Wärmepumpen waren 2025 erstmals die meistverkaufte Heiztechnik in Deutschland. Ein Grund dafür: Heutige Modelle decken nahezu alle Gebäudetypen ab, vom Neubau bis zum unrenovierten Altbau. Die technische Vielfalt und die unterschiedlichen Voraussetzungen des Eigenheims machen eine professionelle Beratung durch das Fachhandwerk unverzichtbar.
Wärmepumpen auch für den Bestand geeignet
Wenn vorhandene Heizkörper weiter genutzt werden sollen, sind höhere Vorlauftemperaturen nötig als bei Flächenheizungen, die beispielsweise im Fußboden verlegt sind. Dafür hat die Industrie in den vergangenen Jahren gezielt Wärmepumpen entwickelt, mit denen sich die erforderlichen höheren Vorlauftemperaturen auf effiziente Weise erfüllen lassen. Positive Erfahrungen hat beispielsweise der ehemalige Skirennläufer Felix Neureuther bei der Sanierung eines Hauses aus dem 18. Jahrhundert in Garmisch-Partenkirchen gemacht. Der Charme des alten Gebäudes verbindet sich so mit moderner Technik, erklärt der Sportler: „Wärmepumpe geht nicht? Wärmepumpe geht doch im Altbau, ohne Kompromisse.“ So ermöglicht etwa die Compress 8800i AW von Bosch selbst bei einer Außentemperatur von minus 10 Grad Celsius noch Vorlauftemperaturen von bis zu 70 Grad Celsius. Sie ist mit dem natürlichen Kältemittel R290 ausgestattet und erzielt einen hohen Wirkungsgrad auch mit bestehenden Heizkörpern. Mit diesem Gerät sowie weiteren Luft-Wasser-Wärmepumpen deckt der Hersteller unterschiedliche Anforderungen in verschiedenen Leistungsstufen ab. Die Auswahl der richtigen Wärmepumpe hängt von vielen Faktoren ab, die passend zum jeweiligen Gebäude abzuwägen sind. Ein kompetenter Fachhandwerker berechnet dazu nicht nur die exakt benötigte Heizlast, sondern prüft auch die Gegebenheiten vor Ort. |djd