Die sieht die neue Fassung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) vor, die im Juli 2026 verabschiedet wurde. Mit der Neuregelung können mehr Modernisierer vom einkommensabhängigen Bonus profitieren. Besonders attraktiv ist die Förderung zudem, wenn mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt lebt.
Für bestimmte Einkommensgruppen erhöht sich mit den aktuellen BEG-Bedingungen die Maximalförderung von bislang 70 auf nunmehr 80 Prozent. „Entgegen vieler Aussagen kann die neue Förderung mindestens in den kommenden Monaten für Verbraucher sogar höher ausfallen als zuvor“, ordnet Burkhard Max von Stiebel Eltron ein.
Ein Rechenbeispiel dazu: Waren zuvor für den Heizungstausch im Einfamilienhaus maximal 21.000 Euro Zuschuss möglich, sind es nun bis zu 22.400 Euro. Bestimmte Antragsteller, die vorher 10.500 Euro Zuschuss erhalten hätten, können jetzt mit bis zu 16.800 Euro rechnen. Wer ermitteln will, wie hoch der individuelle Zuschuss ausfallen könnte, findet etwa unter www.stiebel-eltron.de/foerderrechner eine nützliche Hilfestellung. Wenige Angaben reichen für eine erste Berechnung aus: Art und Alter der bisherigen Heizung, die voraussichtlichen Gesamt-Investitionskosten sowie das zu versteuernde Haushaltseinkommen. Tipp: Gerade bei diesem Punkt sollte man genau hinschauen, denn das zu versteuernde Haushaltseinkommen liegt insbesondere bei Familien in der Regel deutlich unter dem „normalen“ Jahreseinkommen. Burkhard Max erklärt: „Da zusätzlich bei mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt noch einmal 10.000 Euro abgezogen werden und außerdem die Maximalgrenze von 40.000 auf 50.000 Euro erhöht wurde, kommen nun mehr Menschen in den Genuss des Einkommensbonus.“ Die aktuellen Förderbedingungen gelten bis Ende Januar 2027. Danach verringern sich einzelne Bestandteile erstmals und in der Folge halbjährlich.
Die maximal förderfähigen Investitionskosten sowie der sogenannte Klimageschwindigkeitsbonus wurden bereits ab sofort abgesenkt. Hauseigentümer, die einen Heizungswechsel zur Wärmepumpe planen, sollten die Entscheidung daher nicht zu lange hinauszögern. Denn auf lange Sicht wird die BEG-Förderung geringer ausfallen. djd
Aus alt wird originell
Kreative Gartengestaltung: Metallobjekte einfach upcyceln

Alt, rostig, scheinbar nutzlos – viele Metallgegenstände haben ihre besten Zeiten längst hinter sich. Das ist jedoch kein Grund, sie gleich zu verschrotten! Mit Metallschutz-Lack werden ausgediente Töpfe, Eimer, Kanister, Blechwannen oder alte Fahrräder im Handumdrehen aufgewertet und zum kreativen Hingucker im Garten. Sie erhalten nicht nur eine neue Funktion, sondern auch eine robuste Schutzschicht, die ihre Lebensdauer deutlich verlängert.
DIY-Ideen
Beim Upcycling sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. So werden alte, nicht mehr funktionstüchtige Töpfe oder Konservendosen zu Pflanzbehältern für Blumen oder Kräuter. Sogar ausgediente Fahrräder können zu dekorativen Elementen umfunktioniert werden, etwa als Wanddeko, Stütze für Kletterpflanzen oder ungewöhnliches Pflanzregal. In einer auffälligen Farbe oder mit einer besonderen Struktur gestrichen, zum Beispiel in der neuen Hammerite Ultima Sandstruktur, zieht diese ungewöhnliche Gartendeko garantiert bewundernde Blicke auf sich.
Metallschutz-Lacke tragen in zweifacher Hinsicht zur Aufwertung bei: Sie verbessern die optische Erscheinung der Objekte und schützen zugleich vor Witterungseinflüssen wie Feuchtigkeit und Korrosion. Doch welcher Lack ist für Upcycling besonders gut geeignet? Häufig ist unklar, aus welchem Metall das Objekt besteht. Daher sind vor allem Metallschutz-Lacke auszuwählen, die auf allen Metallen anwendbar sind.
Das trifft unter anderem auf Ultima von Hammerite zu, der sogar direkt auf Rost angewendet werden kann. Eine vorherige Grundierung ist nicht erforderlich. Spezielle Formulierungen wie die Colour Lock Technology sorgen dafür, dass die Farbpigmente selbst bei intensiver Sonneneinstrahlung nicht verblassen.
So streicht man richtig
Beim Streichen mit Metallschutz-Lack sollten Heimwerker einige Punkte beachten, um eine gute Haftung und zuverlässigen Rostschutz sicherzustellen. Tipps zur richtigen Verarbeitung sind auf www.hammerite.de nachlesbar. So sollte die Verarbeitung am besten bei mildem, trockenem Wetter erfolgen, die ideale Außentemperatur liegt zwischen 10 und 21 Grad Celsius. Alle Oberflächen werden vor dem Lackieren gründlich von losem Rost, alter Farbe und anderen Verunreinigungen befreit. An sehr stark verrosteten Stellen kann es erforderlich sein, vor dem Lackieren einen Rostblocker, -umwandler oder eine Rostgrundierung aufzutragen.
Schicht für Schicht
Wichtig ist weiterhin ein gleichmäßiges Auftragen des Lackes mit Pinsel oder Rolle. Mehrere dünne Schichten halten dabei in der Regel besser als eine dicke. Jede Farbschicht muss man ausreichend trocknen lassen – Informationen zu den Trocknungszeiten des Lackes sind auf der Dose angegeben. djd