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Region mit Zukunft

20 Mittelstufenschüler sind die Ersten

Internationale Schule Westpfalz bezieht nach Umbau ehemaliges Schwesternhaus der Bischof-von-Weis-Stiftung

Wird Standort der Internationalen Schule Westpfalz: Das ehemalige Schwesternhaus wird zurzeit noch umgebaut. Mit Beginn des neuen Schuljahres wird im Erdgeschoss unterrichtet.
FOTO: LMO

15.08.2020

Zum Auftakt des neuen Schuljahres am kommenden Montag, 17. August, werden in den Gängen des ehemaligen Schwesternhauses der Bischof-von-Weis-Stiftung in Landstuhl Kinderstimmen zu hören sein. Die Internationale Schule Westpfalz (ISW) in Ramstein-Miesenbach zieht zunächst mit ihren siebten und achten Klassen in das historische Gebäude der benachbarten Stadt ein.

Als die ISW im Jahr 2017 am Standort Ramstein-Miesenbach startete, hatten sich knapp 40 Grundschüler angemeldet. Heute ist ihre Zahl auf über 100 angestiegen. Dies ist auch der Grund für den Umzug, denn die bisherigen Kapazitäten waren für diesen Zuwachs nicht mehr ausreichend.

Schon vor drei Jahren stand fest, dass, sollte sich die Schule etablieren und die Entwicklung der Schülerzahlen positiv verlaufen, die Phase des Aufbaus abgeschlossen ist. Daraufhin sollte im nächsten Schritt eine Ausweitung des Angebots durch das Etablieren einer Mittelstufe und später auch einer Oberstufe erfolgen.

ZukunftsRegion Westpfalz e .V.

Die Mittelstufe zieht nun in das ehemalige Schwesternheim, das zeitweise auch Waisenhaus war. 20 Schüler seien für die siebten und achten Klassen angemeldet, wie Charlotte Ducker von der ISW-Geschäftsführung erzählt. Sie werden vorerst im Erdgeschoss unterrichtet, denn der Umbau und die Renovierung des rund 170 Jahre alten Gebäudekomplexes und des Außengeländes erfolgt in mehreren Etappen.

Die drei Stockwerke und die entwidmete Kapelle werden Zug um Zug unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes umgebaut. „Wir möchten die historischen Elemente beibehalten und sie mit der Zukunft verbinden“, hält Ducker fest. Vorgesehen ist ebenfalls, die Scheune in eine Cafeteria umzuwandeln und den ehemaligen Garten der Nonnen wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen.


Historisches mit der Zukunft verbinden


Der früheren Kapelle kommt eine besondere Rolle zu. Dort, wo einst Kirchenbänke standen, soll ein sechs Meter langer Tisch seinen Platz finden. An ihm werden die Schüler das Mittagessen einnehmen. Er soll zudem die Möglichkeit zum Austausch untereinander bieten. Im früheren Altarraum werden Sitzgruppen aufgestellt, an denen die Schüler in kleinen Gruppen diskutieren und Aufgaben erledigen können.

Der Verein Zukunftsregion Westpfalz (ZRW) hatte sich damals für eine Ansiedlung der ISW mit englischsprachigem Unterricht und internationalem Abschluss stark gemacht. Das Ziel der ISW ist es, bis Ende 2021 in Landstuhl 150 Schüler vom Vorschulalter bis zur Oberstufe zu unterrichten. Ob es so komme, hänge mit von der Entwicklung der Corona-Pandemie ab, so Ducker. lmo
    

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