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Sommertagsumzug mit Verbrennung des Winters

In Otterstadt wird am Sonntag, 21. März, wieder die beliebte Tradition gefeiert

Sommertagsumzug mit Verbrennung des Winters

Dem Winter geht nun die Luft aus. FOTO: STEFAN TRESCH

Die Gemeinde Otterstadt führt in Zusammenarbeit mit den Kindergärten und der Grundschule am Samstag, 21. März, wieder einen Sommertagsumzug durch. Höhepunkt ist natürlich die Verbrennung des Winters. 

Um 15 Uhr setzt sich der Umzug in Bewegung und geht dann über die Luitpoldstraße, Kapellenstraße und Ringstraße bis zum Königsplatz. Dort wird nach einem kleinen Rahmenprogramm mit der Verbrennung des Schneemanns der Frühling begrüßt. Die Anlieger des Zugweges werden, wie die Ortsgemeinde mitteilt, gebeten, die Straßen am 21. März von 14 bis 15.30 Uhr von parkenden Autos freizuhalten. Für den Königsplatz besteht von Freitag, 20. März, um 18 Uhr, bis Samstag, 21. März, ein absolutes Halteverbot. 

Folgende Reihenfolge der Zugteilnehmer soll beachtet werden, wie die Gemeinde weiter mitteilt: Freiwillige Feuerwehr, Schneemann, Protestantischer Kindergarten Arche Noah, Katholischer Kindergarten Casa Vincentina, Kommunale Kindertagesstätte Abenteuerland, Grundschule, Freiwillige Feuerwehr. 

Der Brauch des Sommertags wurde teilweise im 17. und 18. Jahrhundert von den christlichen Bekenntnissen noch als „heidnisches Greuel“ gesehen, jedoch offenbar um 1800 wiederbelebt und erfreut sich heute in der Vorderpfalz noch großer Beliebtheit. Der Sommertagszug verkündet den Bewohnern, dass der Winter nun ein Ende hat. Kinder bekleben bunte Stecken mit farbigem Papier und stecken auf die Spitze eine süße Hefebrezel, die sogenannte Sommertagsbrezel, oft auch noch ein ausgeblasenes Ei. Begleitet werden die Kinder von den Butzen, das sind große Gestelle, in denen Personen stecken, die sie herumtragen. Zum Abschluss des Umzuges tanzen die Butzen miteinander und der Schneemann wird verbrannt. Vereine schmücken Wagen mit österlichen oder Frühjahrs-Motiven. red