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De Derkemer zum Wurstmarkt

Hommage an „Dürkheimer Barde“

Pälzer Poesie feiert am 21. September ihren Gründer Reinhard Brenzinger

Hommage an „Dürkheimer Barde“

Reinhard Brenzinger hat die Bühne geliebt und mit der Pälzer Poesie seine ganz eigenen Spuren auf dem größten Weinfest der Welt hinterlassen. ARCHIVFOTO: KRETZSCHMAR

Neben dem Literarischen Frühschoppe hat sich eine zweite Veranstaltung, die die Pfälzer Mundart in den Mittelpunkt stellt, längst auf dem Wurstmarkt etabliert: Die Pälzer Poesie feiert am Abschlusstag, 21. September, nicht nur den Dialekt, sondern auch ihren Erfinder: Reinhard Brenzinger.

Zwölfmal hat Brenzinger den Literarischen Frühschoppe moderiert. Als dieser immer trubeliger wurde, gründete er mit seiner Pälzer Poesie den etwas ruhigeren Gegenpol und traf damit genau den Geschmack des Publikums. Die zweite Veranstaltung rund um Pfälzer Lieder, Gedichte und Geschichten ist zum festen Bestandteil des Wurstmarktprogramms geworden.

Bis 2024 führte er selbst durch das Programm, im November 2025 verstarb Brenzinger, der als „Dürkheimer Barde“ das Pfälzer Liedgut gefeiert und verbreitet hat. Mit dem Lied „Mei Derkem, was bisch du so schää“ hat er seiner Herzensheimat eine Hymne gewidmet. Sein Werk und Leben werden bei der diesjährigen Pälzer Poesie geehrt, ebenso der ehemalige pfälzische Mundartdichter Paul Tremmel.

Michael Landgraf führt durchs Programm, das um 10 Uhr im Festzelt startet und traditionelle Gedichte, kleine Comedy-Sketche und Musikeinlagen bereithält. Mit dabei sind sowohl neue als auch bekannte Gesichter: Uli Valnion, Matthias Zech, das Hofmann-Hammer-Trio, Renate Demuth, Edith Brünnler, Charly Weibel, Hans Jürgen Schweizer, Gisela Gall, Yo Allerdann, Cornelius Molitor und der Frankenthaler Männerchor. Der Eintritt ist frei. |lai