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27.10.2019 Drucken

Bauen und Wohnen - Oktober 2019

Die dunkle Jahreszeit erhellen

Durchdachte Beleuchtung ist auch rund ums Haus wichtig – Landschaftsgärtner setzen auf intelligente Lösungen

Die Winterzeit rückt näher. Jetzt dämmert es in der Regel bereits oder es ist sogar schon dunkel, wenn man nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt. In den eigenen vier Wänden wird dieser Dunkelheit gerne mit Lampen oder Windlichtern begegnet. Das Grundstück hinter und vor dem Haus bekommt in dieser Zeit dagegen oftmals weniger Aufmerksamkeit. Dabei ist auch dort eine durchdachte Beleuchtung wichtig.  
  

Ein professionelles Lichtsystem erschafft eine stimmungsvolle Atmosphäre. FOTO: BGL
Ein professionelles Lichtsystem erschafft eine stimmungsvolle Atmosphäre. FOTO: BGL

„Ein professionelles Lichtsystem erfüllt im Garten ähnliche Anforderungen wie im Haus“, erklärt Achim Kluge vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL). „Es erschafft einerseits eine stimmungsvolle Atmosphäre, andererseits hilft es bei der Orientierung.“

Im Winter ist Licht besonders im Vorgarten wichtig. Denn er wird im Winterhalbjahr zweimal täglich im Dunkeln durchquert: morgens beim Verlassen des Hauses und am Abend, wenn man wieder heimkommt. Aber auch eine Reihe anderer Menschen nutzen den Vorgarten – Post- und Paketboten, Freunde, Bekannte – und es ist wichtig, dass sie alle sicher den Weg zur Tür finden. Landschaftsgärtner raten daher,Wege, Treppenstufen und den Eingangsbereich mit Leuchten sichtbar zu machen. Aber auch im Garten hinter dem Haus spielt Beleuchtung eine wichtige Rolle – sogar im Winter. Sind dunkle Ecken erhellt, wirkt der Garten größer, einladender und kann bei einem Blick aus dem Fenster genossen werden.  


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Im Haus schaltet man das Licht aus, wenn man das Zimmer verlässt. Gleiches sollte auch für den Garten gelten. Erstens natürlich, um Energie zu sparen. Zweitens aber auch, weil Pflanzen, Tiere und man selbst die Dunkelheit der Nacht einfach brauchen. Einige Tiere meiden hellerleuchtete Areale. Durch eine zu großflächig angelegte Beleuchtung wird ihr Lebensraum somit erheblich eingeschränkt. Landschaftsgärtner setzen daher oft auf sogenanntes „Smart Lightning“. Gemeint ist eine intelligente Beleuchtung, die auf ihre Umgebung reagiert. Das bezieht sich zum Beispiel auf gut ausgerichtete und eingestellte Bewegungsmelder, die anspringen, wenn man nach Hause kommt, allerdings nicht,wenn lediglich eine Katze das Grundstück überquert. msw/Quelle: wwp

INFO
Weitere Informationen zur Beleuchtung des Gartens und Gestaltungstipps gibt’s online unter www.mein-traumgarten.de.
    

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