In der allgemeinen gesellschaftlichen Diskussion sind die Themen bestäuberfreundliche Pflanzen und Wassermangel längst angekommen. Insbesondere Friedhöfe haben das Potenzial, hier mit dem Variantenreichtum an Pflanzen aber auch mit geschickter Bepflanzung einen großen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz zu setzen. Der Friedhof ist und bleibt eine grüne Oase. Nicht nur wird durch bestäuberfreundliche Pflanzen das Ökosystem Friedhof gestärkt, sondern auch das Stadtgrün – vor allem in Großstädten und Ballungsräumen.
Im Hinblick auf die trockenen Sommer der letzten Jahre aber auch den immer stärker werdenden Druck der Wasserknappheit arbeiten Friedhofsgärtnereien zeitgemäß und lösungsorientiert. Die Friedhofsgärtnereien bieten ihren Kunden einen Gießservice an, mit welchem die bestmögliche Versorgung der Bepflanzung garantiert wird. Damit die Pflanzen auch über den Sommer kommen und die Gießlast nicht zu groß wird, wissen Friedhofsgärtner genau, welche Pflanzen besonders trockenheitstolerant sind.
Dass Friedhofsgärtner flexibel und kreativ auf klimabedingte und gesellschaftliche Entwicklungen reagieren, zeigt sich auch bei der Erstellung neuer Grabgestaltungskonzepte. Die Friedhöfe in Deutschland zeigen die Vielseitigkeit des Gartenbaus mit Preisgekrönten Konzepten wie zum Beispiel NaturRuh. Durch Pflanzempfehlungen für verschiedene Standorte, notwendige Pflegemaßnahmen und nicht zuletzt bezüglich der Integration von Nistplätzen und Futterstellen bietet die Handreichung des Bund deutscher Friedhofsgärtner den Friedhofsgärtnern einen Leitfaden für die Umsetzung dieses Projektes. Die NaturRuh Areale verstärken die ökologisch wertvolle Bedeutung von Friedhöfen. GdF