Dieser Frage widmet sich ab Herbst ein neuer Masterstudiengang.
Die Arbeitswelt wandelt sich ständig. Früher war die Arbeit für die meisten Menschen Mittel zum Zweck, sie arbeiteten schlicht, um Geld zu verdienen. Heute dagegen möchten viele Mitarbeitende sich über die Arbeit selbst verwirklichen – was wiederum das Wirken von Führungskräften beeinflusst.
Darüber macht sich beispielsweise die Personalabteilung des Automobilzulieferers ZF Friedrichshafen AG am Bodensee intensiv Gedanken. „Heutzutage gehört es zu den Aufgaben einer Führungskraft, dass sich alle gut integriert fühlen“, sagt Sophie Remichius, die seit 13 Jahren in der Organisations- und Führungskräfteentwicklung des Konzerns tätig ist. „Neben der Performancepflicht gibt es mittlerweile eine ausgeprägtere Fürsorgepflicht.“ Um diese beiden Felder sinnvoll auszubalancieren, helfen Grundkenntnisse der Psychologie. Und genau hier setzt der neue Masterstudiengang „Psychology & Management | PSM“ der Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen an.
Im Management auf den Menschen fokussieren
Prof. Dr. Anja Achtziger ist die neue Präsidentin der ZU und leitet dort seit 2012 den Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftspsychologie. „Die ZU hat seit jeher den Anspruch, die Führungskräfte der Zukunft auszubilden“, sagt die Professorin. „Nur wer seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versteht, vermag es, deren volles Leistungspotenzial auszuschöpfen. Psychologische Kenntnisse machen sich in jeder Hinsicht bezahlt.“ Deswegen sollen im neuen Studiengang Selbstständigkeit, Reflexionsfähigkeit, Problemlösungs- sowie Kommunikations- und Kooperationskompetenzen systematisch gestärkt werden.
Ziel ist es, die Nachwuchsmanagerinnen und -manager auf die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt vorzubereiten. Die Absolvierenden lernen unter anderem, psychologische Methoden in organisationalen Kontexten anzuwenden, evidenzbasierte Entscheidungen zu treffen und digitale Transformationsprozesse aktiv zu gestalten.
Der neu entwickelte Masterstudiengang startet zum Wintersemester 2026. Unter www.zu.de finden Interessierte alle Informationen zur Bewerbung und zu Beratungsmöglichkeiten. djd
Eine Zusatzqualifikation, die Türen öffnet
Eventmanagement
Ob Firmenfeier, Festival oder Produktpräsentation – hinter erfolgreichen Events stehen Fachkräfte, die Organisation, Kreativität und wirtschaftliches Denken verbinden.
Der Einstieg ins Eventmanagement ist heute auch für Quereinsteiger:innen möglich, ebenso wie eine gezielte Weiterqualifikation im bestehenden Beruf. Neben klassischen Ausbildungswegen gewinnen berufsbegleitende Weiterbildungen an Bedeutung. Sie richten sich an Menschen, die ihre Kompetenzen erweitern oder sich neuen Aufgabenbereichen widmen möchten. Denn im Eventmanagement sind vielseitige Fähigkeiten gefragt, von Planung und Kommunikation bis hin zu Flexibilität und Teamarbeit.
Praxisnahes Wissen
Die Weiterbildung „Eventmanagement (IST/IHK)“ am IST-Studieninstitut (www.ist.de) setzt genau hier an. Sie vermittelt in rund zehn Monaten praxisnahes Wissen von der Konzeption bis zur Umsetzung von Veranstaltungen. Inhalte wie Marketing, Budgetplanung und rechtliche Grundlagen werden ergänzt durch Themen wie Digitalisierung und KI im Eventmanagement, Nachhaltigkeit und digitale und hybride Events.
Das flexible Fernstudienkonzept ermöglicht es, Lernen mit Beruf und Alltag zu verbinden. Studienhefte, digitale Formate und praxisnahe Seminare greifen ineinander und schaffen maximale Flexibilität. So bietet die Weiterbildung sowohl Quereinsteiger:innen als auch Berufstätigen die Möglichkeit, sich im Eventbereich fundiert aufzustellen und neue berufliche Perspektiven zu entwickeln.
Die Eventmanagement-Weiterbildung startet jeweils im April und Oktober. akz