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30.09.2019 Drucken

Alles in meiner Stadt

Ruhe bewahren, Abstand halten

Erntefahrzeuge auf den Straßen fordern Umsicht von Autofahrern und Bikern

Der goldene Herbst ist die Zeit der Fülle, der Ernte: Kartoffeln, Rüben,Wein werden eingefahren. Auf den Straßen sind Traktoren und Maschinen unterwegs. Da sollten Autofahrer die möglichen Gefahren im Auge behalten, mahnt der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK).
  

Geduld üben und bremsbereit sein heißt es oft in der Erntezeit für die Verkehrsteilnehmer. FOTO: FOTOSR52/SHUTTERSTOCK/FREI
Geduld üben und bremsbereit sein heißt es oft in der Erntezeit für die Verkehrsteilnehmer. 
FOTO: FOTOSR52/SHUTTERSTOCK/FREI

„Vorausschauend und bremsbereit fahren, runter vom Gas und Sicherheitsabstand erhöhen“, das seien die Grundregeln für diese Jahreszeit, heißt es weiter. Die Erntemaschinen haben oft Überbreiten.Das verlange bei Auto- und Motorradfahrer in beiden Fahrtrichtungen, Ruhe zu bewahren. „Kommt einem ein derart überbreites Fahrzeug entgegen, sollte man rechts an den Straßenrand fahren und warten, bis es vorbeigefahren ist. Wer hinter einem Erntefahrzeug fährt, sollte unbedingt ausreichend Abstand halten und stets bremsbereit sein“. Dies gelte besonders auch deshalb, weil Ladung vom Gefährt fallen könnte. Wegen der Überbreiten könne vor allem das Überholen und Ausweichen gefährlich werden. „Lieber den Giganten langsam folgen“, raten die Experten. Meistens legten die Gespanne nur kürzere Strecken auf den Straßen zurück.

Achtung sei auch geboten, wenn die landwirtschaftlichen Fahrzeuge von der Straße abbiegen, denn aufgrund ihrer Länge oder besonderen Konstruktion gebe es dabei meist Ausholvorgänge und Teile der Fahrzeuge scherten stark aus.

Schließlich sei auch die Gefahr des „Bauernglatteises“, verursacht durch vom Feld auf die Straße gebrachten Erdreichs, nasse Blätter und Erntegut zu beachten. wip


Der „Autoschrauber“ ist längst Vergangenheit

Arbeitsabläufe im Autohaus Wedig basieren auf modernster Technik

Heute unverzichtbar: digitaler Prüfstand in der Werkstatt des Autohauses Johann Wedig. FOTO: WIP
Heute unverzichtbar: digitaler Prüfstand in der Werkstatt des Autohauses Johann Wedig. FOTO: WIP

Mehr als sechs Jahrzehnte – seit 1958 – gibt es das Frankenthaler Autohaus Johann Wedig, das seine Wurzeln in einem 1897 gegründeten Fuhrbetrieb hat. Seit 1962 existiert ein Service- und Vermittlungsvertrag des Autohauses mit dem Hersteller Mercedes-Benz. Eine lange konstante Tradition also zeichnet das Unternehmen aus. Die Anforderungen an den Betrieb und seine Ausstattung haben sich indes in den Jahrzehnten grundlegend verändert.

„Wenn ich mich an die Anfänge zurückerinnere, ist vom damaligen Reparaturbetrieb heute nur noch unsere Begeisterung für das Automobil übriggeblieben“, sagt der Autohausgründer Hans-Gerd Wedig, der Mitte Oktober seinen 85. Geburtstag feiern kann. Kaum zu glauben sei, was sich vom einstigen „Schrauben“ am Fahrzeug bis zu den heutigen Arbeitsabläufen verändert hat. Die Komplexität heutiger Automobile mit modernster Technik und ihren Assistenz-Systemen erfordere streng vom Hersteller vorgegebene und auditierte Werkstatt-Ausrüstung und Spezialwerkzeuge, erklärt dazu Geschäftsführer Steffen Helbing. „Von der modernsten 3D-Laservermessung, aktuellen Lichteinstellplätzen für LED- und sogenannte Multibeambeleuchtung bis hin zu Kalibriergeräten für die Radarsensorik der Fahrzeuge ist alles vorhanden“. Die Digitalisierung habe mittlerweile im kompletten Prozess von der Auftragsannahme bis zur Abholung neue Möglichkeiten eröffnet: So könnten Kunden über ihr Smartphone Termine für Wartung oder Reparaturarbeiten auswählen, „bei neuen Fahrzeugen melden diese im Vorfeld sogar etwaige Fehler ans Autohaus“, fügt Helbing an. Die Terminbestätigung erfolge ebenso digital wie später die Benachrichtigung, wenn der Wagen abholbereit ist.

Viel wichtiger als die Arbeitsmittel seien aber die Mitarbeiter, betont Helbing, „die optimal geschult die neue Technik beherrschen“. Rund 70 Mitarbeiter stemmen die Bearbeitung von circa 9000 Pkw, Transportern und schweren Nutzfahrzeugen pro Jahr „und geben den Kunden das Gefühl, sich noch als Gast fühlen zu dürfen“.

Darüber,wie sehr sich das Berufsbild und die Chancen im Automobilbereich verändert hätten, habe das Autohaus Interessierte jüngst bei der Berufs- und Studienmesse der Frankenthaler Schulen an der IGS Frankenthal informieren können, wo es erstmals mit einem eigenen Stand vertreten war, um Schüler für das Metier zu begeistern. „Die Ausbildungsquote des Unternehmens liegt mit 20 bis 25 Prozent der Belegschaft im kaufmännischen und technischen Bereich traditionell sehr hoch“, sagt Helbing. wip

INFO
Autohaus Johann Wedig GmbH
Heßheimer Straße 1 B, Frankenthal
Telefon: 06233 31530
Internet: www.wedig.mercedes-benz.de
   

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