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28.05.2019 Drucken

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Nährstoffdichte ist wichtig

Für Senioren kann eine Umstellung der Ernährung sinnvoll sein

Bei den meisten Menschen nimmt die Muskelmasse mit dem Alter ab. Damit sinkt auch der Kalorienbedarf, gleichzeitig ist der Bedarf an wichtigen Nährstoffen aber mindestens so hoch wie früher. Deshalb kann für Senioren eine generelle Umstellung der Ernährung sinnvoll sein, sagt Theresa Stachelscheid von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Gesund: frisches Obst und Gemüse. ARCHIVFOTO: PETER KNEFFEL/DPA
Gesund: frisches Obst und Gemüse. ARCHIVFOTO: PETER KNEFFEL/DPA

Denn wer im Alter so isst wie früher, nur einfach weniger, bekommt eventuell nicht mehr genug wichtige Nährstoffe. Bei der Auswahl des neuen Speiseplans kommt es vor allem auf die Nährstoffdichte an – auf Lebensmittel also, die bei eher wenigen Kalorien viel Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe mitbringen.

„Wir empfehlen deshalb täglich reichlich pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Getreideprodukte zu essen, letztere am besten in der Vollkornvariante“, so die Expertin. Fettarme Milch und Milchprodukte gehören ebenfalls täglich auf dem Tisch, weil sie unter anderem wertvolles Kalzium liefern. Ein bis zwei Mal Fisch pro Woche sind laut Stachelscheid ebenfalls sinnvoll. „Fleisch und Wurst sollten eher in Maßen gegessen werden.“ dpa
              


Oft geht es ohne Medikamente

Alternative Methoden bei zu hohem Blutdruck

Nicht jeder Bluthochdruck-Patient muss gleich Medikamente nehmen. Gerade bei nur leicht erhöhten Werten ist es oft sinnvoller, anders gegenzusteuern –mit mehr Bewegung, weniger Körpergewicht oder weniger Salz im Essen zum Beispiel.

Es gibt aber auch Fälle, in denen es kaum ohne Blutdrucksenker geht, erklärt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) unter www.gesundheitsinformation.de. Entscheidend für die Frage „Medikamente oder nicht?“ ist vor allem, wie hoch das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung ist – darunter auch Herzinfarkt und Schlaganfall.

Die Gefahr solcher Erkrankungen steigt durch Bluthochdruck grundsätzlich, gleichzeitig gibt es aber auch noch weitere Faktoren: chronische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes etwa, Rauchen, Alter und Geschlecht. Männer und Ältere sind gefährdeter als Frauen und Jüngere.

Das bedeutet: Zwei Menschen mit den gleichen Blutdruck-Werten haben eventuell ein unterschiedlich hohes Risiko von Folgeerkrankungen – und deshalb auch ganz unterschiedliche Antworten auf die Frage nach den Blutdrucksenkern. Patienten sollten sich daher individuell von ihrem Arzt beraten lassen und sich über mögliche Nebenwirkungen der Medikamente informieren. dpa


Gesunde Bräune gibt es kaum

Experten geben Tipps für Sonnenanbeter

Am besten mit Hut: Wer sich viel in der Sonne aufhält, sollte die Haut vor der UV-Strahlung schützen. FOTO: CHRISTIN KLOSE/DPA
Am besten mit Hut: Wer sich viel in der Sonne aufhält, sollte die Haut vor der UV-Strahlung schützen. FOTO: CHRISTIN KLOSE/DPA

Raus ins Freie und die Sonne genießen: Das Licht und die Wärme streicheln die Seele, setzen Glückshormone frei und steigern so das Wohlbefinden. Zudem sorgt die ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) dafür, dass der Körper das lebenswichtige Vitamin D3 produziert und somit den Knochenbau unterstützt. Doch für Dermatologen steht fest: Zu viel Sonne schadet der Haut.

„Wer sich braun gebrannt präsentiert, zeigt im Prinzip, dass seine Haut einen bösen Schaden erlitten hat“, sagt Prof. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). Viele unterschätzten die UV-Strahlung, die tief in die Haut eindringt und das genetische Material nachhaltig negativ verändern kann, erklärt der Dermatologe Prof. Thomas Dirschka aus Wuppertal. Die Folge: vorzeitige Hautalterung und schlimmstenfalls Hautkrebs. Die Erkrankung tritt dabei oft erst Jahrzehnte später ein.

Ein oder zwei Sonnenbrände führen zwar nicht unbedingt zum Hautkrebs. Aber die Haut merkt sich die Schädigung. Summiert sich die Zahl der Sonnenbrände, erhöht dies auch das Risiko für Hautkrebs. „Irgendwann ist das Fass übergelaufen“, erklärt Dirschka. Akzeptabel sei, etwa zwei bis drei Mal in der Woche für zehn bis 15 Minuten in der Sonne spazieren zu gehen. „Das hebt die Stimmung und sorgt für die Bildung von ausreichend Vitamin D3“, erklärt der Experte.

Generell sollte man die Mittagssonne aber eher meiden, da sie dann am intensivsten ist. Wer sich doch länger in der Sonne aufhält, sollte eine Kopfbedeckung mit breiter Krempe tragen. Sie schützt Augen, Ohren, Gesicht und Nacken. Unbedeckte Körperteile schützt man mit Sonnencreme. Kinder und hellhäutige Menschen sollten dafür eine Lotion mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 verwenden, empfiehlt Breitbart. Um die Augen zu schützen, ist eine Sonnenbrille mit hundertprozentigem Schutz vor UV-Strahlung nötig. dpa


Hilfe gegen Mückenstiche

Eine laue Sommernacht am See ist schön, bis die ersten Mücken kommen. Um die Plagegeister abzuschrecken, gibt die „Apotheken Umschau“ (Ausgabe B5/2019) drei Tipps:

Duft: Menschen locken Mücken mit ihrem Atem und Körpergeruch an. Stark duftende Duschgels sowie Kosmetika können den Effekt verstärken. Vor einem Treffen am See also besser darauf verzichten. Stattdessen lieber neutralere Produkte verwenden.

Schutz: Mittel gegen Mücken riechen für die Insekten unangenehm. Die gängigen Mückenabwehrmittel enthalten meist den Wirkstoff Icaridin oder DEET. Wobei DEET etwas effektiver ist, dafür aber Hautreizungen verursachen kann. Also besser nur in tropischen Gebieten verwenden, wo Mücken gefährliche Krankheiten übertragen können.

Tagsüber gilt: Immer erst die Sonnencreme auftragen und etwa 20 Minuten einziehen lassen – erst dann den Insektenschutz verwenden.

Farbe: Auf dunklen oder bunten Materialien können sich Mücken verstecken – helle Kleidung meiden sie hingegen eher. Und wer weiß oder beige trägt, entdeckt die Insekten zudem schneller. Und: Je mehr Haut der Stoff bedeckt, umso besser sind dessen Träger natürlich geschützt. dpa

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