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Gesundheit & Wohlbefinden - Weinstraße

Grippeschutz sollte uns am Herzen liegen

Eine Impfung kann das Herzinfarktrisiko senken und geliebte Menschen schützen

Grippeschutz sollte uns am Herzen liegen

Nichts ist so wichtig wie die Gesundheit unserer Herzensmenschen. FOTO: DJD/SANOFI/GETTY IMAGES/FG TRADE LATIN

Der Sommer geht, die Grippe kommt: Von Oktober bis ins Frühjahr hinein hat die Grippe in Deutschland Saison. Meist werden die höchsten Infektionszahlen im Januar und Februar verzeichnet. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher die jährliche Grippeimpfung zwischen Oktober und Mitte Dezember, damit der Impfschutz rechtzeitig aufgebaut werden kann. 

Eine Grippe kann das Herz gefährden

Grippeschutz ist dabei gleich in doppelter Hinsicht Herzenssache. Denn zum einen besteht die Möglichkeit, dass die Krankheit das lebenswichtige Organ selbst angreift: Innerhalb der ersten Tage nach einer Grippeerkrankung kann das Risiko für einen akuten Herzinfarkt um das bis zu Zehnfache steigen. Zum anderen möchten wir alle unsere Herzensmenschen gesund und aktiv an unserer Seite wissen. Und eine Grippeimpfung kann das Infarktrisiko deutlich senken. Dieser Effekt ist vergleichbar mit bewährten Sekundärpräventionsmaßnahmen zur Herzgesundheit wie Rauchstopp, Cholesterinsenkern oder Blutdruckmedikamenten. Besonders wichtig ist das für Personen, die bereits einen Herzinfarkt hatten oder mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leben. 

Auf die Herzensmenschen achten

Unter anderem durch solche Vorerkrankungen und auch wegen des im Alter schwächer werdenden Immunsystems können gerade Menschen ab 60 Jahren durch eine Grippe stark belastet werden. Deshalb drehen sich mit zunehmendem Alter die Rollen im Familien- und Freundeskreis oft ein wenig um. Dann erinnern zum Beispiel die erwachsenen Kinder ihre Eltern daran, auf sich und ihre Gesundheit zu achten: „Mama und Papa, bitte geht zur Grippeimpfung, weil ihr mir am Herzen liegt“. 

Rechtzeitig Impftermin vereinbaren

Die STIKO empfiehlt die jährliche Grippeimpfung für alle Menschen ab 60 und für Menschen unter 60 Jahren mit Grunderkrankungen wie chronischen Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-, Leber- oder Nieren-Leiden, Diabetes und anderen Stoffwechselkrankheiten, neurologischen Leiden wie Multipler Sklerose sowie Immunschwächen. Auch Schwangeren ab dem vierten Schwangerschaftsmonat wird zur Grippeimpfung geraten. Wer zu diesen Gruppen gehört, sollte sich rechtzeitig in seiner Arztpraxis oder Apotheke beraten lassen und einen Impftermin vereinbaren. So lässt sich die Wintersaison und gemeinsame Zeit mit den Lieben bestmöglich geschützt genießen.


Wie Kl das Arztgespräch bereichern kann

Eine automatische Dokumentation ermöglicht mehr Zuwendung zum Patienten

Viele kennen diese Situation: Im Sprechzimmer werden Beschwerden geschildert, doch der Blick des Arztes schweift immer wieder zum Bildschirm. Notizen und Klicks unterbrechen den Austausch, für Rückfragen bleibt wenig Raum. KISprechstundenassistenten sollen hier entlasten, indem sie Gespräche – mit Einwilligung – im Hintergrund transkribieren und strukturieren. So kann der Dokumentationsaufwand deutlich sinken und mehr Zeit für das Gespräch bleiben. Lösungen wie der KI-Sprechstundenassistent von Doctolib zeigen, wie das im Alltag funktionieren kann. Gleichzeitig ist Transparenz wichtig: Was wird aufgezeichnet? Wo werden die Daten gespeichert? Infos dazu finden sich etwa auf www.doctolib.de. Tipp für Patienten: Offene Fragen direkt ansprechen und dann individuell entscheiden. 

Bürokratischer Aufwand sinkt

Tatsächlich zeigen die bisherigen Erfahrungswerte, dass KI-gestützte Sprechstundenassistenten, die während der Konsultation automatisch dokumentieren, den Aufwand um über 70 Prozent reduzieren können. 

Unabhängig davon stehen laut Studien viele Patientinnen und Patienten künstlicher Intelligenz in der Medizin grundsätzlich offen gegenüber, vorausgesetzt, der Einsatz wird offen kommuniziert und die ärztliche Verantwortung bleibt klar erkennbar. Entscheidend sind Vertrauen und Transparenz: Wird die Unterredung komplett aufgezeichnet? Wo werden die Daten gespeichert? Weiterführende Informationen zum Thema finden sich etwa unter www.doctolib.de. djd