Genauso wie im täglichen Leben gilt auch bei der Hausfassade: Der erste Eindruck zählt. Die Außenhülle eines Gebäudes soll aber nicht nur gut aussehen, sondern auch vor Wind und Wetter schützen, energetisch auf dem neuesten Stand sein und damit das Wohngefühl verbessern – so lassen sich ganzjährig angenehme Temperaturen im Gebäude bei minimierten Wärmeverlusten und Energiekosten erreichen.
Ist die Fassade erst einmal in die Jahre gekommen, stellt sich die Frage nach einer Sanierung. Dabei kann man gleich doppelt profitieren und die optische Aufwertung mit einer energetischen Verbesserung kombinieren: Wer die Außenwand seiner Immobilie modernisieren will, sollte daher auch Dämmmaßnahmen einplanen. Setzt man bei der Dämmung auf Mineralwolle – also Glas- oder Steinwolle –, kann nicht nur der Energieverbrauch langfristig deutlich gesenkt werden.
Dieser recycelbare, von Natur aus nichtbrennbare Dämmstoff sorgt zudem für ein angenehmes Raumklima, erhöht die Wohngesundheit und die Sicherheit im Haus, insbesondere durch verbesserten Schall- und Brandschutz.
Grundsätzlich lässt sich jede Immobilie mit einer Fassadendämmung aus Mineralwolle – auch nachträglich – versehen. Dafür gibt es je nach Gebäudetyp, regionalen und klimatischen Besonderheiten sowie individuellen Gestaltungswünschen und Budget verschiedene Methoden wie das Wärmedämmverbundsystem (WDVS), die vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF), eine Kern- oder Einblasdämmung. Ist eine Außendämmung nicht möglich, beispielsweise bei denkmalgeschützten Gebäuden, kann alternativ eine Innendämmung der Wände erfolgen.
Eine energetische Sanierung der Fassade ist dann am wirtschaftlichsten, wenn ohnehin notwendige Arbeiten wie etwa die Putzerneuerung geplant sind. Durch den nicht unerheblichen Anteil an sogenannten Sowieso-Kosten (zum Beispiel Gerüst, Oberputz, Farbe) verringern sich die Zusatzkosten für die Fassadendämmung. Außerdem macht sich die Investition im Zuge weiter steigender Energie- und CO2-Preise oft schon kurzfristig bezahlt. Darüber hinaus gibt es für Einzelmaßnahmen oder Komplettsanierungen von Gebäuden staatliche Fördermittel: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst beispielsweise bis zu 20 Prozent der Investitionskosten für Sanierungsarbeiten. Alternativ können 20 Prozent der Sanierungskosten, verteilt auf drei Jahre, von der Steuerschuld abgesetzt werden. Weitere Informationen zur Fassadendämmung mit Mineralwolle und den Fördermöglichkeiten sind unter www.der-daemmstoff.de zu finden. FMI
Warum Hecken mehr als nur ein Sichtschutz sind
Grüne Multitalente mit echtem Mehrwert
Hecken sind aus unseren Gärten und Landschaften kaum wegzudenken. Die meisten Menschen pflanzen sie, um sich vor neugierigen Blicken zu schützen oder um Grenzen zu markieren. Doch Hecken können viel mehr als nur Sichtschutz bieten: Sie sind echte Alleskönner mit positiven Effekten für Umwelt, Tierwelt und sogar unsere Gesundheit.
Grüne Helfer für Umwelt und Tierwelt
Eine dichte, gut gepflegte Hecke schützt den Boden vor Erosion. Gerade auf Hängen oder in Gebieten mit viel Regen verhindert das Wurzelwerk, dass Erde weggeschwemmt wird. So bleibt die Fruchtbarkeit des Bodens erhalten und das Risiko von Überschwemmungen wird reduziert.
Auch in der Tierwelt leisten Hecken wertvolle Dienste. Sie bieten einen geschützten Lebensraum für Vögel, Igel, Insekten und andere Nützlinge. Gehölze wie Weißdorn, Schlehe oder Haselnuss liefern Nahrung, Nistmöglichkeiten und Schutz. In Zeiten von Flächenversiegelung und Monokultur sind naturnahe Hecken wertvolle Rückzugsorte.
Darüber hinaus können bestimmte Gehölze wie Hainbuche, Rotbuche, Stechpalme, Johannisbeere oder Liguster regelmäßig zurückgeschnitten und kann das Holz als Brennmaterial genutzt werden. Gerade in ländlichen Gegenden wird dieses nachhaltige Heizen wieder beliebter – ein Beispiel dafür, wie sich traditionelle Nutzung mit modernem Umweltbewusstsein verbinden lässt.
Naturfilter und Kraftquelle für die Seele
Hecken sind auch wahre Naturfilter. Ihre dichte Belaubung fängt Feinstaub und Schadstoffe aus der Luft auf und trägt so zu einer besseren Luftqualität bei – besonders wichtig in städtischen Räumen.
Gleichzeitig helfen sie mit, Schadstoffe aus dem Wasser zu filtern, bevor diese in tiefere Bodenschichten oder ins Grundwasser gelangen. Das macht Hecken zu wichtigen Elementen im natürlichen Wasserkreislauf.
Nicht zu unterschätzen ist auch ihre Funktion als CO2-Speicher. Wie alle Pflanzen entziehen Hecken der Atmosphäre Kohlendioxid und tragen so aktiv zum Klimaschutz bei. Im Vergleich zu kurz geschnittenem Rasen binden sie deutlich mehr CO2 und bieten gleichzeitig Lebensraum und Strukturvielfalt.
Und schließlich: Hecken tun auch uns Menschen gut. Studien zeigen, dass der Blick ins Grüne – auf lebendige, vielfältige Natur – Stress reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden steigern kann. Eine blühende Hecke im Garten ist also nicht nur ein optischer Genuss, sondern auch ein Beitrag zur eigenen Gesundheit.
Umfassende Beratung und Informationen finden Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer in den Baumschulen vor Ort und im Internet unter www.gruen-ist-leben.de. akz-o