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Bauen und Wohnen - Oktober 2019

Für sattes Grün im Frühjahr

Im Herbst sollte der Rasen einer besonderen Pflege unterzogen werden

Die Gartensaison neigt sich langsam dem Ende zu, doch für den Hobbygärtner gibt es trotzdem noch einiges zu tun. Ein besonderes Augenmerk sollte auf den Rasen gerichtet werden. Folgende drei Tipps sollten beherzigt werden:
     

Auch Rasendünger sollte im Herbst nicht fehlen. FOTO: DJD/EUROGREEN GMBH/GETTY IMAGES/MICHAEL JUNG
Auch Rasendünger sollte im Herbst nicht fehlen. 
FOTO: DJD/EUROGREEN GMBH/GETTY IMAGES/MICHAEL JUNG

1. Noch sind Nachsaaten oder Neuanlagen möglich

Hat der Rasen größere Lücken oder soll sogar noch in diesem Jahr ein neue Rasen angelegt werden? Dann ist jetzt die optimale Zeit dafür.

Nachsaaten und Rasenneuanlagen gelingen im Herbst oft besser als im Frühjahr. Der Boden hat die Temperaturen des Sommers noch gespeichert, sodass die Gräser optimal keimen. Die Sonne dagegen brennt nicht mehr so lang und heiß vom Himmel wie im Frühjahr oder Sommer. Trotzdem muss auf ausreichende Bewässerung geachtet werden. Das Saatgut und später die Keimlinge dürfen nicht austrocknen.
      

2. Kaliumreicher Dünger schützt vor Frost

Etwa Mitte Oktober sollte der Rasen mit einem kaliumbetonten Dünger versorgt werden. Das Kalium darin schützt die Gräser vor Frost und Krankheiten. Stickstoffbetonte Rasendünger, die man im Frühjahr und Sommer verwendet hat, dürfen im Herbst nicht mehr eingesetzt werden. Der hohe Stickstoffanteil regt das Gräserwachstum noch einmal erheblich an. Die Gräser werden weich und anfällig gegenüber Frost und Krankheiten.

3. Laub entfernen und der letzte Schnitt

Zur optimalen Rasenpflege gehört das Entfernen von Blättern und sonstigem Unrat von den Rasenflächen. Bleibt das Laub liegen, nimmt es den Gräsern Licht und Luft. Zu dem bildet sich unter den Blättern ein Kleinklima, welches ein Nährboden für Schimmel und Pilze ist.

Dann wird es Zeit für den letzten Schnitt, bevor der Rasenmäher in die Winterpause geht. Der Rasen wird auf der gleichen Höheneinstellung wie im ganzen Jahr gemäht. Bei zu hohem Aufwuchs kippen die Gräser um und faulen, bei zu tiefem Schnitt kann der Boden stärker durchfrieren und die Wurzeln werden geschädigt. Den letzten Schnitt kann man nicht auf einen festen Termin legen. Es wird so lange gemäht, bis kein Wachstum mehr festzustellen ist. Das kann regional sehr unterschiedlich sein. djd
    

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