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Aus der Not eine Tugend gemacht

Someistern Grabowsky und die Dubbeglasbrieder die Corona-Krise

Verliert seine gute Laune trotz der Corona-Einschränkungen nicht: Grabowsky.
FOTO: KWIATEK/FREI

25.09.2020

Was ist eigentlich ein Sommer ohne die großen Feten, Open Airs und das Strohhutfest, ein Herbst ohne Weinfeste und eine Fasnachtskampagne ohne all die närrischen Veranstaltungen? Vor allem ist es auch ein Verzicht auf die Riesengaudi, die Künstler wie die Schorlerocker von Grabwosky oder die Dubbeglasbrieder ihrem Publikum landauf, landab und auch in Frankenthal bereiten.

„Natürlich hat die Corona-Pandemie und die damit verbundene Absage von Veranstaltungen auch bei uns ,Grabowskys‘ tiefe Spuren hinterlassen“, gesteht Alexander Hüther, Gitarrist, Komponist, Texter und Produzent der Band. So seien alle für das Tour-Jahr 2020 vereinbarten Verträge gekündigt worden. „Bislang haben wir 2020 lediglich ein Online-Konzert im Rahmen des ,Strohhutfest-at-Home‘ spielen können – und das natürlich ohne Publikum“, beklagt Hüther.

Was den Musikern am meisten Sorge bereitet, ist die Lage ihrer Partner im Veranstaltungsbereich, ihrer Technik, ihrer Road-Crew, der Veranstalter, Clubs und aller, die hauptberuflich von den Veranstaltungen leben und jetzt teilweise ohne Einkommen bleiben.

Kreative Pause

Hüther hat aus der Not eine Tugend gemacht. „Während des Lockdowns habe ich mich hauptsächlich mit dem Schreiben neuer Songs beschäftigt“, erzählt er, und die Band habe an weiteren Tracks für eine neue CD gearbeitet. Das sei unter den Abstands- und Hygieneregeln nicht ganz einfach gewesen. „Die Situation, dass ein Konzert nach dem anderen abgesagt wurde, war für uns schwierig, weil wir als Künstler auch den direkten Kontakt mit dem Publikum brauchen“, erläutert Hüther. Das sei ein Teil des kreativen Inputs, den man auch für das Songwriting brauche. Alles in allem sei man aber optimistisch. Aktuell freue man sich auf das Live-Debüt 2020, das am 3. Oktober in Meckenheim stattfinden soll.

Damals noch voll ausgebucht: die Dubbeglasbrieder Olli Hermann (links) und Willi Brausch bei der Herrensitzung im Februar 2020 in der Stadthalle Speyer. ARCHIVFOTO: LENZ
Damals noch voll ausgebucht: die Dubbeglasbrieder Olli Hermann (links) und Willi Brausch bei der Herrensitzung im Februar 2020 in der Stadthalle Speyer. ARCHIVFOTO: LENZ

Auch Willi Brausch von den Dubbeglasbriedern sah sich plötzlich einer ganz neuen Lage gegenüber. Über die Fasnachtszeit zu Beginn des Jahres noch voll ausgebucht, brach der Terminkalender von Olli Hermann und Brausch gnadenlos ein. „Die Kampagne 2020/21 fällt für uns wohl aus“, sagt der Gitarrist und Sänger. Jede Menge Prunksitzungen seien bisher abgesagt worden.

Doch ganz haben sie die Fasnachtszeit dann doch nicht abgeschrieben. So soll auf Youtube ein Beitrag zum traditionellen Fasnachtsauftakt in Weisenheim geliefert werden. „Ich werde nun oft allein gebucht“, erzählt Brausch. „Winzer fragen an, wollen aber eher etwas dezentere Musik.“ Für ihn sei das eine Herausforderung, die er zu schätzen wisse. enk
                          

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