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Verbandsgemeinde Maxdorf (birkenheide, Fußgönheim, Maxdorf)

Geborgenheit und Würde ermöglichen

Palliatina SAPV GmbH: Spezialisierte ambulante Palliativversorgung rund um die Uhr

Geborgenheit und Würde ermöglichen

Das Palliatina-Team FOTO: PALLIATINA SAPV GMBH/GRATIS

Wenn der Körper große Schmerzen bereitet, das Leben unerträglich scheint, die Angehörigen überanstrengt sind und man eben doch nicht in ein Krankenhaus oder eine Palliativstation möchte, weil man meint all diese Pein zuhause besser ertragen zu können, dann ist es ein Segen, die Fachkräfte der Palliatina an seiner Seite zu wissen. Die Palliatina ist eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung - kurz SAPV - die in der gesamten Metropolregion und im Rheinpfalz-Kreis wirkt.

Geschäftsführerin Yvonne Jendryssek: „Unser Name Palliatina leitet sich vom lateinischen „Palliare“ ab, was so viel bedeutet wie „mit einem Mantel umhüllen, schützen“. Genau das ist unser Ziel: Schwerkranken Menschen durch fürsorgliche, medizinische Behandlung und psychosoziale Stärkung Geborgenheit und Würde zu ermöglichen.“ 

Die zehn Mitarbeitenden von Palliatina haben allesamt zusätzlich zu ihrer Pflegeausbildung eine Weiterbildung in Palliativ-Care absolviert und pflegen stets ganzheitlich. Sie arbeiten eng mit einem Team von neun Palliativärztinnen und - ärzten zusammen, diese übernehmen die Symptomkontrolle wie Schmerz, Atemnot- und Übelkeitsmanagement, beraten zu Therapieanpassungen und begleiten bei belastenden Entscheidungen zur Therapieänderung. Als eine der tragenden Praxen engagiert sich die Allgemeinarztpraxis Dr. Emrich als Mitbegründer und Wegbereiter. „Wir sind 24 Stunden an sieben Tagen die Woche erreichbar für Notfälle und Kriseninterventionen, wir leiten die Angehörigen an und stärken sie in der Versorgung im häuslichen Umfeld und sind die Schnittstelle zwischen Hausärzten, Pflegediensten, Krankenhäusern, Apotheken und Hospizangeboten“, erklärt Palliativkraft Lisa Scharfenort-Rohrbeck. „In persönlichen Gesprächen begleiten wir individuell und psychosozial und unterstützen in Trauerprozessen.“ 

Und Yvonne Jendryssek ergänzt: „Unsere Arbeit darf nicht mit der eines Pflegedienstes verwechselt werden, wir bieten keine körperliche Pflege, unsere Aufgaben sind komplexer, der Fokus liegt auf dem Medizinischen, aber natürlich helfen wir ganzheitlich, wenn es gerade notwendig ist.“ 

Manchmal stößt aber auch Palliatina an ihre Grenzen: ein sterbender Mensch könne nicht alleine zuhause bleiben, dann sei die Verlegung ins Krankenhaus eben doch sinnvoller. 

Anspruch auf eine palliativmedizinische Versorgung haben Betroffene mit einer unheilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung. Sie können vom Arzt eine Verordnung bekommen, mit der die Kosten die gesetzliche oder private Krankenkasse übernimmt. Darin enthalten ist die spezialisierte ambulante Palliativversorgung, wie sie von Palliatina geleistet wird. 

Das Team von Palliatina ist zurzeit gut aufgestellt, nimmt aber trotzdem gerne Bewerbungen entgegen. Weitere Informationen gibt es unter www.palliatina.de. uln