Anzeigensonderveröffentlichung

Gesundheit und Wohlbefinden - Frankenthal, Bad Dürkheim, Grünstadt

Heilende Wirkung des Waldes

Wohltuend für Körper, Geist und Seele auch durch Stressabbau

Gilt als heilsam: das Waldbaden.
FOTO: BRIGITTE/PIXABAY

20.02.2021

Hochrangige medizinische Entscheidungsträger und Berater der International Nature and Forest Therapy Alliance (INFTA) empfehlen die klinische Waldtherapie, auch Waldbaden genannt, als eine wirksame Maßnahme im öffentlichen Gesundheitswesen. Sie soll auch dazu beitragen, Stress infolge der Covid-Pandemie zu bekämpfen.

Waldbaden nennt sich eine Therapieform, die auf der Erkenntnis fußt, das achtsame Walderlebnis sei wohltuend für Körper, Geist und Seele. Japanische Wissenschaftler, darunter Qing Li, haben erforscht, dass der Aufenthalt im Wald wie eine Art Aromatherapie wirkt, die für die Gesundheit förderlich ist. „Shinrinyoku“, zu Deutsch „Waldbaden“, ist in Japan eine anerkannte Stress-Management-Methode und wird vom japanischen Gesundheitswesen gefördert. 

Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Spe

Der Körper produziere dank der in der Waldluft enthaltenen Terpene verstärkt sogenannte Killerzellen, die sogar gegen Krebs wirken könnten. Der Aufenthalt im Wald lindere zudem Angstzustände, Depressionen und Wut, baue Stresshormone ab und steigere die Vitalität. Nicht zuletzt werde durch das Einatmen der ätherischen Öle, die die Bäume abgeben, das Immunsystem gestärkt werden, so Qing Li. Dass sie sich auch in der aktuellen Pandemie bewähre, schreibt der internationale Dachverband INFTA, der die Forschung und Verbreitung der klinischen Waldtherapie als Teil des öffentlichen Gesundheitssektor vorantreibt, und zitiert dabei Experten. „Die klinische Waldtherapie ist eine gute Heilmethode für viele der Begleiterscheinungen, die das Leben in einer Pandemie mit sich bringt – Stress, innere Erschöpfung, Reizbarkeit, Ungeduld, Beeinträchtigung der Impulskontrolle, stressbedingtes Verlangen, Schlafstörungen und mehr“, sagt etwa Ming Kuo aus den USA. Quing Lis Landsmann Yoshifumi Miyazaki, der wie Professor Li die INFTA unterstützt, rät, auch Möglichkeiten zur Entspannung und zum Stressabbau durch Gartenarbeit und Waldbaden in Innenräumen zu erforschen. Zum Beispiel durch den Geruch von Holz, das Betrachten von Waldbildern und das Lauschen von Waldgeräuschen. „Es ist äußerst wichtig zu begreifen, dass Entspannung dazu beitragen kann, die Immunfunktion zu stärken, die in einem gestressten Zustand typischerweise beeinträchtigt ist.“ wig

ZUM WEITERLESEN:

Einen wissenschaftlichen Überblick gibt das „International Handbook of Forest Therapy“ von Kotte, Li, Shin & Michalsen von 2019 mit Beiträgen von über 50 Experten verschiedener Disziplinen.

WEITERE ENTSPANNUNGSMETHODEN

Seit Jahrhunderten bewährt: Yoga. FOTO: SOFIE ZBOILOVÁ/PIXABAY
Seit Jahrhunderten bewährt: Yoga. FOTO: SOFIE ZBOILOVÁ/PIXABAY

Autogenes Training

Heilung und Wohlgefühl mittels Autosuggestion und Formeln, die durch Wiederholung verinnerlicht werden: Der Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz hat das autogene Training in der 1920er Jahren aus der Hypnose entwickelt. 1926 stellte er die Technik zur Selbstoptimierung und Tiefenentspannung erstmals vor, 1932 erörterte er sie in seinem Buch „Das autogene Training“. Heute findet es vor allem in der Stressreduktion, im Sport, in der Managerschulung, in der Vorbeugung gegen das Burnout-Syndrom und im Bereich des Lernens Anwendung, aber auch bei Neurosen, phobischen Störungen und psychosomatischen Erkrankungen wie Magengeschwüren oder Flug- und Platzangst.

Gedankenreise

Traumhafte Gedanken fürs Wohlgefühl: Die Gedankenreise als Entspannungsmethode findet in der Reha Anwendung und wird von Krankenkassen empfohlen: „Entspannen Sie sich mit einer Gedankenreise durch den Körper und spüren Sie den Empfindungen in Ihrem Körperinneren nach. Oder lassen Sie sich von Ihrer Fantasie an Ihren schönsten Urlaubsort versetzen“, heißt es etwa auf der Webseite der Techniker www.tk.de.

Muskelrelaxation

Vielfache Einsatzmöglichkeiten und eine heilsame Wirkung bescheinigt das Informationsportal zur psychischen Gesundheit und Nervenerkrankungen „Neurologen und Psychiater im Netz“ der Progressiven Muskelentspannung. Im Grunde geht es darum, sich von Fuß bis Kopf auf einzelne Körperareale zu konzentrieren, indem die Muskeln dort nacheinander an- und wieder entspannt werden.

Yoga, Meditation und Co.

Seit Jahrhunderten haben sich fernöstliche Entspannungstechniken wie Qigong, Taichi und Yoga bewährt, die auf meditativ ausgeführten Bewegungen basieren, die Blockaden der Energieströme lösen und dadurch heilsam wirken sollen. Meditation soll auch wahre Wunder wirken. wig

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