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Gesundheit & Wohlbefinden - Weinstraße

Lipödem: Neue Regelleistung der Krankenkassen nutzen

Den an der Fettverteilungsstörung erkrankten Frauen kann eine Liposuktion helfen

Lipödem: Neue Regelleistung der Krankenkassen nutzen

Für an Lipödem erkrankte Frauen kann eine Liposuktion den Start in ein neues Leben ohne Krankheit bedeuten. Möglicherweise wird diese Behandlung in Zukunft eine Regelleistung der Krankenkassen. FOTO: PIXEL SHOT/STOCK.ADOBE.COM/AKZ-O

Schätzungsweise vier Millionen Frauen in Deutschland leiden an einem Lipödem. Hierbei handelt es sich um eine Fettverteilungsstörung, die an Beinen und Armen zutage tritt und Schmerzen verursacht. Die Erkrankung, die oft schon in der Pubertät beginnt, wird in drei Stadien eingeteilt – im zweiten und dritten Stadium entstehen Knoten und Hautlappen. Das sich verändernde äußere Erscheinungsbild und die Schmerzen sind für viele eine starke psychische Belastung. In der kassenärztlichen Versorgung kamen bisher fast ausnahmslos konservative Therapien wie Kompression und Lymphdrainage zum Einsatz – nun soll erstmals die Fettabsaugung, fachsprachlich Liposuktion, zur Regelleistung werden. 

„Die Liposuktion als Regelleistung ist ein Fortschritt, der eine effektive Behandlung ermöglicht und den Betroffenen viel Leid erspart“, sagt Facharzt Dr. Falk-Christian Heck, oft auch Doc Heck genannt, der sich auf die Lipödem-Behandlung spezialisiert hat und als Erster Standards für die Lipödem-Chirurgie entwickelt hat. Ab dem 1. Januar 2026 gilt die Regelleistungs-Neuerung in der GKV für alle drei Stadien der Erkrankung, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind – ein Antrag bei der Kasse ist nicht mehr nötig (www.lipoclinic.at/dr-falk-christian-heck). „Nicht undenkbar ist, dass die Krankenkassen aufgrund der Finanzlage die Liposuktion dann trotzdem zurückhaltend genehmigen“, gibt Dr. Heck zu bedenken. Die praktische Umsetzung könne auch daran scheitern, dass Krankenhausärzte oft kaum Erfahrung mit der Liposuktion haben und Krankenhäuser die Behandlung als unwirtschaftlich ablehnen. „Dann bleibt Betroffenen wie bisher nur der Weg, sich an private Spezialkliniken zu wenden, wo Kompetenz und Erfahrung zu finden sind.“ akz-o