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Weihnachten in der Region

Aktuelle Brettspielideen für Weihnachten

Empfehlungen fürs gemütliche Beisammensein an den Feiertagen: von Würfelglück bis Deduktion

Spaßig: In „28“ kutschieren die Spieler per Straßenbahn durch Lissabon. FOTO: HEIDELBÄRGMES/DPA-TMN

16.12.2021

Für viele gehören Brettspiele zu den Feiertagen wie der Weihnachtsbaum oder der Gänsebraten. Dabei müssen es längst nicht mehr Klassiker wie „Catan“, „Cluedo“ oder „Monopoly“ sein. Hier folgen Spielideen, die sich durchaus auch als Last Minute-Geschenkidee eignen.

Spiele stehen wie jedes Jahr zu Weihnachten als Geschenk hoch im Kurs und die Corona- Krise hat den Boom nochmals angeheizt: Der Verkauf von Erwachsenenspielen steigerte sich um rund 14 Prozent, wie der Branchenverband Spieleverlage mitteilte. Im Sommer wurden bereits „MicroMacro: Crime City“ als Spiel des Jahres, „Paleo“ als Kennerspiel des Jahres und „Dragomino“ als Kinderspiel des Jahres ausgezeichnet – und alle sind mindestens einen Blick wert. Daneben gibt es weitere Empfehlungen.

Bei „High Score“ geht es um Würfeln, Zocken und Überbieten. Wer mit jeweils sieben Würfeln in sieben Runden die meisten Punktechips sammelt, triumphiert in „High Score“. Der Clou des sehr zugänglichen Spiels ist, dass jede Runde nach anderen Regeln gewürfelt wird. Dafür werden in jedem Spiel sieben von 21 sogenannten Challenge-Karten gezogen – so ist jede Partie unterschiedlich. Das Spiel ist schnell erklärt und schnell gespielt ist.

Für den Familienspaß eignet sich „28“. Wer Lissabon besucht, kommt nicht an einer Fahrt mit den charakteristischen gelben Straßenbahnen vorbei. In „28“, namensgebend ist eine der berühmtesten Linien, steuern die Spielenden ihre Bahnmithilfe von Tickets durch die portugiesische Hauptstadt, sammeln Fahrgäste ein und bringen sie zu Sehenswürdigkeiten. Wenn eine andere Bahn aus dem Weg geschubst werden soll, kann eine Klingel betätigt werden – ein nettes Gimmick. Das Spiel bietet einen schönen Einstieg in die Welt der strategischen Brettspiele für Familien.

„Cryptid“ richtet sich an Knobler. Die Spielenden suchen eine Kreatur, die sich auf genau einem Feld des Spielplans befindet. Dabei hat jeder andere Informationen über den Aufenthaltsort und versucht durch das Befragen der anderen die richtigen Schlüsse zu ziehen. „Cryptid“ ist ein sehr interaktives Deduktionsspiel, das gerade zum Ende immer spannender wird. Dabei ist hohe Konzentration gefragt, denn ein falsch gesetzter Stein macht das Rätsel für alle unlösbar.

Kinder sind die Zielgruppe von „Ungeheuer Hungrig“. Das Hybrid-Spiel vom kleinen deutschen Verlag HYBR Games vermischt eine App mit einem Brett-/Kartenspiel auf niedliche Weise. Gemeinsam müssen Monste rmit altem Krempel gefüttert werden, der auf den Handkarten aufgedruckt ist. Entscheidend sind hierbei die Farben der gespielten Karten. Diese sollen zusammen nämlich die Fellfarbe des jeweiligen Monsters ergeben. Technisch werden QR-Codes auf den Kartenrückseiten mit dem Tablet oder Smartphone eingescannt. Aber Achtung: Die Monstermögen keine Vitamine. Das kooperative Spiel sorgt bei Jung und Alt für großen Spaß.

Quiz-Liebhaber sind bei „Quiz Club“ gut aufgehoben. In Quizspielen gewinnen immer die Klügsten mit der größten Allgemeinbildung? Auch bei „Quiz Club“ hilft viel eigenes Wissen, doch genauso wichtig ist die richtige Einschätzung der anderen am Tisch. Es gibt kooperative Runden, in denen einem Mitspielenden am besten die Frage gestellt wird, die er voraussichtlich beantworten kann. In den kompetitiven Runden setzt man dagegen auf das Nicht-Wissen des Gegenübers. Das Spiel beinhaltet knapp 1000 Fragen von durchweg guter Qualität und ist erweiterbar.

Taktiker kommen bei „Explorers“ auf ihre Kosten. Das Familienspiel spielt in einer fiktiven Welt und ist ein sogenanntes Flip&Write-Spiel: Alle am Tisch haben abwischbare Tableaus mit der gleichen Landkartenkombination vor sich. Dann werden über vier Runden nacheinander Plättchen mit vier unterschiedlichen Landschaftstypen umgedreht und jeder Mitspielende macht auf seinem Tableau zwei oder drei Kreuze. Dabei kann durch das Einsammeln von Nahrung oder Edelsteinen, das Abkreuzen von Tempeln oder das Umbauen von Dörfern gepunktet werden. Obwohl die Regeln recht einfach sind, bietet „Explorers“ durchaus etwas Tiefe und einen hohen Wiederspielwert.

Film-Fans wird das „Dune Imperium“ erfreuen, das mehrere Sachen richtig macht: Einerseits erkennen Fans des Romans oder der aktuellen Verfilmung von Regisseur Denis Villeneuve die Atmosphäre auf dem Wüstenplaneten wieder. Andererseits ist durch die klare Symbolik auch ohne Vorwissen ein schneller Einstieg möglich. Dabei richtet sich „Dune Imperium“ an erfahrene Spieler, die auch vor Konflikten nicht zurückschrecken. Spezielle Intrigenkarten, die man vor den Gegnern geheim hält, sorgen für die entscheidende Würze.

„Arche Nova“ ist etwas für Experten. Beim Aufbau von Zoos geht es nicht nur darum, viele Tiere zu zeigen, sondern auch um die Unterstützung möglichst vieler Artenschutzprojekte. Die Regeln sind nicht übermäßig kompliziert, doch strategisch verlangt das Spiel einiges ab. Die Aktionsauswahl wird dabei mit einem cleveren Kartenmechanismus getroffen. Achtung, man sollte Zeit einplanen. dpa

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