sommerhitze, weil die Sonnenstrahlen gar nicht erst voll auf das Glas treffen: Die Reduzierung der Sonneneinstrahlung liegt hier abhängig vom Verschattungssystem zwischen 60 und 75 Prozent und der Hausbewohner kann jederzeit einen kühlen Kopf bewahren. „Ganz wichtig aber ist, dass die Sonnenschutzsysteme auch genutzt werden. Hier bieten automatische Steuerungen mit Zeitschaltuhr und Sensoren gute und effektive Unterstützung. Denn was nutzt ein Sonnenschutz, der bei Sonne nicht automatisch geschlossen wird, dann wird es trotzdem heiß im Gebäude“, gibt Lange zu bedenken.

Beim außenliegenden Sonnenschutz sind vor allem Senkrechtmarkisen und die mit ihnen verwandten Screens im Trend. Screens und Senkrechtmarkisen sind parallel vor den Fensterflächen eines Gebäudes angebrachte Gewebe. Sie unterscheiden sich im Wesentlichen in ihrer Verbindung mit den seitlichen Führungsschienen. Während Senkrechtmarkisen vor allem unten in den Schienen geführt werden, übernimmt das bei Screens ein zusätzlicher Seitensaum. Er sorgt für lückenlosen Sonnenschutz, hält das Gewebe straff und macht das System besonders windstabil. Beide sorgen für einen optimalen Sonnenschutz, ohne den Blick ins Freie allzu sehr zu beeinträchtigen.

Weniger UV-Strahlung

„Die Textilien von hochwertigen Screens und Senkrechtmarkisen reflektieren die Sonneneinstrahlung um etwa 70 Prozent und filtern die UV-Strahlung um über 90 Prozent“, erläutert Marcus Baumeister vom Technischen Kompetenzzentrum des Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V.(BVRS). Weil sie die dahinterliegenden Räume verschatten, sorgen sie für angenehme Raumtemperaturen. Ob der Sonnenschutz eher licht- und blickdurchlässig ist oder den Raum verdunkelt und blickdicht ist, hängt vom Kundenwunsch und Material ab. Noch vielfältiger als die Materialien ist die Zahl ihrer Dessins: Ob einfarbig oder mehrfarbig, gestreift, kariert oder mit Farbverlauf – die Auswahl ist riesig. So haben die Produkte auch eine dekorative Funktion am Gebäude. fsv

INFO

Weitere Infos finden sich auf www.renovieren.de; mehr Themen rund ums Bauen in den Zeitschriften „Althaus modernisieren“ und „Bauen & Renovieren“ – am Kiosk oder online unter www.fachschriften-verlag.de/zeitschriften
     

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