Die Dachdeckerei Pfleger GmbH im Gewerbegebiet von Mehlingen leistet weit mehr als das Eindecken von Dächern. Der Handwerksbetrieb ist der richtige Ansprechpartner bei Neubauten und Sanierungen und führt auch kleine Reparaturen aus. Das Fachpersonal ist so gut aufgestellt, dass fast alle Arbeiten rund um das Dach oder die Fassade in einer Hand geleistet werden.
Die Mehlinger Dachdeckerei ist eines der wenigen Unternehmen in der Region, die Indach-Photovoltaikanlagen auf die Dächer bringen. Die Anlagen haben einen zweifachen Nutzen: Einmal die Stromgewinnung und gleichzeitig fungieren sie als perfekte Dacheindeckung.
Die Dachdeckerei bietet diesbezüglich ein Komplettsystem mit dem Vorteil, dass der Bauherr nur einen Ansprechpartner hat, nämlich den Firmengründer und Geschäftsführer Karl Ernst Pfleger. „Eine Indach-Photovoltaikanlage bietet sich bei einem Neubau an oder wenn gerade eine Dachsanierung ansteht“, sagt der Geschäftsführer.
Dächer aller Art werden vom Meisterbetrieb gedeckt, der im Jahre 2007 gegründet wurde. Vom Steildach angefangen mit Ziegel, Stehfalz, Schiefer oder Trapezblech bis hin zum Flachdach, das entweder mit Bitumen oder Folie abgedichtet wird. Immer beliebter werden Gründächer, auf deren Anlage die Dachdeckerei Pfleger ebenfalls spezialisiert ist. All die Arbeiten werden bei Neubauten ebenso ausgeführt wie bei Erweiterungen oder Sanierungen. Auch der nachträgliche Einbau von Dachfenstern und die sichere Abdichtung vor Regenwasser gehört in das Leistungsspektrum. Die Dachdeckerei ist zudem in der Lage, das Gebälk aufzuschlagen und Dachgauben zu integrieren.
Sogar die fachgerechte Gestaltung von Terrassen und Balkonen übernimmt der Handwerksbetrieb. Sie können entweder mit Steinen belegt oder mit einem Kunststoff-Granulat witterungsbeständig ausgestattet werden. Mit der gleichen Sorgfalt errichtet das Unternehmen Carports und hölzerne Nebengebäude. Bei allen Arbeiten kommen moderne Maschinen zum Einsatz, um die Bauzeiten so gering wie möglich zu halten. Zum Maschinenpark gehört ein Steiger mit Kettenantrieb. Dieser ist auch dann im Einsatz, wenn es um die Fassadengestaltung beispielsweise mit Blechen oder Schiefer geht.
Für die Spenglerarbeiten ist Alexander Schneider zuständig, ein gelernter Dachdecker und Spengler-Meister im Betrieb. Unter seiner Leitung werden Dachrinnen und Abfallrohre angebracht. Ein Schwerpunkt ist die Abdichtung von Kaminen oder Dachgauben oder Dachflächenfenster durch Bleche, die er in der Werkstatt selbst zuschneidet und formt.
Der Dachdeckerei ist ein Gerüstbau angegliedert. Zudem ist sie auch Ausbildungsbetrieb für Dachdecker und Spengler. Zumindest ein Ausbildungsplatz ist noch frei und der Meister würde sich über Bewerber freuen. Dabei kann auch gelernt werden, wie am Ende der Arbeiten noch ein Wetterhahn oder ein Schlafwandler auf der Dachspitze angebracht wird. osw
Heizungstausch: Schneller ist besser
Wer jetzt loslegt, kann sich hohe Förderungen sichern, bevor es zu spät ist
Noch gilt das alte „Heizungsgesetz“, nach dem ein Kesseltausch mit bis zu 70 Prozent gefördert wird. Aktuell mehren sich jedoch politische Stimmen aus Berlin, die Förderung zu kürzen. Wer seine alte fossile Heizung gegen ein klimafreundlicheres System austauschen möchte, sollte sich deshalb schnell die hohen Zuschüsse von 9.000 bis 23.500 Euro im Einfamilienhaus sichern. Die Förderbeträge hängen von der Art der neuen Heizung, dem Zeitpunkt der Antragstellung, dem Emissionsausstoß der neuen Heizung und dem Einkommen ab. Ein wichtiger Bestandteil der Energiewende sind nach wie vor Pelletheizungen.
Die wichtigsten Eckpunkte:
- Grundförderung: Der Einbau des neuen Heizsystems wird in Bestandsgebäuden technologieoffen mit 30 Prozent bezuschusst. Der Zuschuss wird von den maximal förderfähigen Kosten von 30.000 Euro berechnet.
- Klimageschwindigkeitsbonus: Beim Austausch einer funktionstüchtigen Öl-, Kohle- oder Gas-Etagenheizung, einem Nachtspeicher oder einer mindestens 20 Jahre alten Gas- oder Biomasseheizung erhalten selbstnutzende Eigentümer bis Ende 2028 zusätzlich 20 Prozent Zuschuss. Danach sinkt der Geschwindigkeitsbonus gestaffelt ab und entfällt 2037 ganz.
- Emissionsminderungszuschlag: Für besonders emissionsarme Pelletkessel gibt es pauschal 2.500 Euro obendrauf. Voraussetzung ist ein Staubemissionswert von maximal 2,5 Milligramm pro Kubikmeter, wie ihn Kessel mit der ÖkoFEN ZeroFlame-Technologie erreichen.
- Effizienzbonus: Für den Einsatz von Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln wie bei GreenFOX oder Erdwärme als Wärmequelle gibt es einen Zusatzbonus von fünf Prozent.
- Einkommensabhängiger Bonus: Selbstnutzende Eigentümer mit einem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen von bis zu 40.000 Euro erhalten weitere 30 Prozent Bonus.
Um die mögliche Gesamtfördersumme zu ermitteln, hilft der praktische Rechner unter www.oekofen.com/de-de/foerderrechner. Besonders wichtig ist es, dass die Förderung vor Beginn der Maßnahmen beantragt und bewilligt werden muss. Nach Erhalt der Förderzusage bleiben 36 Monate Zeit für die Umsetzung der Maßnahme. Bei Bedarf kann nach der Förderzusage ein KfW-Ergänzungskredit bei der Hausbank beantragt werden. djd