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Montag, 17.06.2019 Drucken

Reisefieber

Pauschalreisen immer individueller

Touristen stellen sich einzelne Bausteine vermehrt selbst zusammen – Heftiger Preiskampf

Die Nachfrage der Deutschen nach Pauschalreisen ist nach wie vor groß. 2018 war dem Branchenverband DRV zufolge ein Boomjahr. Doch das Geschäft ist für die Veranstalter nicht einfacher geworden.

Eins der Hauptziele für deutsche Touristen während der Sommersaison: Ein Strand auf der Balearen-Insel Mallorca. FOTO: CLARAMARGAIS/DPA
Eins der Hauptziele für deutsche Touristen während der Sommersaison: Ein Strand auf der Balearen-Insel Mallorca. FOTO: CLARAMARGAIS/DPA


Evas Apfel


Auto für Urlaubsreise gut vorbereiten


See auf Sauberkeit überprüfen

Amtlicher Check im Internet – Auf Fahnen achten

Unbeschwert: in sauberem und von Rettungsschwimmern überwachtem Gewässer planschen. FOTO: THOMASWARNACK/DPA
Unbeschwert: in sauberem und von Rettungsschwimmern überwachtem Gewässer planschen. FOTO: THOMASWARNACK/DPA


Fernbusse gehören nach wie vor zu den sichersten Verkehrsmitteln

ADAC stuft „Risiko Reisebus“ als gering ein – Fahrzeuge mit viel Sicherheitstechnik – Reisende sollen Anschnallpflicht einhalten

Täglich fahren Tausende Fernbusse quer durch Europa. Bei Karlsruhe und Bremen kam es kürzlich zu schweren Unfällen. Wie gefährlich sind Fahrten mit dem Fernbus? Die Experten vom ADAC können beruhigen: Fernbusse seien ein sehr sicheres Verkehrsmittel.

Die Busunternehmen selbst berufen sich unter anderem auf die hohe Qualität der technischen Sicherheitsausstattungen ihrer Fahrzeuge. Laut einem Sprecher von Flixbus gehe die Ausstattung der Busse mit Features wie dem Spurhalteassistenten, Abstandsregeltempomaten und Fahrdynamikregelung „weit über die geforderten Standards hinaus“. Jeden Monat würden Busse inspiziert. Auch die Einhaltung der gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten werde intern und extern überprüft.

Trotz einiger schwerer Unfälle zählen Fernbusse nach wie vor zu den sichersten Verkehrsmitteln. „Das Risiko, mit einem Reisebus zu verunglücken, ist deutlich geringer als wenn Sie mit dem eigenen Auto unterwegs sind“, erklärte ein Sprecher des ADAC. Laut Statistischem Bundesamt sind Busse nur in etwa 0,7 Prozent aller Verkehrsunfälle außerhalb von Ortschaften involviert. Die deutliche Mehrheit geht auf das Konto der Autofahrer.

Doch nicht nur die Zahl der Busunfälle ist geringer als die mit dem Auto. Im Unfallrisikovergleich schneiden Busse auch besser ab, weil pro zurückgelegter Strecke und Personenzahl weniger Menschen zu Schaden kommen. Von 2011 bis 2015 starben bei Unfällen mit dem Auto etwa 15 mal mehr Menschen als bei Unfällen mit dem Bus.

Um für zusätzliche Sicherheit zu sorgen, mahnte der ADAC-Sprecher Fahrgäste, sich auch im Bus an die Anschnallpflicht zu halten. Der Flixbus-Sprecher versicherte, dass die Busfahrer die Fahrgäste in mehreren Sprachen zum Anschnallen aufforderten – es sei aber schwierig, dies zu kontrollieren.

Der ADAC rät außerdem, sich mit den Sicherheitsmaßnahmen in Bussen vertraut zu machen, ähnlich wie bei Flugreisen.

Mit einem Marktanteil von 95,4 Prozent ist Flixbus laut IGES-Institut „unangefochtener Marktführer“. Täglich bietet die Firma 350.000 Verbindungen an. Dafür stehen dem Unternehmen rund 2000 Busse und 7000 Fahrer zur Verfügung.

Schuld an den Unfällen sind Busfahrer außerorts in den wenigsten Fällen. Laut Statistischem Bundesamt verursachte 2017 genau dreimal ein übermüdeter Busfahrer einen Unfall auf der Autobahn oder der Landstraße. Bei Autofahrern waren es mehr als 1200. dpa
  

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