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Samstag, 09.03.2019 Drucken

Region mit Zukunft

Lagerfläche gefragt

„Wasem Logistik“ auf Wachstumskurs – Umzug nach Kaiserslautern

Jochen Wasem steht an der Spitze eines Unternehmens, dessen Dienstleistungen gerade in den vergangenen zehn Jahren zunehmend gefragt sind. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, laufen derzeit bei „Wasem Logistik“ mehrere Projekte.

Bewegen sich auf Knopfdruck: Die Verschieberegale in einer der neu gebauten Hallen laufen auf Schienen und machen so Gänge zu den Lagerwaren frei. FOTO: MONIKA KLEIN
Bewegen sich auf Knopfdruck: Die Verschieberegale in einer der neu gebauten Hallen laufen auf Schienen und machen so Gänge zu den Lagerwaren frei.
FOTO: MONIKA KLEIN

Aktuell befindet sich der Hauptsitz des Unternehmens noch in Kindsbach. Das wird aber nicht mehr lange so bleiben, denn der Umzug in das ehemalige Coca-Cola-Gelände im Kaiserslauterer Stadtteil Einsiedlerhof ist in vollem Gange. Der Geschäftsführer geht davon aus, dass dieses Vorhaben Mitte März abgeschlossen ist.

„Wir sind im Umbruch, wir haben viele Baustellen“, beschreibt er die aktuelle Situation. Denn seine Auftraggeber benötigen zunehmend Lagerflächen, die er für sie vorhalten will. Insgesamt elf Hallen befinden sich in Stadt und Landkreis Kaiserslautern sowie in Waldmohr im Landkreis Kusel, die eine Lagerkapazität von insgesamt 130.000 Quadratmetern bieten.

An einem Standort in der Clara-Immerwahr-Straße im Industriegebiet (IG) Nord von Kaiserslautern sind zwei Hallen entstanden. Der erste Bauabschnitt war im Juni 2018 abgeschlossen. Dort befindet sich eine Halle mit einer Fläche von 9600 Quadratmetern und einer Kapazität von bis zu 22.000 Paletten. Ausgestattet ist sie mit Verschieberegalen, die auf Schienen gelagert sind und sich auf Knopfdruck bewegen. Der Vorteil ist, dass auf diese Weise „Wasem Logistik“ auf Wachstumskurs – Umzug nach Kaiserslautern Platz eingespart werden kann, sodass mehr Lagerfläche zur Verfügung steht.

Jochen Wasem FOTO: LMO
Jochen Wasem
FOTO: LMO

Im zweiten Bauabschnitt ist eine Halle mit einer Fläche von 6000 Quadratmetern entstanden, die mit einer Höhe von 15 Metern die andere überragt und Raum für 15.000 Paletten stellt. Hier kommt modernste digitale Technologie zum Einsatz. Beide Hallen werden bereits genutzt, auch wenn die Arbeiten noch nicht vollständig abgeschlossen sind.

Wasem rechnet damit, dass dies in Kürze der Fall sein wird. In die Zukunft gedacht hat er außerdem. Denn würde die Nachfrage weiter steigen, wäre eine Erweiterung auf einem angrenzenden, dritten Grundstück möglich, das Wasem bereits erworben hat. Investiert hat er eine Gesamtsumme von 15 Millionen Euro.

Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Lagerung, der Kommissionierung und dem Versand von Waren. „Wir lagern zu 90 Prozent Waren für Industriekunden, liefern Rohwaren an die Produktion und transportieren die Waren zu Kunden“, erläutert er. Dabei sind seine Kunden Global Player aus der Auto-, Chemie-, Elektro- und Lebensmittelindustrie, die vorwiegend aus dem Raum Kaiserslautern kommen. „Zwischen Mannheim und Saarbrücken gibt es niemanden, der diese Kombination von Lagerfläche und Fuhrpark aus einer Hand anbieten kann“, macht er deutlich.

Eine der täglichen Herausforderungen für ihn und seinen Mitarbeiterstamm ist die Flexibilität, die erforderlich ist, um kurzfristig auf Anfragen zu reagieren, die Tag und Nacht eintreffen können. Aktuell beschäftigt Wasem 110 Mitarbeiter. Wegen des beständigen Wachstums ist er auf der Suche nach weiterem Personal und Auszubildenden.

„Mein Ziel ist es, anhand der Projekte und Aufträge bis Ende 2019 150 Mitarbeiter zu beschäftigen. Dann haben wir viele Hallen und Baustellen abgeschlossen, um unsere eigentliche Arbeit zu tun und mit unseren bestehenden Kunden zu wachsen. Die Voraussetzungen sind mit den drei Grundstücken im IG Nord geschaffen“, hält er fest. Mit seiner Mitgliedschaft im Verein Zukunftsregion Westpfalz will Wasem die Zielsetzung des Zusammenschlusses unterstützen.

„Wasem Logistik“ ist 2007 aus der von Jochen Wasem gegründeten Landstuhler Transportgesellschaft hervorgegangen. Schonals jungerMannhatte er sich mit der Spedition Jochen Wasem selbstständig gemacht und war damit in vierter Generation in der Logistikbranche tätig, in der die Disposition immer wichtiger wird. lmo


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