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Jahresausstellung von Uschi Freymeyer: Freymeyer and Friends

"Die Enge und Weite des Geistes": Die Ausstellung läuft bis 3. Dezember - Uschi Freymeyer hat auch in diesem Jahr eine besondere Mischung unterschiedlicher Stile und Materialien zusammengestellt

Sind wir festgefahren oder offen für Neues? Bewegt uns das Gesehene oder lässt es uns kalt? All diese Eindrücke muss man erleben und sich eine eigene Meinung bilden. Gefallen oder Nichtgefallen entscheidet der Betrachter selbst.

FOTO: FOTO: FABIAN LEUTZ/GRATIS
FOTO: FOTO: FABIAN LEUTZ/GRATIS

Die Jahresausstellung von Uschi Freymeyer ist immer ihr persönliches Highlight des Jahres. Seit 2007 ist diese besondere Ausstellung, zu der Uschi (wie sie nur genannt wird) befreundete Künstler einlädt, ein fester Bestandteil des Kunsthaus Programms. „Bewerben kann man sich nicht, es findet sich zusammen“, sagt Uschi Freymeyer.

Wo Kunst viel Raum bekommt, entsteht ein besonderer, magischer Ort. Das Kunsthaus ist ein solcher Ort mit alten Geschichten in den dicken Mauern. Als Kuratorin und Künstlerin liebt Uschi die Zusammenstellung unterschiedlicher Stile und Materialien um die Vielfalt der Kunst zu demonstrieren. Auch in diesem Jahr hat sie eine besondere Mischung zusammengestellt. Von leicht provokativ und romantisch-naturell zu abstrakt-futuristisch wird der Bogen gespannt.

Die weiteste Anreise hat Stefanie Pepersack, nähe Starnberger See. Uschi hat sie dort besucht, um die Kunstwerke zu sichten. Traumhafte, surrealistisch angehauchte Porträts sind das Markenzeichen der Künstlerin. Tiere und Blumen finden sich an Stellen, die keiner vermutet. Die Fantasie ist eben grenzenlos.

Klarheit, Genauigkeit und Detailverliebtheit sind Schlagworte, die auf Hans-Martin Donner aus Worms zutreffen. In seinem Atelier im Kunsthaus Worms, besucht ihn Uschi immer mal wieder, um zu schauen, woran er arbeitet. Er rüttelt mit seiner Kunst auf und regt zur Diskussion an. Außergewöhnliche Objekte werden für Überraschungen sorgen.

Der jüngste Künstler der Runde, Fabian Leutz hingegen möchte sich stilistisch noch nicht festlegen. Malen ist sein Ausgleich zur Polizeiarbeit, die einiges von ihm abverlangt. Er folgt seinen momentanen Stimmungen und hält diese in Bil-dern fest. Sein Faible für die 20er Jahre sind dabei nicht zu übersehen.

Uschi Freymeyer zeigt wie jedes Jahr neue Werke, die in 2023 entstanden sind und bleibt ihrem Stil treu. Abstrakte Spachteltechniken, meist auf großen Formaten. Zusätzlich ist auch das Atelier im Obergeschoss zu allen Öffnungszeiten der Ausstellung zugänglich. Dort kann man auf die Entdeckungsreise gehen und auch die neuen Zeichnungen „Herzblutmenschen“ anschauen.

Kulinarisch geht Uschi Freymeyer diesmal auch andere Wege und will noch nicht viel verraten, nur dass es orientalisch wird. Junge Leute mit neuen Ideen bekommen ihren Freiraum können sich so beweisen. Die Vernissage fand am Samstag, 18. November, statt. Die Ausstellung läuft noch bis 3. Dezember, dabei ist sie Mittwoch bis Samstag von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Finissage ist am Sonntag, 3. Dezember, von 15 bis 17 Uhr. red