Kürbisse liegen im Trend, ob es nun Speise- oder nicht zum Verzehr geeignete Zierkürbisse sind. In der Küche werden Sorten wie Hokkaido und Butternut zur Grundlage für Suppen, im Internet werden gern Rezepte für Ofengemüse geteilt – wobei Kürbisse botanisch gesehen Beeren sind. Aber auch als Herbstdekoration kommen die in vielen Sorten erhältlichen Pfundskerle gut an, ob orange oder gelb leuchtend.
Die originellste Verwendung in der Pfalz finden Kürbisse auf der Gartenschau in Kaiserslautern. Die künstlichen Dino-Nachbildungen, die den Lehrpfad im dortigen Neumühlepark bevölkern, haben nämlich vorübergehend Zuwachs bekommen. Rund 40.000 Kürbisse kamen den Angaben zufolge zum Einsatz, um elf Dinosaurier aus Holz, darunter Diplodocus, Stegosaurus und Triceratops, in herbstlichen Farben auszugestalten. Diese Dinosaurier-Ausstellung wird gleichzeitig mit der Gartenschau-Saison am Samstag, 31. Oktober, enden; Eintrittskosten und Infos unter www.gartenschau-kl.de.

Höfe, die Kürbisse für die Küche und für Halloween verkaufen, gibt es in der Pfalz auch, teils mit zusätzlichen Angeboten – beispielsweise der Hitscherhof in der Nähe von Rieschweiler-Mühlbach (Südwestpfalz), der Bauernhof Guhl in Gerhardsbrunn („Sunshine Pumpkin Farm“), das Kürbishof-Weinhaus Müller in Bornheim bei Landau oder der Kürbishof in Birkenhördt.
Auch die Märkte eignen sich – ohne Gewähr – als „Kürbisquelle“. Wer gern Erzeuger unterschiedlicher Herbstfrüchte an einem Ort trifft, kann sich etwa den Michaelismarkt in Schönau im Dahner Felsenland vormerken (geplant 2026 für 11. Oktober, Ortsmitte, ab 11 Uhr). Der letzte Deutsch-Französische Biosphärenmarkt des Jahres werde in Kirrweiler stattfinden (18.10.; VG Maikammer), heißt es im Internet unter www.pfaelzerwald.de. leo