Wer erinnert sich noch an die Anfänge? Daran, wie an einem frühen Morgen gegen 4 Uhr Mitte Januar vor 13 Jahren im Dunkeln und im Schneetreiben unter Leitung der damaligen Citymanagerin Nadine Schuster die ersten Stände auf dem frisch umgestalteten Carrières-sur-Seine-Platz aufgebaut wurden? Das war der Start einer Erfolgsgeschichte. Auch wenn zwischenzeitlich der eine oder andere Händler wieder verschwunden ist und sich der Mittwoch als Markttag nicht bewährt hat: Nach wie vor ist der Grünstadter Wochenmarkt ein regelmäßig besuchtes Nahversorgungsangebot, das auch Kommunikationstreffpunkt ist.
Das wird einmal jährlich gefeiert. Damit das im Hellen und bei angenehmen Temperaturen über die Bühne gehen kann, hatte man zunächst den Frühling dafür ausgeguckt und seit einiger Zeit den September: Und zwar an dem Samstag, an dem einer der beliebtesten Aktionstage des Wirtschaftsforums stattfindet – der Grumbeertag. Dann sind sehr viele Menschen in der Innenstadt. Die Symbiose zwischen den beiden Veranstaltungen hat sich bewährt.
„Das zwölfte WochenmarktFest beginnt mit einem Marktfrühstück“, kündigt Susanne Kramer an, die im Rathaus zuständig für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung ist. Das gab es vereinzelt auch schon in der Vergangenheit, aber nicht mit einem speziellen „Grünstadter Teller“. Diesen hat die 75. Weingräfin des Leiningerlandes, Lotte I., zusammengestellt: warme Fleischwurst, Hand- und Spundekäs, Brezeln und Schwarzbrot. „Dazu gibt es bei Greenroast Kaffeespezialitäten und einen Iced Coconut Latte“, so Kramer. Um 10 Uhr wird Bürgermeister Mimmo Scarmato gemeinsam mit der Weingräfin die Besucher begrüßen. Ab 11 Uhr unterhalten verschiedene Ensembles der Musikschule Leiningerland. abf