Mit der Kompressionstherapie können Venenerkrankungen, Lip-/Lipödem, Adipositas und das Ulcus cruris behandelt werden. Diese Therapie bietet die Praxis „phlebo aktiv“ in Ludwigshafen-Süd im Depot Lu an.
Diese Diagnosen sind weit verbreitet, weiß Inhaberin und Kompressionstherapeutin Natalie Meiser. Alle diese Krankheiten müssen auf unterschiedlichste Arten mit Kompression behandelt werden, was zu sehr aufwändigen und passgenauen Versorgungen führt.
Wer Anzeichen für eine Venenerkrankung feststellt, sollte zunächst eine Facharzt-Praxis aufsuchen, rät Natalie Meiser. In der Praxis wird eine Diagnose erstellt und ein Rezept für die Behandlung erstellt. Damit können Betroffene eine qualifizierte Kompressionstherapie bekommen, wie in der Praxis „phlebo-aktiv“. Nach Terminvereinbarung wird mit der entsprechenden Beratung die richtige Versorgung beziehungsweise Kompression besprochen. Oftmals sind auch Kombinationen wichtig, die bei „phlebo-aktiv“ teilweise auch mit unterschiedlichen Herstellern kombiniert werden. „Wir führen alle Hersteller und können eine breite Auswahl an Kompressionstherapie anbieten“, hebt Natalie Meiser hervor.
Dank der Kompressionstherapie könnten die Patienten oft bald Besserungen ihrer Beschwerden spüren. Wichtig ist das Spiel der Vermessung. Durch die unterschiedlichen Kompressionsklassen sind auch unterschiedliche Varianten möglich.
Beim Lip- und Lymphödem ist Kompression weit mehr als das Tragen eines medizinischen Hilfsmittels. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Therapie und kann entscheidend dazu beitragen, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten.
Neue Leitlinien schaffen wichtige Orientierung
Seit Mai dieses Jahres gibt es nach Informationen von Natalie Meiser auch neue Leitlinien für die Kompressionstherapie, insbesondere dem Lipödem.
Die neue AWMF-Leitlinie wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF) erstellt und schafft damit eine wichtige Orientierung für die Versorgung. AWMF-Leitlinien sind Empfehlungen für Ärztinnen und Ärzte sowie andere Gesundheitsberufe, wie bestimmte Krankheiten untersucht, behandelt und nachbetreut werden sollten.
Für den Fachhandel bietet die neue Leitlinie zur Kompressionstherapie der Extremitäten mehr Sicherheit bei der Beratung und bei der Versorgung der Patientinnen und Patienten. Auch in der Argumentation mit Ärzteschaft und Kostenträgern sind medizinische Leitlinien hilfreich.
Durch die neuen Reglungen sind auch Liposuktionen beim Lipödem in den Stadien I, II und III unter bestimmten Voraussetzungen von der gesetzlichen Krankenkasse möglich.
Der BMI (Body-Mass-Index) darf allerdings nicht höher als 35 kg/qm liegen. Beim Lipödem kann eine Liposuktion ebenfalls zu einer Schmerzlinderung führen. mmö