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Mittwoch, 04.09.2019 Drucken

De Derkemer zum Wurstmarkt

Keine Sperrstunde

Nach Mitternacht wird unplugged gefeiert

Seit ein paar Jahren kursiert ein Wort unter den Wurstmarkt-Fans, das sie in Angst und Schrecken versetzt: Sperrstunde! Der Stadt Bad Dürkheim ist es trotz der eingeführten Änderungen in Bezug auf den Lärmschutz wichtig zu betonen, dass es für den Wurstmarkt keine Sperrstunde gibt. Nachdem um Mitternacht Schluss ist für den technischen Lärm – also Musik und die meisten Fahrgeschäfte –, darf auf dem Platz dennoch munter weitergefeiert werden.
    

Auf dem Wurstmarkt darf weiterhin unter dem Nachthimmel gefeiert werden – nach Mitternacht ohne Musik. ARCHIVFOTO: FRANCK
Auf dem Wurstmarkt darf weiterhin unter dem Nachthimmel gefeiert werden – nach Mitternacht ohne Musik. ARCHIVFOTO: FRANCK

In den vergangenen Jahren wurde dem Lärm sukzessive ein Riegel vorgeschoben, indem die Dauer für den Betrieb von Fahrgeschäften und das Spielen von Musik in den Festzelten immer mehr verkürzt wurde. Wie bereits vor einem Jahr ist dieses Mal wieder um Mitternacht Schluss. Das gilt aber nur für Musik und Fahrgeschäfte. Ab dann wird der unplugged Betrieb gestartet. Sprich: Alles, was eine gewisse Lärmgrenze nicht überschreitet, darf den Betrieb aufrechterhalten.

So darf zum Beispiel das Riesenrad – ohne musikalische Beschallung – weiter seine Runden drehen, da der Betrieb keinen nennenswerten Lärm verursacht. Dürkheims Bürgermeister Christoph Glogger schätzt, dass die Super Rutsche eventuell auch unter die Lärmgrenze fallen könnte. Das wird sich allerdings erst beim obligatorischen Test herausstellen, der vor dem Festbetrieb bei jedem Fahrgeschäft durchgeführt wird. Das Einhalten des Fahr- und Musikverbots nach Mitternacht werde von der Stadt kontrolliert. Im vergangenen Jahr habe das allerdings schon sehr gut geklappt, da sich die Schausteller an die Vorgaben gehalten haben, so Glogger.


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Ein Ausschankverbot nach Mitternacht herrscht nicht. Wurstmarkt-Fans können weiter auf dem Platz ihre Schorle trinken und sich an den Ständen mit Essen versorgen – sowohl in den Schubkärchlern als auch in den Festzelten. Nur muss in Letzteren eben auf die Musik verzichtet werden, jedoch nicht auf den Spaß. Geselliges Beisammensein sei daher weiterhin bis in die frühen Morgenstunden möglich.

Der Wurstmarkt soll laut Glogger auch zukünftig keine Sperrstunde erhalten, sondern nach wie vor unter den nun eingeführten Bedingungen stattfinden. Das „offene Ende“ des Festes sei ja auch ein Markenzeichen des größten Weinfests der Welt. lai
   

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