Anzeigensonderveröffentlichung
De Derkemer zum Wurstmarkt

Biometrische Brillengläser

Fachberatung beim Optiker vor Ort bringt entspanntes Sehen

Biometrische Brillengläser

Ob beim Wandern, beim Kochen oder im Fußballstadion: Biometrische Brillengläser ermöglichen überall entspanntes Sehen. FOTO: DJD/RODENSTOCK

Wenn Straßenschilder trotz Brille einen Moment lang unscharf wirken, das Lesen am Bildschirm mehr Konzentration erfordert oder es bei wechselnden Lichtverhältnissen länger dauert, bis sich der Blick „sortiert“, kann es sein, dass Brillengläser und Augen nicht optimal zusammenpassen. Beim Fachoptiker vor Ort kann man genau das herausfinden – und dabei erfahren, wieso biometrische Brillengläser im Alltag den Unterschied machen. 

Expertise vor Ort nutzen

Merkt man, dass das Sehen anstrengt oder die Augen schnell müde werden, ist es Zeit für einen Sehtest. Um das beste Ergebnis zu bekommen, sollte man zu einem Fachoptiker vor Ort gehen.

Denn eine gute Beratung ist mehr als nur eine schnelle Stärkenbestimmung: Ein Experte nimmt sich Zeit, fragt nach den Sehgewohnheiten und misst präzise. Das ist wichtig, weil man nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Gehirn „sieht“. Es verarbeitet die mit den Augen wahrgenommenen Reize und lässt daraus ein Bild entstehen. Je schärfer man seine Umgebung sieht, desto weniger muss das Gehirn „arbeiten“, sprich fehlende Informationen selbst dazu denken. Das macht das Sehen entspannter. 

Dieses entspannte Sehen ist das Ziel biometrischer Brillengläser, die präzise an die Augen angepasst werden. Denn jedes Auge ist so individuell wie ein Fingerabdruck. Etwas, das die wenigsten Brillengläser am Markt berücksichtigen, da sie auf Standardmodellen des Auges beruhen. Biometrische Brillengläser, wie sie etwa die Firma Rodenstock mit der Reihe B.I.G. Exact Sensitive führt, basieren auf dem biometrischen Augenmodell des individuellen Auges und berücksichtigen die persönliche Wahrnehmung von Seh-Eindrücken. 

Das funktioniert mithilfe Tausender Messdatenpunkte und zahlreicher Parameter, die ein Fachoptiker mit der DNEye Technologie von Rodenstock erfasst. Für Brillenträger bedeutet das eine klarere Sicht, bessere Orientierung beim Blickwechsel zwischen Nähe und Ferne und ein insgesamt entspannteres Seherlebnis. Sei es beim Kochen, im Kino oder im Fußballstadion.

Wer sich also dabei ertappt, häufiger die Augen zusammenzukneifen, schneller müde zu werden oder bei wechselnden Sehentfernungen länger zu brauchen, um „scharf zu stellen“, kann beim nächsten Fachoptiker gezielt nach biometrischen Brillengläsern fragen. Ein bewusstes Upgrade mit dem Ziel, den Alltag wieder entspannter zu sehen. djd


Spüren, was andere nicht sehen

Was gegen die unsichtbaren Folgen eines Schlaganfalls hilft

Wer nach einem Schlaganfall einen Rollator braucht oder Mühe hat, ein Glas zu halten, kann das kaum verbergen. Doch es gibt auch Schlaganfall-Folgen, die man nicht sieht – sogenannte neuropsychologische Funktionsstörungen. Sie stellen Betroffene und Angehörige vor besondere Herausforderungen. Welche Strategien helfen? Etwa 270.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Schlaganfall. Das sind fast so viele, wie in Gelsenkirchen wohnen. Etwa 80 Prozent von ihnen, also vier von fünf Patienten, leiden danach unter neuropsychologischen Funktionsstörungen. Zu diesen oft unsichtbaren Folgen zählen neben Sprachstörungen (Aphasie) unter anderem Aufmerksamkeits- und Gedächtnisprobleme, eine verringerte Belastbarkeit, schnelle Reizbarkeit und Schwierigkeiten, komplexe Alltagssituationen zu bewältigen. Selbst ein Einkauf im Supermarkt oder konzentriertes Arbeiten kann die Betroffenen überfordern. Manche können gut sprechen, aber nicht mit Zahlenreihen umgehen. „Unsichtbare Folgen werden oft unterschätzt“, sagt Dr. Michael Brinkmeier, Vorstand der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Im gewohnten Umfeld wird vielen Betroffenen erst bewusst, dass sich etwas grundlegend verändert hat – oft ohne dass sie das zunächst einordnen können. 

Viele neuropsychologische Funktionsstörungen lassen sich durch gezielte Tests und Beobachtungen erkennen und behandeln. Manche bilden sich von allein zurück, andere bleiben, manchmal ein Leben lang. Doch es gibt Hoffnung: „Einige Therapien führen auch längere Zeit nach dem Schlaganfall zu Verbesserungen“, sagt Dr. Michael Brinkmeier. In anderen Fällen helfen Kompensationsstrategien wie konsequentes Pausenmanagement. Auch die Kommunikation mit den Angehörigen und dem Umfeld ist wichtig. Müssen Betroffene sich immer wieder aufs Neue erklären, weil ihre Beschwerden nicht sichtbar sind, belastet sie das zusätzlich. Dr. Caroline Kuhn, Leiterin der Neuropsychologischen Universitätsambulanz der Universität des Saarlandes, rät Angehörigen, Betroffene nicht zu therapieren: „Ermahnungen erzeugen Gefühle von Rollenungleichgewicht und kränken, obwohl man es gut gemeint hat.“ Besser sei es, geduldig zu sein und konkret zu schildern, welches Verhalten einem am anderen auffalle. Das helfe den Betroffenen zu erkennen, was genau anders sei. Diese Einsicht ist der erste Schritt hin zu einer passenden Therapie. Weitere Informationen und Tipps finden Betroffene und Angehörige unter www.schlaganfall.de und im Ratgeber „Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma und MS – Das Leben mit neurologischer Erkrankung gestalten“ von Dr. Caroline Kuhn. djd