Anzeigensonderveröffentlichung
Sonderthemen aus Bad Dürkheim
28.05.2019 Drucken

De Derkemer zum Stadtfest

Auf das CE-Zeichen achten

Die richtige Sonnenbrille beim Autofahren ist wichtig

Gleißendes Licht, Blendung auf nasser Straße, extreme Hell-dunkel-Wechsel, tiefstehende Sonne – beim Autofahren muss eine Sonnenbrille mehr leisten als beim Spaziergang. Nur einen Augenblick geblinzelt, schon ist der Fahrer für Sekunden im Blindflug unterwegs. Neben der Unfallgefahr setzen Autofahrer ohne den Augenschutz auch ihre Gesundheit aufs Spiel. Allein die unsichtbaren UV-Strahlen können bleibende Schäden hinterlassen.

Augenschutz beim Fahren: mit der richtigen Sonnenbrille sicher unterwegs. ARCHIVFOTO: CHRISTIN KLOSE/DPA-TMN
Augenschutz beim Fahren: mit der richtigen Sonnenbrille sicher unterwegs. 
ARCHIVFOTO: CHRISTIN KLOSE/DPA-TMN

Zehn Prozent aller Erkrankungen am Grauen Star (Linsentrübung) entstehen nach Angaben des Kuratoriums Gutes Sehen durch UV-Strahlen beziehungsweise werden durch diese verstärkt. UV-Licht kann auch die Netzhaut nachhaltig schädigen. Und das alles unbemerkt und schleichend. Umso wichtiger ist die richtige Sonnenbrille beim Autofahren. Doch welche Gläser sind geeignet? Und worauf ist beim Kauf zu achten?

Sonnenblenden hin, UV-Schutz in der Frontscheibe her – durch die Seitenscheiben gelangt immer noch reichlich ultraviolettes Licht ins Auto. Was viele nicht wissen: Die UV-Intensität ist schon im April genau so stark wie im August. Käufer sollten auf das CE-Zeichen am Innenbügel achten. Damit ist gewährleistet, dass die Brille im Hinblick auf den UV-Schutz und auch sonst alle europäischen Richtlinien erfüllt. Zusätzlich können auch die Vermerke „UV400“ oder „100 Prozent UV-Schutz“ draufstehen. Weil all das leider nicht überprüft wird, sollten die Gläser von namhaften Herstellern und beim Augenoptiker gekauft werden. Die testen auch den UV-Schutz und passen die Brille an.

Getönte Gläser geben Blendschutz vor dem sichtbaren Lichtanteil. Das bringt Sicherheit, sorgt aber auch für ein entspanntes Sehen. Es gibt fünf Tönungsstufen. Je höher die Zahl, desto stärker der Blendschutz. Für das Autofahren empfehlen Augenärzte die Blendschutzkategorie 2 mit einem Lichtdurchlass von 18 bis 43 Prozent. Daumen hoch auch für Verlaufstönungen, die den ungetrübten Blick auf die Armaturen erlauben und zu dem beliebte Eyecatcher sind.

Nichts ist schlimmer als bei tiefstehender Sonne von einer nassen oder flirrenden Straße geblendet zu werden. Gläser mit Polarisationsfilter senken diese Spiegelung des Sonnenlichts auf reflektierenden Oberflächen. Die Augen bleiben fit.

Wenn schon mit Sonnenbrille, dann muss sie – ohne Kontaktlinsen drunter – laut Eintrag im Führerschein auch die geforderte Sehschärfe haben. Technisch und modisch müssen Fehlsichtige dabei auf nichts verzichten. Die Gläser können gewölbt, selbsttönend oder farbig verspiegelt sein. Wer dagegen die Alltagsbrille mit getönten Clips zur Sonnenbrille hochrüstet, liegt sogar noch im Trend.

Große Gläser von den Augenbrauen bis zum Jochbein, schmale Bügel – so gelingt der Spagat zwischen Rundumschutz und seitlicher Sicht. Die Brille sollte auch nah genug vor den Augen sitzen, um möglichst wenig UV-Licht abzubekommen. msw/Kfz-Gewerbe


Sicher mit Sommerreifen

Mehr Grip und Fahrstabilität

Ab sieben Grad:Wechsel auf Sommerreifen. FOTO: PROMOTOR
Ab sieben Grad:Wechsel auf Sommerreifen. 
FOTO: PROMOTOR

Erst ließ sich der Winter gar nicht blicken, dann kam er mit geballter Power. Gut, wer sich da mit Winterreifen den Weg durch die Schneemassen freischaufeln konnte und auf Glatteis sicher in der Spur blieb.Mit steigenden Temperaturen verlieren die weichen Schlappen mit ihrem groben Profil nun ihre Vorteile. Höchste Zeit für den Wechsel auf Sommerreifen.

Mit ihrer härteren Gummimischung sind sie optimal auf die Fahrbahnverhältnisse im Sommer abgestimmt. Der Bremsweg wird kürzer, Grip und Fahrstabilität steigen. Sichere Nebeneffekte: Autofahrer sparen Sprit, die Reifen halten aufgrund des geringeren Abriebs länger.

Auf das Wetter ist immer seltener Verlass. Der Winter schneit erst im Januar ins Haus, und oft schneit es noch zu Ostern. Auch regional gibt es Unterschiede. Die Faustregel,Winterreifen von O (Oktober) bis (Ostern) zu fahren, gilt häufig nicht mehr. Besser: Die Sommerreifen erst dann aufziehen lassen, wenn die Temperaturen dauerhaft bei sieben Grad Celsius und höher liegen.

Reifen überstehen vieles, aber keineswegs alles: eingefahrene Nägel, Bordsteinschleifer, Beulen und Risse. Einiges lässt sich reparieren, oft führen die Schäden allerdings zum Knockout. Die Lösung: neue Reifen. Welche geeignet sind, wissen die Fachleute in den Meisterbetrieben der Kfz-Innung. Laut den Technikexperten in den Kfz-Meisterbetrieben geben Reifen mit acht bis zehn Jahren ihren Grip auf. Dann sind die Laufflächen abgerieben, das Profil abgefahren, Schäden wahrscheinlich und die Gummimischung porös. Das Alter ist an der letzten Zahl der DOT-Nummer auf der Reifenflanke erkennbar: 1215 = 12.Woche 2015.

Der Gesetzgeber schreibt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor. Viel zu niedrig, halten Experten des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) dagegen.Unter drei Millimetern ist im Sommer Schluss mit der Sicherheit, vor allem bei Aquaplaning. Wer keinen Profiltiefenmesser zur Hand hat, greift zur Ein-Euro-Münze. Verschwindet der goldene Rand, hat der Reifen noch genug Profil.

Schon bei einem um 0,5 bar zu geringen Reifendruck verlängert sich laut der Initiative Reifenqualität des DVR der Bremsweg um mehrere Meter. Die Gefahr eines Reifenplatzers steigt. Das Prüfen des Luftdrucks gehört beim Reifenwechsel zwingend auf die Agenda. Auch danach ist regelmäßige Überprüfung geboten. Welcher Druck richtig ist, steht am Türholm, in der Tankklappe und in der Bedienungsanleitung.

Bei einem Wechsel von Reifen mit RDKS (Reifendruckkontrollsystem) – seit November 2014 in allen neu zugelassenen Autos Pflicht – muss die Werkstatt je nach System das RDKS warten, neu anlernen und eventuell Verschleißteile ersetzen. Nicht funktionierende RDKS gelten bei der Hauptuntersuchung als erheblicher Mangel. Es gibt keine Prüfplakette. Direkt messende RDKS lassen sich übrigens schnell und günstig nachrüsten.

Nach dem Reifenwechsel ist vor dem Reifenwechsel. Wer die Winterware fachgerecht in der Werkstatt einmotten lässt, garantiert ihre Fitness in der nächsten Saison. msw/Kfz-Gewerbe
  

Zurück