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14.02.2020 Drucken

Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim

„Die Lust zu kochen muss da sein“

Daniel Faber vom Freundschaftskreis Lambsheim-St. Georges stellt die französische Küche vor

Der Freundschaftskreis Lambsheim-St. Georges sur Baulche pflegt nicht nur freundschaftliche Beziehungen zum Nachbarland Frankreich. Er fördert das Erlernen der französischen Sprache und beschäftigt sich mit Land und Kultur. Dazu gehört auch die französische Küche. Zu einem Kochkurs mit dem Kochprofi Daniel Faber lädt der Freundschaftskreis für Freitag, 28. Februar, ein.
  

Profikoch Daniel Faber bei der Arbeit. FOTO: FREUNDSCHAFTSKREIS
Profikoch Daniel Faber bei der Arbeit. FOTO: FREUNDSCHAFTSKREIS

Der Freundschaftskreis ist mit dem französischen St. Georges sur Baulche „verbandelt“. Was die französische Küche betreffe, betont Mitglied und Kochprofi Daniel Faber, sei man allerdings nicht auf diese eine Region fixiert. Einmal im Jahr findet der Kochkurs statt – in deutscher Sprache, weil die Französisch-Kenntnisse doch sehr unterschiedlich sind. Daniel Faber fragt die Teilnehmer vorab nach besonderen Wünschen. „Wie man Fisch filetiert oder Artischocken zubereitet, das etwa wollten die Teilnehmer wissen“, erzählt er.

In diesem Jahr steht Gänsestopfleber auf dem Menüplan. „Das haben wir bisher noch nie gemacht.“ Das komplette Menü klingt vielversprechend: Neben der Gänseleberterrine gibt es eine Muschel-Gemüse-Suppe, Entenbrust mit Honig-Senf-Soße, Rotwein-Schokoladenkuchen mit Gewürzblättern sowie ein Kompott aus Physalis (Kapstachelbeere) und Kumquats (Zwergorangen) mit Vanille-Cointreau-Eis und als Abschluss Digestif und Espresso.

Viele Kochschüler – im Schnitt sind es 20 bis 25 Personen – seien „Wiederholungstäter“. In der Küche der Lambsheimer Karl-Wendel-Schule werden vier Kochgruppen gebildet, jede kocht das komplette Menü. „Das ist Ansporn, etwas schöner zu dekorieren oder besser zu machen“, weiß Faber. Die meisten Teilnehmer hätten Kocherfahrung. „Gerne zu kochen, das ist das A und O. Die Lust dazu muss einfach da sein, dann klappt es auch“.

Voraussetzung für ein Menü sei für ihn, dass die Zutaten saisonal und vor Ort zu bekommen seien. Bei ausgefalleneren Produkten wie der Gänsestopfleber oder einer Lammkeule – vorzugsweise aus Küstennähe, weil die „nach Salz schmeckt“ – können die Kochschüler aber auch über Fabers Lieferanten bestellen.

Die Rezepte seien für sechs bis acht Personen berechnet. Und: „Ich versuche immer, ein Menü so zu gestalten, dass nicht alles an einem Tag gemacht werden muss.“ Je mehr die Hausfrau vorbereiten könne, desto weniger stressig sei es und umso mehr Zeit habe sie, sich um ihre Gäste zu kümmern.

Über 17 Jahre kochte er im Restaurant Karlbacher in Großkarlbach. Auf den parallel betriebenen Partyservice konzentriert er sich seit etwa zehn Jahren ausschließlich. „Party und Kochen zu Hause, das ist im Trend“, erklärt Faber. Als Caterer stelle er das Personal zur Verfügung und liefere alles, von transportablen Backöfen bis zu den Zutaten. „Wenn wir gehen, ist alles sauber“, betont er. Als Wahlpfälzer ist er überzeugt, dass es ein Gewinn sei, die französische mit der hiesigen regionalen und bodenständigen Küche zu kombinieren.  cei
    

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