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Anzeigensonderveröffentlichung
Freitag, 19.07.2019 Drucken

Industriegebiet Frankenthal-Nord

Experte für individuelle Lösungen

Schreinerei Schreider in Frankenthal hat viele Einsatzgebiete

Die Schreinerei Schreider hat ein umfangreiches Angebot für den Privatkunden ebenso wie den gewerblichen Bereich. „Was nicht passt, wird passend gemacht“, so sieht der Alltag für den Inhaber Helmut Schreider und sein Team aus.
  

Handwerk vom Fach: Mitarbeiter Pawel Wojaczek beim Einpassen einer Glasscheibe in die Tür. FOTO: MA
Handwerk vom Fach: Mitarbeiter Pawel Wojaczek beim Einpassen einer Glasscheibe in die Tür. FOTO: MA

Ob ein Neubau mit optimalem Stauraum versehen werden oder vorhandenes Mobiliar optisch und stilistisch passend ergänzt werden soll, der Handwerksbetrieb findet eine Lösung. Die individuelle Gestaltung ist nicht nur Schreiders Metier, sondern bringt die Kreativität, die er mag.

Der Schreinermeister ist auch Betriebswirt des Handwerks. Zu seinem Team gehören ein weiterer Meister, fünf Gesellen und ab August ein neuer Auszubildender sowie seine Frau Christiane im Büro. „Viele Menschen legen heute großen Wert auf die Sicherheit und gleichzeitig eine besondere Optik“, betont er. So habe ein Kunde beispielsweise eine Holztür bestellt, die einem Kirchenportal nachempfunden ist, wollte aber nicht sichtbare starke Einbruchssicherungen haben. „Das ist eine ziemliche Tüftelei“, erzählt Schreider, aber die Lösung gefiel.

Bei Innenausbauten gehe es vom Schrank über Raumteiler bis zur optimalen Nutzung von Dachschrägen. Für jedes Zimmer seien individuelle Lösungen machbar, die die Wohlfühlatmosphäre der Kunden unterstützen. Die Materialauswahl reiche vom Massivholz über Holzfurnier bis zu beschichteten Werkstoffen. Manchmal werde im Küchenbereich eine Erweiterung gewünscht, manchmal die komplette Einrichtung inklusive der Elektrogeräte.  


Gürtler Türen - Fenster

Auch dieser Komplettservice sei möglich, zumal zwei Mitarbeiter eine Zusatzqualifikation haben, daher die Geräte anschließen dürfen. Auch die Bodengestaltung, vom klassischen Rohparkett über endlackiertes Fertigparkett bis zu Vinylböden übernimmt die Schreinerei Schreider. Türelemente oder Fenster werden von dem Traditionsbetrieb eingebaut und auch hier gebe es viele individuelle Wünsche, die dem Charakter des Hauses entsprechen sollen.

Im gewerblichen Bereich werden Schreibtische in Spezialmaßen und besonderen Materialien genauso geordert wie Küchen für Großunternehmen oder dekorative Möbelelemente für den Eingangsbereich. Ob Büro oder Labor, die Lösungen müssen so aussehen, dass die Mitarbeiter effektiv arbeiten können und sich dort wohlfühlen.

Manchmal wolle ein Kunde nur eine Tür öffnen lassen,weil der Schlüssel verloren wurde oder ein besser gesichertes Schloss eingebaut werden soll. Auch im Notfall, etwa wenn die Feuerwehr oder Polizei schnell Zugang zu einer Wohnung benötigt, wird Schreider oft um Hilfe gebeten. Eine stark beschädigte Eingangstür, die bei einem Brand schnellstens geöffnet werden musste von Polizei und Feuerwehr, stellt der Betrieb als Übergangslösung so wieder her, dass die Bewohner sicher sind. Da Schreider als „mechanischer Errichter“ beim Landeskriminalamt aufgeführt ist, werde sein Betrieb oft für solche Spezialaufgaben angefordert.

Vorwiegend ist das Unternehmen in und um Frankenthal tätig, was den Vorteil habe, dass in dringenden Fällen schnell Abhilfe geschaffen werde. „Da muss schnell gehandelt werden und das versuchen wir stets“, so der Obermeister der Tischlerinnung Vorderpfalz, der auch als Sachverständiger für das Tischlerhandwerk tätig ist. ma


Anlaufstelle für viele

Kreislaufsystem in Kompostanlage funktioniert

Ganzjährig geöffnet: Kompostanlage im Industriegebiet. FOTO:MA
Ganzjährig geöffnet: Kompostanlage im Industriegebiet. FOTO:MA

Die Kompostanlage im Industriegebiet Nord, in der Verlängerung der Zeppelinstraße, hat ganzjährig geöffnet. Sie ist nicht nur als Anlaufstelle für Kunden, die Grünschnitt abgeben wollen sondern auch für jene, die Material für Garten und Balkon benötigen, eine gute Anlaufstelle.

Betrieben wird sie von der Wagner GmbH Grünstadt, im Rahmen des Abfallwirtschaftskonzepts der Stadt Frankenthal. Die Hauptanlieferungszeiten von privaten Haushalten und gewerblichen Betrieben sind natürlich im Frühjahr und Sommer, wie Geschäftsführer Hansjörg Wagner betont. Doch auch im Sommer kommen immer Gartenfreunde, die ihren Grasschnitt, Heckenschnitt oder Äste abgeben genauso wie gewerbliche Kunden.

Damit aus dem abgegebenen Material guter Kompost wird, muss es bewegt, belüftet und gesiebt werden, denn je besser er „bearbeitet“wird, umso besser ist das Endergebnis. „Unser Kompost durchläuft einen standardisierten Prozess und wird bis zu 75 Grad erhitzt, dadurch ist er nicht nur unkrautfrei sondern hygienisch einwandfrei“, erklärt Wagner. Und auch die Nachhaltigkeit sei gesichert, denn fast 100 Prozent würden wieder in den natürlichen Kreislauf kommen.

Pro Werktag dürfen Bürger aus der Stadt inklusive der Vororte rund eine Kofferraumladung Grünschnitt bringen, das entspreche etwa 500 Litern. Was darüber hinaus geht, muss bezahlt werden. Gut angenommen würden auch die „Gartenprodukte“. Es gibt den Qualitätskompost in verschiedenen Körnungen, Blumenerde in verschiedenen Abpackungen und auch Mutterboden-Kompost-Gemisch. ma


Mehrere Schwerpunkte

Zentrum für Arbeit und Bildung

Das Zentrum für Arbeit und Bildung (ZAB) hat mehrere Schwerpunkte, wie Dienstleistungen für Unternehmen und Privathaushalte, berufliche Hilfs- und Bildungsangebote für Jugendliche bis zu älteren Menschen und Erziehungshilfen. Die Bildungsangebote gibt es in Frankenthal in der Robert-Bosch-Straße, außerdem in Grünstadt und Bad Dürkheim.

Sozusagen Hilfe zur Selbsthilfe wird geleistet im Bereich Berufliche Bildung, wie der Bereichsleiter Volker Riegel zusammenfasst. Die jungen Leute bis 25 Jahre, ohne Schulabschluss oder trotz Abschluss ohne Ausbildungsplatz würden so geschult, dass sie wieder eine Chance bekommen. Mittels intensiver Betreuung durch Lehrkräfte, Ausbilder und Sozialpädagogen könnten sie ihren Abschluss erreichen. Viel Fleiß und Durchhaltevermögen gehörten dazu. In 2018 schafften 18 von rund 30 den Abschluss,manche wollten im Anschluss sogar eine höhere Schulausbildung absolvieren.

Die über 25-Jährigen und auch Ältere, bis über 60 Jahre, können ebenfalls Hilfe erhalten. Bei einigen, die schon länger arbeitslos sind, sei es oft schon hilfreich,wenn sie wieder einen strukturierten Tag haben und merken, dass ihre Leistung anerkannt wird, die Arbeitschancen zu erhöhen. Verschiedene Zielgruppen werden betreut und angeleitet,wie etwa Alleinerziehende oder über 50-Jährige. Bei Flüchtlingen mit Berufserfahrung würde das Lernender Fachsprache helfen, damit sie am Arbeitsplatz klarkommen.

Im Jahr 2018 nahmen 900 Personen an Bildungsangeboten des ZAB teil, wie der Bereichsleiter sagt und 18 junge Leute von etwa 26 schafften den Schulabschluss, wichtig sei jeder, der das Ziel erreiche. ma 
   

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