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Gesundheit und Wohlbefinden - Frankenthal, Bad Dürkheim, Grünstadt

Zusammenhang zwischen Hörminderung und Demenz

Kognitive Leistungen lassen bei schwerhörigen Menschen deutlich schneller nach – Rückzug aus sozialem Leben

Klein und leistungsstark: moderne Hörgeräte.
FOTO: PEAKSTOCK/STOCK.ADOBE.COM

20.02.2021

Gutes Hören schenkt nicht nur viel Lebensqualität, es hat auch eine für die Gesundheit weitreichendere Funktion: Experten wollen jetzt einen Zusammenhang zwischen Hörverlust und Demenz ermittelt haben.

Nicht nur Hörgeräteakustiker-Ketten wie Kind, Amplifon oder Geers weisen darauf hin. Geers beziffert das Risiko, an Demenz zu erkranken, auf das 2,7-fache pro zehn Dezibel unversorgten Hörverlusts. Nicht zuletzt konstatiert auch die Deutsche Alzheimergesellschaft: „Wer gut hört, bleibt auch im Alter geistig länger fit“ und beruft sich dabei auf Studien. Obwohl die genauen Zusammenhänge noch nicht vollends erforscht sind, weist vieles darauf hin, dass eine unbehandelte Schwerhörigkeit das Risiko an Demenz deshalb erhöht, weil mit abnehmenden Hörvermögen auch die geistige Leistung nachlässt. Menschen, die anfangen schlecht zu hören, können Gesprächen in Gesellschaft nicht mehr folgen und meiden daher solche Treffen irgendwann. Jemehr sie sich aber aus ihrem Sozialleben zurückziehen, umso wird das Gehirn von akustischen Reizen gefordert. Dessen Leistung nimmt in Folge davon ab.

Wie auf Geers.de erörtert wird, besagen andere Theorien, dass das Gehirn bei einer unbehandelten Schwerhörigkeit stets versuche, die schwache Leistung des Gehörs auszugleichen. Das Gehirn sei also damit beschäftigt, sämtliche Informationen trotz der Schwerhörigkeit zu erkennen und zu verarbeiten. Durch den enormen Mehraufwand fehle dem Gehirn Energie für andere Aufgaben, sprich das (Mit-)Denken, was bereits zu einer leichten Demenz führen könne. Als sicher gilt, dass die kognitiven Leistungsfähigkeiten bei schwerhörigen Menschen deutlich schneller nachlassen als bei Menschen ohne Hörminderung. Bei Betroffenen, die ein Hörgerät tragen, falle diese Quote hingegen deutlich geringer aus, informieren die Hörgeräte-Experten.

Anzeichen wie Demenz

Andererseits weisen die Experten der Deutschen Alzheimergesellschaft darauf hin, dass Schwerhörigkeit auch versehentlich mit Alzheimer-Symptomen verwechselt werden könne: „Schwerhörigkeit kann dazu führen, dass Betroffene Gesprächen nicht mehr richtig folgen, Fragen nicht adäquat beantworten können und sich zunehmend zurückziehen. Wenn eine Schwerhörigkeit nicht erkannt wird, führt dies unter Umständen vorschnell zur Annahme, dass eine Demenz vorliegt. Hier ist eine sorgfältige Diagnostik besonders wichtig. Die gängigen Diagnoseverfahren setzen allerdings ein gutes Hörverständnis voraus und müssten daher angepasst werden“, fordert die Alzheimer-Gesellschaft.

Früh behandeln lassen

Hörgeräte-Akustiker raten, auf Symptome zu achten und die Hörminderung möglichst früh behandeln zu lassen. Erste Hinweise kämen oft aus dem Freundes- und Familienkreis. Zeichen für eine Hörminderung seien etwa, wenn das Fernsehgerät immer lauter gestellt wird, wenn telefonieren anstrengender werde und sich das Gefühl einstelle, die Menschen um einen herum nuscheln. Auch wer die Richtung, aus der Töne kommen, nicht mehr gut bestimmen könne oder bestimmte Töne als zu laut und unangenehm empfinde, solle sich beim Hals-Nasen-Ohrenarzt oder Hörgeräte-Akustiker einem Hörtest unterziehen. Nicht zuletzt könne sich eine Hörminderung auch darin äußern, dass man das Gegenüber öfter um Wiederholung des Gesagten bitte. wig

WOHLFÜHL-WISSEN: RATGEBER RUND UM GESUNDHEIT UND WOHLBEFINDEN

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Wer möchte nicht lange leben, ohne alt zu werden? So gesehen ist der Titel des Buchs der Medizinerin Ute Braun-Munzinger vielversprechend. Richtig viel Neues wird der gesundheitsbewusste Leser darin allerdings nicht finden. Die wertvolle Leistung der Autorin besteht vielmehr darin, einen Überblick über alle bedeutenden Facetten zum Thema zusammengestellt und auf den aktuellen Stand gebracht zu haben. So finden sich Hintergründe und praktische Tipps zu Ernährung, Nährstoffen, Entgiftung, Darmgesundheit, Übergewicht, Epigenetik, Entspannung und Gehirnfunktion im Buch.  wig

Ute Braun-Munzinger: „Lange leben, ohne alt zu werden“, Humboldt-Verlag, 2020, 19,99 Euro

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Rheuma ist der Überbegriff für etwa hunderte verschiedene Erkrankungen, hinzu kommen weitere 300 sogenannte rheumatische Erkrankungen. Allen gemein ist, dass sie sich in schmerzenden Gelenken äußern. So ist es kein Wunder, dass viele Menschen mit entsprechenden Beschwerden eine Odyssee von Arzt zu Arzt hinter sich, aber doch kaum Linderung gefunden haben. Zwei Top-Mediziner vereinen in dem Buch „Gemeinsam gegen Rheuma“ Strategien aus Natur und Schulmedizin, darunter Ernährungstipps, und gehen dem Phänomen Rheuma wissenschaftlich fundiert auf den Grund. wig

Jörn Klasen/Keihan Ahmadi-Simab: „Gemeinsam gegen Rheuma“, ZS-Verlag, 2020, 24,99 Euro

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Sophie Ruth Knaak hat einen Bestseller geschrieben: Ihr Buch über Neurodermitis ist bereits in sechster Auflage erschienen. Grund: Neurodermitis gilt inzwischen als Volksleiden, und die Autorin berichtet darin, wie sie ihren Sohn von Neurodermitis geheilt hat. Ihrer Meinung nach ist die quälende Hauterkrankung weder Allergie noch Atopie, also eine Überempfindlichkeitserscheinung, sondern eine darmbedingte Hautkrankheit. Ihre Empfehlung: Darmsanierung, in Kombination mit einer Vitamin-B-Kur. Ergänzend empfiehlt sie viel Ruhe, Salzbäder und Johannisöl-Einreibungen. wig

Sophie Ruth Knaak: „Neurodermitis“, Ennsthaler-Verlag, 2017, 19,90 Euro

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Christine Brähler bezeichnet die Einsamkeit als Epidemie. Bereits vor der Pandemie fühlten sich ihr zufolge immer mehr Menschen einsam. In diesen Tagen kommt dem Thema eine besondere Bedeutung zu, zumal gut gemeinte Ratschläge, etwa „mal wieder unter Leute zu gehen“, sich gerade nicht uneingeschränkt umsetzen lassen. So mag das Buch gute Dienste leisten: Die Autorin zeigt den Weg auf, die liebevolle Verbindung zu sich selbst herzustellen und nicht zu hoffen, dass Bedürfnisse von anderen erfüllt werden. wig

Christina Brähler: „Neue Wege aus der Einsamkeit“, Irisiana-Verlag, 2020, 18 Euro
              

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Neun Millionen Deutsche leiden an Nierenschäden, doch nur die Hälfte weiß davon, da sich Schäden erst spät durch Schmerzen bemerkbar machen. Dann sei die Krankheit jedoch oft schon sehr weit fortgeschritten, so dass Dialyse oder Transplantation der einzige Ausweg wären. Wie man es gar nicht erst so weit kommen lässt und Beschwerden entgegenwirkt, zeigt Dr. Andrea Flemmer. Sie erklärt, wie sich durch Ernährungsumstellung Erkrankungen vorbeugen lässt, und hat einen Sieben-Tage-Plan mit Rezepten für den Nieren-Neustart erarbeitet. msw

A. Flemmer: „Neustart für die Nieren“, Riva, 2020, 14,99 Euro

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