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Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim

Silver-Surfer-Treff soll starten

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Antworten auf Fragen zu Smartphone, Laptop & Co. können sich Senioren in derVerbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim künftig beim Silver-Surfer-Treff holen.
ARCHIV-/SYMBOLFOTO: BOLTE

4.09.2020

Der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim bringt eines seiner jüngsten Kinder auf den Weg: Mit einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 16. September, 16 Uhr, im großen Saal des Bürgerhauses Heßheim soll der Silver-Surfer-Treff in der Verbandsgemeinde starten. Das hat der Seniorenbeirat im Amtsblatt angekündigt und dazu eingeladen.

Die Generation 60 plus ist zwar nicht mit Computer und Smartphone aufgewachsen. Dennoch nutzt die Mehrheit der Senioren die Vorzüge des digitalen Zeitalters. Wer in der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim mit Laptop, Smartphone & Co. vielleicht hier und da noch unsicher ist oder Lücken hat, der soll diese künftig im Silver-Surfer-Treff füllen können. Von Grundkenntnissen bis zu verschiedenen Anwendungen wie Homebanking oder Whatsapp reicht das Angebot.

Dabei, berichtet Sonja Welz, Vorsitzende des Seniorenbeirats der Verbandsgemeinde (VG) Lambsheim-Heßheim, sei weniger an einen Kurs oder eine Schulung gedacht, sondern an eine Runde, in der Fragen individuell beantwortet und Anwendungen praktisch vorgeführt werden sollen. Diesen kostenlosen und regelmäßigen Treff will der Seniorenbeirat jetzt begründen. „Umliegende Gemeinden und Städte machen das schon längst,wir liegen erst in den Grundzügen“, erläutert Sonja Welz.
         

Klar sind die Örtlichkeiten: „Wir können zwei EDV-Schulungsräume nutzen, einen in der Michael-Wendel-Schule in Lambsheim, einen in der Beindersheimer Grundschule. Beide verfügen über Internetanschlüsse“, sagt Bart Pottie, der als stellvertretender Vorsitzender des VG-Seniorenbeirats Gabi Mentzel-Mir Shakkeh in der Projektgruppe „DigiBo /Digitalbotschafter“ unterstützt. In der Informationsveranstaltung soll nun vor allem der tatsächliche Bedarf ermittelt werden: Wer hat wo und mit welchen Gerätenwelche Probleme?

Geplant sei, dass jeder, der Fragen mit der Handhabung seines Geräts habe, dieses auch mitbringt. „Es ist besser, am eigenen Gerät eine Anwendung zu zeigen“, meint Pottie. Computer seien in den Schulungsräumen vorhanden, aber „die sind doch aus der Zeit, die hat fast keiner mehr“, sagt er.Wichtig sei es auch, zu wissen, wer welches Betriebssystem bei PC oder Laptop nutze, ob die verbreitetsten wie Apple oder Windows.Gleiches gelte für das Smartphone. Dieser Punkt solle bei der Infoveranstaltung geklärt werden. Entsprechend müsse man Fachleute suchen, die sich „sehr gut auskennen und systemübergreifend alle Fragen beantworten können“.

Das Ziel der Silver-Surfer- Treffs umschreibt Bart Pottie so: „Wenn ein Partner sich bisher um Online-Banking gekümmert hat und verstirbt, dann braucht der Zurückbleibende keine Theorie, sondern praktische Hilfe.

Unterstützer gesucht

„Wir hoffen, dass wir bei dieser Veranstaltung auch ein paar ehrenamtliche Unterstützer finden, die sich zum Digitalbotschafter in einem zweitägigen Seminar ausbilden lassen wollen“, sagt Sonja Welz. Sollte sich diese Hoffnung auf Wissensvermittler aus den eigenen Reihen zerschlagen, müsse sie auf Schüler der gymnasialen Oberstufe und Studenten zurückgreifen.

Welz rechnet mit 50 Teilnehmern an der Informationsveranstaltung. Mit Rücksicht auf Corona würden laut Pottie danach Kleinstgruppen gebildet, sodass das Abstandhalten kein Problem sei. Ob auch Jüngere mit Wissenslücken teilnehmen dürften? Bart Pottie schränkt ein: „Wir lassen erst einmal der Gruppe 60 plus den Vortritt.“ Wenn ein Platz frei wäre, könnte auch ein Nicht-Senior am Treff teilnehmen. Ob der Silver- Surfer-Treff ein Erfolg werde? Für Bart Pottie ist das keine Frage. „Bis jetzt war alles erfolgreich, was wir angefangen haben“, betont er.

Derweil denkt Sonja Welz weiter: Könnten dem Seniorenbeirat vielleicht auch Spenden zugutekommen? Die Homepage sei für den Beirat doch ein finanzieller Brocken gewesen. Mittlerweile könnten hier aktuelle Beiträge im Blog oder unter News online gestellt werden.

Welz sei es von Anfang an wichtig gewesen, vom „verstaubten Image“ des Seniorenbeirats wegzukommen. „Wer auf unsere Homepage schaut, ist überrascht, dass es hier nicht um Kaffee und Kuchen geht“, sagt sie. Dass diese Vermutung falsch sei, das merkten immer mehr Senioren in der VG. Und darauf sei sie schon ein bisschen stolz. cei

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