Anzeigensonderveröffentlichung

Energiesparen

Fördermittel ausschöpfen

Auf Heizung mit erneuerbaren Energien setzen

Zuschüsse locken: für erneuerbare Energien beim Heizen. FOTO: PIXABAY.COM/VERBRAUCHERZENTRALE BUNDESVERBAND E.V./AKZ-O

22.01.2021

Wer auf eine neue Heizung mit erneuerbaren Energien setzt, wird stärker gefördert als bisher. Dafür entfällt die Förderung von reinen Gas- und Öl-Kesseln. Letztere sollen langfristig sogar verboten werden.

Setzen Verbraucher vollständig auf erneuerbare Energie, zum Beispiel mit einer Pelletheizung oder einer Wärmepumpe, können sie mit 35 Prozent hohe Zuschüsse bekommen. Der Austausch einer alten Ölheizung bringt nochmal zehn Prozent zusätzlich, also 45 Prozent für die Pelletheizung oder die Wärmepumpe.

Wer auf eine Gas-Hybridheizung setzt und damit Gasheizung und erneuerbare Energien kombiniert, etwa durch Solarkollektoren, erhält einen Zuschuss von 30 Prozent der Kosten. So wird ein erheblicher Teil der Mehrinvestition für die Solarkollektoren durch den Zuschuss finanziert. Auch bei der Gas-Hybridheizung erhalten Verbraucher einen zusätzlichen zehnprozentigen Ölaustauschbonus, wenn sie zuvor einen Ölkessel verwendet haben. Der Austausch einer Heizung durch einen Gas-Brennwertkessel kann mit 20 Prozent Zuschuss gefördert werden, wenn nach spätestens zwei Jahren eine Komponente mit erneuerbaren Energien dazu kommt.

Die nachträgliche Wärmedämmung von Außenwänden oder Dächern beziehungsweise neuen Fenstern oder Haustüren wird jetzt mit 20 Prozent doppelt bezuschusst. Maximal 40 Prozent beträgt die Förderung für eine Komplettsanierung als sogenanntes Effizienzhaus.

„Wer die Fördermittel beanspruchen will, muss in der Regel mehr Energie einsparen, als es die gesetzlichen Mindestanforderungen verlangen. Selbst bei höheren Investitionskosten ist das empfehlenswert“, rät Martin Brandis von der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Stärkere Maßnahmen sparen mehr Energie ein und damit langfristig auch Kosten. Das Klima wird obendrein durch erneuerbare Energien geschont.

Wer sich für die Fördermittel interessiert, sollte sich vor einer Entscheidung zunächst beraten lassen, etwa zu der Frage, welche Heizung überhaupt geeignet ist oder welche zusätzlichen Maßnahmen sinnvoll sind. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale berät individuell und anbieterneutral zu Fördermitteln und energetischen Maßnahmen bei Wohngebäuden: 0800 809 802 400 (kostenfrei) und www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. akz
             

Weitere Themen

Ausbildung & Beruf - Grünstadt

Begabtenförderung für Berufserfahrene

Ausbildung & Beruf - Grünstadt

In Werkstatt und Forst Handwerk erleben

Ausbildung & Beruf - Grünstadt

Studieren ohne Abitur in bestimmten...