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Region mit Zukunft

Geheimnissen der Technik auf die Spur kommen

Schulen profitieren von zwei neuen Begleitkonzepten für den Unterricht – „KiTec“ und „IT2School“ fördern Forscherdrang

Wie funktioniert ein Tablet? Das Projekt „IT2School“ soll Einblick in die „Technik dahinter“ bieten.
FOTO: PICTURE ALLIANCE/DPA

28.11.2020

Faszinierende Felder erkunden, spannende Welten erobern: Ohnehin führen zu Beginn des digitalen Zeitalters Computer, Tablet, Smartphone Kinder schon früh auf Entdeckungsreise. Das machen sich auch Schulen zunutze. Wichtig aber ist, dass Kinder und Jugendliche nicht nur den Umgang damit erlernen, sondern auch hinter die bunten Display-Bilder blicken. Geheimnissen der Technik schon früh auf die Spur zu kommen, dabei helfen zwei Begleitprojekte für den Unterricht mit, die in pfälzischen Schulen Einzug halten.

„Kinder entdecken Technik“: Der Name ist Programm bei „KiTec“ – einem Projekt, das Grundschülern spannende Einblicke eröffnen soll. „IT2School“ legt den Fokus auf die Informationstechnologie und ist eher für weiterführende Schulen konzipiert. „KiTec“ wie „IT2School“ kommen aus der Wissensfabrik, einem bundesweit agierenden Mitmach-Netzwerk, hinter dem mehr als 130 Unternehmen und Stiftungen aller Branchen und Größen stehen.

Die Wissensfabrik hat ihren Sitz in Ludwigshafen. Von dort aus sind die beiden Mitmach-Projekte bereits in vorderpfälzischen Schulen etabliert worden. Künftig profitieren auch Schülerinnen und Schüler in der Westpfalz von den Konzepten und den Materialien, die im Unterricht zum Einsatz kommen sollen.

Forciert hat dies nicht zuletzt der Verein Zukunftsregion Westpfalz (ZRW), der in der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer der Pfalz und der IKK Südwest Unterstützer hinter sich weiß. Der ZRW legt sich bereits seit Anbeginn dafür ins Zeug, die sogenannten Mint-Fächer zu fördern.

ZukunftsRegion Westpfalz e .V.

Junge Menschen schon möglichst frühzeitig für Mathematik und Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu begeistern, ist die Intension. Interesse wecken, Spaß vermitteln an besagten Mint-Fächern, ist indes kein Selbstzweck. Es geht letztlich darum, wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Bekanntlich suchen Firmen händeringend nach qualifiziertem Nachwuchs. Auch in der Westpfalz, in der bekanntlich Technische Universität, Hochschule, wissenschaftliche Institute und zahlreiche hochspezialisierte Unternehmen mit Technikkompetenz zu finden sind.

Schon in der Grundschule spielerisch Technik zu entdecken, das erleichtert „KiTec“. ZRW und Partner stellen nun mithilfe der Wissensfabrik die Materialien zur Verfügung, damit einher geht aber auch eine Schulung der Lehrkräfte, die die modular auf gebauten Materialien einsetzen.

Bei „KiTec“ sind bereits sieben Schulen – jeweils eine pro Landkreis beziehungsweise kreisfreier Stadt – eingestiegen. Die Grundschulen Contwig (Landkreis Südwestpfalz) und Husterhöhe (Pirmasens), die Pestalozzi-Schule in Kaiserslautern und dieWendelinus-Grundschule in Ramstein-Miesenbach (Kreis Kaiserslautern), die Königsbergschule Wolfstein (Kreis Kusel), die Grundschule in Mittelbach (Zweibrücken) und die Grundschule Winnweiler im Donnersbergkreis sind die ersten, die davon profitieren.

Das „KiTec“-System erlaubt Kindern, sich an Bausätzen der mitgelieferten Materialkisten zu probieren und dabei so einiges zu lernen. Warum bleibt ein hoher Turm stehen? Warum hält eine Hängebrücke? Diese Fragen stellen sich – und werden beim gemeinsamen Technikerlebnis auch beantwortet. Dass die Kinder selbst etwas konstruieren, ist dabei ein Schlüssel zu neuen Erkenntnissen.

Schon mehr in die Tiefe dringt „IT2School“ vor. Zwar gehen bereits Kinder wie selbstverständlich mit informationstechnologischen Angeboten um. Doch soll das Projekt ein Verständnis für die verborgenen Vorgänge wecken. Wie funktioniert das Internet? Was liest ein Scanner aus dem Strichcode heraus? Und wie lässt sich sogar eigenständig eine App programmieren? „IT2School“ soll mittels Modulen von unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden beim Verständnis helfen.

Beim ZRW sind die verantwortlichen zuversichtlich, dass auch das Bildungsministerium des Landes diese Form der Mint- Förderung weiter unterstützt. An Rückenstärkung heimischer Unternehmen fehle es nicht. Weitere Partner gelte es aber noch zu gewinnen. cha
                

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