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RHEINPFALZ Themenwelten
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16.05.2019 Drucken

Ausbildung & Beruf - Grünstadt

Infothek zur Berufs- und Studienwahl

  

Infothek zur Berufs- und Studienwahl

FOTO: JAN-PETER KASPER/DPA

Mädchen werden Arzthelferinnen oder studieren Sprachen, Jungen lassen sich zu Mechatronikern (unser Bild) ausbilden oder schreiben sich für Informatik ein – so bekommen es Kinder und Jugendliche oft vermittelt. Im schlimmsten Fall führt das dazu, dass sie sich bei der Berufswahl mehr an gängigen Rollenklischees orientieren als an den eigenen Begabungen oder Interessen. Für eine vorurteilsfreie und selbstbestimmte Berufsorientierung engagiert sich deshalb die vom Bundesbildungs- und vom Bundesfamilienministerium geförderte Initiative Klischeefrei. Auf deren Webseite gibt es eine zentrale Infothek für digitale Materialien rund um das Thema, in der sich bereits knapp 300 Studien, Fachbeiträge, Arbeitsmaterialien und Praxisbeispiele zur klischeefreien Berufs- und Studienwahl befinden. Die Infothek soll laufend erweitert werden. dpa

KURZ GEMELDET

Tausende Azubis an Krankenhäusern bekommen erstmals Geld. FOTO: ANGELIKA WARMUTH/DPA
Tausende Azubis an Krankenhäusern bekommen erstmals Geld.
FOTO: ANGELIKA WARMUTH/DPA

Endlich Gehalt für Ausbildung

Tausende Auszubildende an Deutschlands Krankenhäusern bekommen seit dem 1. Januar 2019 durch eine Tarifeinigung erstmals eine Vergütung. „Betroffene jobbten bisher abends oder am Wochenende, um etwas dazu zu verdienen, oder verschuldeten sich, um die Ausbildung machen zu können“, sagte der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Bsirske.„Jetzt haben die Auszubildenden einen Sprung gemacht von Null auf 965 Euro im ersten Ausbildungsjahr, 1025 im zweiten Jahr und 1122 im dritten Jahr“, teilte Bsirske weiter mit. Betroffen sind der Gewerkschaft zufolge rund 1800 Azubis an Universitätskliniken und 1700 an den kommunalen Krankenhäusern. Bei den Betroffenen handelt es sich um angehende Diätassistenten, Ergotherapeuten, Logopäden, medizinisch-technische Assistenten sowie Orthoptisten, die sich um Patienten mit bestimmten Augenerkrankungen kümmern. Diese Auszubildenden seien weit überwiegend Frauen. Die Tarifeinigung rührte laut Bsirske von einer Initiative von Auszubildenden mehrerer Unikliniken selbst her. dpa

Chancen für Quereinsteiger

Menschen ohne formalen Berufsabschluss haben es in der Arbeitswelt nicht leicht. Ihnen fehlt ein anerkannter Nachweis über ihr fachliches Know-how und all das, was sie noch können. Das ist ein Problem beim Verlust des Arbeitsplatzes. Das EU-Projekt „ValiKom“ macht dieses Know-how nun erstmals sichtbar – und erhöht so die Chancen auf dem Arbeitsmarkt, teilt die IHK Pfalz mit. Besonders in der Gastronomie oder im Lager arbeiten viele Menschen, die über Jahre ihre Tätigkeiten ausüben ohne den entsprechenden Abschluss zu haben. Das können Köche, Fachkräfte für Gastgewerbe oder Lagerlogistik ebenso sein wie Verkäufer oder auch Mediengestalter. Gut 21 Millionen erwerbsfähige Menschen in Deutschland im Alter zwischen 20 und 60 Jahren haben keinen Berufsabschluss (6,7 Millionen) oder sind nicht in ihrem erlernten Beruf tätig (14,4 Millionen). „ValiKom Transfer“ hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird zu 80 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. In Rheinland-Pfalz ist die IHK Pfalz die einzige IHK, die sich daran beteiligt. Sie berät auch Interessierte aus dem Saarland, dem südlichen Hessen und aus anderen Teilen von Rheinland-Pfalz. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich bei Anne Fischer, Tel. 0621 5904-1811, E-Mail anne.fischer@pfalz.ihk24.de. Die Platzanzahl ist begrenzt. www.pfalz.ihk24.de

msw/Quelle: IHK Pfalz

„Komm doch zur Rente!“

Die Rentenversicherung ist cooler als du denkst

Gemeinsam arbeiten Hand in Hand: Teambildung bei einem Besuch der dualen Studenten in der Edelsteinklinik. FOTO: FREI
Gemeinsam arbeiten Hand in Hand: Teambildung bei einem Besuch der dualen Studenten in der Edelsteinklinik. FOTO: FREI

Bachelor-Studium oder Ausbildung – und das bei einem der größten öffentlichen Arbeitgeber in der Rhein-Neckar-Region. Jährlich starten 39 junge Menschen hier in ihre berufliche Zukunft. „Bachelor of Arts – Verwaltung“, „Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik – Fachrichtung Software-Engineering“ oder „Sozialversicherungsfachangestellte“: Das sind die Studien- und Ausbildungsgänge der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz für junge Menschen mit Abitur oder Mittlerer Reife.

Ob duales Studium oder klassische Ausbildung, der rheinland-pfälzische Rentenversicherungsträger ist ein starker Ausbilder. Stark deshalb, weil es hier eine erstklassige Ausbildung und individuelle Förderung gibt, mit einem Abschluss, der gute Übernahmechancen und Zukunftsperspektiven eröffnet.

Dazu kommen eine faire Bezahlung, ein moderner, krisensicherer Arbeitsplatz mit allen Vorteilen des öffentlichen Dienstes und gute Aufstiegschancen. Es gibt mindestens 30 Tage Urlaub im Jahr, gleitende Arbeitszeiten und betriebliche Altersvorsorge. Das betriebliche Gesundheitsmanagement hat viel zu bieten für Fitness und Gesundheit. Teilzeitarbeit, Telearbeit und Eltern-Kind-Arbeitszimmer machen es einfacher, später Familie und Beruf gut miteinander zu vereinbaren.

Uta Körner ist Ausbildungsleiterin bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Sie sagt: „Wir brauchen junge Menschen, die vielfältig interessiert sind. Bei uns geht es nicht nur um Rente und Reha. In Projekten arbeiten wir an der digitalen Zukunft der Rentenversicherung. Hier können gerade junge Menschen sich einbringen und diese mitgestalten“, betont Körner.

Info
Wer interessiert ist oder erstmal noch Fragen hat, kann sich gerne auch direkt an Uta Körnerwenden. Sie isttelefonisch unter 06232 172031 oder per Mail an uta.koerner@drv-rlp.de zu erreichen. Mehr Informationen zur Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz gibt es im Internet unter www.komm-doch-zur-rente.de.
  

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