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Wärme zum Spartarif

Selbst Brennholz machen – So klappt es

Tipps und Tricks beim Motorsägenkurs helfen später beim Zerteilen von liegendem Holz.
FOTO: DJD/STIHL

23.11.2020

Viele Kaminbesitzer empfinden das Holzmachen nicht als Arbeit, sondern begrüßen die Freizeitbeschäftigung an der frischen Luft als Ausgleich zum Alltag. Deshalb machen viele von ihnen ihr Brennholz am liebsten selbst, anstatt es sich ofenfertig geschnitten ins Haus liefern zu lassen. Eine sichere Sache, wenn man einige Ratschläge beherzigt.

Das Brennmaterial ist begehrt. Man sollte sich daher zeitig darum kümmern. Erste Anlaufstellen sind die regionalen Forstämter. Bei diesen können Privatpersonen kostengünstig das Recht erwerben, sogenanntes liegendes Holz aufzubereiten – oder sogar selbst Bäume zu fällen. Voraussetzung ist die Teilnahme an einem Motorsägenkurs. Hier machen Fachleute die Teilnehmer in Theorie und Praxis mit Arbeitstechniken, Sicherheitsaspekten sowie mit Funktionen und Wartung einer Motorsäge vertraut.

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„Wann der nächste Kurs stattfindet, lässt sich beim zuständigen Revierförster erfragen“, erklärt Stihl-Experte Mario Wistuba. Für das Zuschneiden des Holzes in ofengerechte Abschnitte empfiehlt sich der Einsatz einer Motorsäge. Akku-Geräte sind für den durchschnittlichen Haushaltsbedarf an Brennholz gut geeignet. Viele Modelle sind so leise, dass man ohne Gehörschutz auskommt. Ebenso entscheidend wie das richtige Werkzeug ist die passende Schutzausstattung. „Motorsägen-Stiefel, eine Schnittschutzhose oder Beinlinge mit Schnittschutzeinlage, Schutzbrille, Arbeitshandschuhe sowie ein Helm mit Gehör- und Gesichtsschutz sorgen für ein sicheres Arbeiten und sind unverzichtbar“, sagt Wistuba.

Bevor die Abschnitte mit einem Spaltbeil in Kaminscheite zerlegt werden, muss das spätere Brennholz an einer überdachten Stelle trocknen. „Erst bei einer Restfeuchte von unter 20 Prozent ist Holz für den Kamin geeignet“, erklärt Mario Wistuba. Liegt der Wert höher, geht beim Heizen zu viel Energie verloren, der Schadstoffausstoß steigt und der Kaminofen kann Schaden erleiden. Für das Bestimmen des Feuchtigkeitsgehalts ist etwa ein Holzfeuchtemesser hilfreich. Er wird für wenig Geld im Handel angeboten. msw/Quelle: djd
                    

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