Anzeigensonderveröffentlichung

Neueröffnung Traueratelier Jung Katzweiler

„Wie bei Freunden zuhause“

Traueratelier Jung im ehemaligen Bürgerhaus von Katzweiler eröffnet – Pusteblume dient der Wiedererkennung

Die Ausstellung: Inhaber Erwin Jung wählt Särge und Urnen unter Aspekten der Ökologie und Nachhaltigkeit aus. FOTO: MONIKA KLEIN

19.10.2020

Persönliche Erfahrungen waren ausschlaggebend dafür, dass sich Erwin Jung vor acht Jahren beruflich komplett neu orientiert hat und vom Bankenwesen in die Bestatterbranche gewechselt ist. Mit dem Traueratelier Jung in Katzweiler hat er den Schritt in die Selbstständigkeit gemacht.

Dass das Traueratelier im ehemaligen Bürgerhaus entstehen sollte, war Jung gleich klar, als er sich die Räume zum ersten Mal anschaute. „Das ist es, habe ich gleich gewusst“, erinnert er sich. Er sah sofort die Möglichkeiten, die das 1770 erbaute Gebäude, das zwischenzeitlich als katholisches Gotteshaus und Schulhaus, dann ab 1954 bis vor wenigen Jahren als Bürgerhaus genutzt worden war, bot.

Nachdem im Frühjahr die Kaufentscheidung gefallen war, starteten wenig später die Umbau- und Renovierungsarbeiten. Decken, Fußböden und Wände wurden erneuert, die sanitären Anlagen modernisiert und zwei hochwertige Küchen eingebaut. Dabei war es Jung wichtig, dass sich seine Lieblingsfarbe, ein zartes Mintgrün, und die Pusteblume als Symbol für die Vergänglichkeit, überall wiederfinden. Am und im Gebäude als auch an den silberfarbigen Fahrzeugen stellen sie ein klar ersichtliches Wiedererkennungsmerkmal dar.

In einer der Küchen kocht Jung den Kaffee, wenn er Beratungsgespräche führt. Die andere ist an das stilvoll und modern eingerichtete Trauercafé „Pusteblume“ im ersten Stock angeschlossen. Ausgestattet mit allem, was zur Bewirtung benötigt wird, bietet es Platz für bis zu 60 Personen, wobei sich die Zahl der Gäste nach den aktuell geltenden Corona-Auflagen richtet.

Als Konditor bringt Reimar Jung, Erwin Jungs Ehemann, hausgebackene Kuchen und Torten auf den Tisch. Ebenso kann auf Wunsch mit einem Haussekt von der Winzergenossenschaft Weisenheim angestoßen werden. Das kann der Fall sein, wenn zum Beispiel ein 80. Geburtstag gefeiert wird oder eine Seniorengruppe zusammenkommt, denn auch für solche Treffen steht das Café zur Verfügung. Der Inhaber plant auch, Info-Abende mit Experten mit Themen rund um Tod und Trauer durchzuführen.

Stilvoll: Im Café „Pusteblume“ können Trauergäste, aber auch andere Gruppen zusammenkommen. FOTO: MONIKA KLEIN
Stilvoll: Im Café „Pusteblume“ können Trauergäste, aber auch andere Gruppen zusammenkommen. FOTO: MONIKA KLEIN

„Die Trauerfeier und die Begleitung auf dem letzten Weg sehen wir als letztes Fest an“, erzählt Jung. Da er seit fünf Jahren auch als Trauer- und Hochzeitsredner tätig ist, legt er in Gesprächen viel Wert auf eine angenehme Atmosphäre, die von Empathie und Einfühlungsvermögen geprägt ist. „Ich möchte die Leute auffangen und will, dass sie sich wie bei Freunden zuhause fühlen“,macht er seine Intention deutlich.

Ihm ist es wichtig, den Verstorbenen und das,was ihn ausgemacht hat, als Trauerredner in Worten und als Bestatter in einer kleinen Ausstellung zu würdigen. Das können Fotografien sein und Dinge, die für Beruf oder Hobby stehen und schließt auch die Floristik ein, für die Reimar Jung verantwortlich zeichnet. „Für jeden Verstorbenen richten wir eine persönliche Dekoration her, damit die Angehörigen innehalten, verharren und sich im Stillen verabschieden können“, berichtet er. Auch erhalten die Hinterbliebenen eine wertige Tasche, die als Erinnerung ein Gedenkalbum, ein Kondolenzbuch und -karten beinhaltet.

Im Ausstellungsraum zeigt der Inhaber Särge aus Naturhölzern, auch außergewöhnliche Modelle wie aus Weidengeflecht, und biologisch abbaubare Urnen. Angeboten werden unter anderem Erd-, Feuer- und Seebestattungen. Auch ist das Traueratelier Kooperationspartner von Ruheforst und Friedwald. Daneben bietet er eine Bestattungsvorsorge an, in der zu Lebzeiten alle Details der Beerdigung festgelegt werden können. Als Trauerbegleiter unterstützt er dabei, mit dem Schmerz und Verlust umgehen zu können.

Über die ersten zwei Monate sagt er: „Ich bin sehr glücklich über die Entwicklung und wie positiv unser Konzept und das Traueratelier angenommen werden.“ Er lädt dazu ein, einfach mal zu klingeln und sich die Räume zeigen zu lassen. „Wir sind ein offenes Haus.“

Das Traueratelier Jung ist Mitglied im Bestatter-Verband Rheinland-Pfalz. Im Hof stehen Parkplätze zur Verfügung. lmo

INFO

Traueratelier Jung
Storcheneckerstraße 2, 67734 Katzweiler
Telefon 06301 6169830
www.traueratelierjung.de

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