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Siedlerfrühschoppen am 13.11.2021, 11.11 Uhr

Für Prunksitzungen light in den Startlöchern

Die Siedler planen Faschingsveranstaltungen im Februar – Voll motiviert trotz vieler Unsicherheiten

Siedlerchor-Leiter Heinz Schößler will Narren mit Späßen und Musik aufheitern. FOTO: BENNDORF

11.11.2021

Drei tolle Prunksitzungen im voll besetzten großen Saal des Weinstraßencenters, dazu noch eine Veranstaltung für Senioren – so hat die Siedlergemeinschaft Grünstadt (SGG) in den vergangenen Jahrzehnten Fasnacht gefeiert. Nachdem 2021 alles ausfallen musste, soll nun 2022 wieder Karneval zelebriert werden. Ein Vorhaben mit vielen Herausforderungen.

„Wir denken an zwei Prunksitzungen light“, sagt der stellvertretende Elferratspräsident Rainer Müller. Diese sollen am Freitag, 25., und Samstag, 26. Februar, an gewohntem Ort über die Bühne gehen. Aufgrund der aktuell rasant steigenden Infektionszahlen sei allerdings nicht sicher, ob die Abende tatsächlich stattfinden, weshalb es auch noch keine Tickets im Vorverkauf gibt. Die Karten wird man voraussichtlich im Januar online reservieren können. „Dann wäre die Kontakterfassung auch kein Problem.“ Angedacht ist das Ganze mit 2G-Regel. „Bei 2G-plus oder 3G müssten Masken getragen und Abstand gehalten werden“, erläutert Müller. Da das Brauhaus geschlossen ist, wird ein Caterer für die Verpflegung sorgen. Auf externe Akteure wird verzichtet – wegen der Planungsunsicherheit und der Kosten. „Wir werden das komplette Programm mit eigenen Leuten selbst gestalten“, kündigt er an. Es seien einige Büttenreden zugesagt. Die Sausenheimer Hexen und das Männerballett Ranzengarde seien engagiert. Das „Dance In“, das neue Studio von Claudia Dauth, wird wohl erst 2023 wieder mit im Boot sein. „Das wäre sehr schön, denn dann begehen die Siedler ihr närrisches Jubiläum sechs mal elf Jahre“, so Müller.

Beisitzer Heinz Schößler, der den Siedlerchor leitet und für das Gros der musikalischen Untermalung zuständig ist, weiß: „Viele Menschen wollen endlich wieder gemeinsam feiern, Spaß haben bei Musik.“ Bei seinem ersten Auftritt seit langem im August hätten die Leute auf den Tischen getanzt. Als er mit seinem Sohn Daniel als Duo engagiert war, seien mehrere Hundert Besucher gekommen. Mit Blick auf die Siedler-Prunksitzungen sagt er: „Leider wissen wir noch nicht, wie viele Zuschauer wir hineinlassen dürfen.“ Bislang habe das Ordnungsamt der Stadt die Besucherzahl auf 75 pro Veranstaltung begrenzt, sagt Müller. Da das Land aber am Montag eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung veröffentlicht hat, müssten die lokalen Vorschriften angepasst werden. „Es könnte also sein, dass wir doch mehr Plätze anbieten können“, hofft der stellvertretende Leiter der Fasnachtsabteilung. Sonst komme eventuell keine richtige Stimmung auf. Normalerweise lässt sich der große Saal mit rund 220 Stühlen an langen Tischen bestücken.

Bis Ende Februar ist allerdings noch lange hin. Die beiden Faschingsveranstaltungen bezeichnet Müller als Siedler-Party. Einem Block mit Darbietungen sollen 15 bis 20 Minuten zum Schunkeln und Tanzen folgen, dann gebe es wieder ein paar Auftritte und so fort. Ob der Elferrats-Chor zu erleben sein wird, steht gegenwärtig in den Sternen. Eigentlich sei die erste Probe für den 17. November angesetzt. Stand jetzt sei das Singen im Vereinsheim, dem „Farbkasten“ im Weinstraßencenter, mit begrenzter Personenzahl erlaubt. „Allerdings müssen alle getestet sein, auch die Geimpften“, beschreibt Schößler die Lage. Ob relativ preiswerte Selbsttests ausreichen oder man deutlich teurere offizielle Bescheinigungen brauche, sei noch zu klären. Die Sänger stünden jedenfalls in den Startlöchern. abf

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