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Zweibrücker Herbst

Kleiner Helfer kommt in Trockenbox

Hörgeräte richtig pflegen – Grundreinigung einmal pro Woche

So wie Brillen sind auch Hörgeräte oft für ihre Träger unentbehrlich. Umso wichtiger ist daher die richtige Reinigung und Pflege.
      

Die Lebensdauer eines Hörgeräts erhöhen: mit der richtigen Reinigung und Pflege. FOTO: ALEXANDER HEINL/DPA
Die Lebensdauer eines Hörgeräts erhöhen: mit der richtigen Reinigung und Pflege. FOTO: ALEXANDER HEINL/DPA

Über Nacht sollten Besitzer ihre Hörhilfe in eine Trockenbox legen, rät die „Apotheken Umschau“. Das erhöhe die Lebensdauer des Geräts deutlich. Verschiedene Trockenbox-Varianten wie solche mit UV-Licht oder Ventilatoren erfüllen demnach ihre Aufgabe gleichermaßen.

Die Grundreinigung sollte ein oder zweimal pro Woche auf dem Programm stehen. Zum Entfernen sichtbarer Rückstände eignen sich sowohl Reinigungstücher als auch ein desinfizierendes Reinigungsspray samt Pinsel. Zusätzlich können Besitzer ihrem Hörgerät auch ein Reinigungsbad gönnen.

Wichtig dabei: Nur Teile der Hörhilfe, bei denen die Elektronik nicht nach außen reicht, sollten so gesäubert werden – also das Formpass-Stück oder das Schirmchen. Auch hierbei gibt es zwei Varianten: Das Ultraschallbad entfernt Ablagerungen durch schnelle Schwingungen, während ein Reinigungsbad mit speziellen Tabs chemisch wirkt.

Batterien wie Knopfzellen sollten bei täglicher Nutzung etwa einmal pro Woche ausgetauscht werden. Tipp: dafür einen Wochentag festlegen und vor dem Schlafengehen die Batterie auswechseln. dpa


Depression wird im Alter oft übersehen

Mit den Lebensjahren steigt das Risiko psychischer Erkrankungen

Mit dem Alter steigt das Risiko psychischer Erkrankungen. Gleichzeitig wächst jedoch die Gefahr, dass die Probleme nicht als solche erkannt werden.

Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hin. Ältere Menschen haben oft eine hohe seelische Widerstandsfähigkeit, können mit Enttäuschungen oder Verlusten also besser umgehen als viele Jüngere. Gleichzeitig gibt es im Alter aber mehr Krisensituationen – den Tod geliebter Menschen etwa oder eine körperliche Erkrankung. Die Folge können Depressionen, Ängste oder Suchterkrankungen sein.

Zu häufig würden solche Probleme aber als typische – und unausweichliche – Begleiterscheinungen des Alters abgetan, warnen die Experten. Dabei seien die Erkrankungen oft gut behandelbar. Es gibt sogar Therapien und Einrichtungen, die auf psychische Probleme Älterer spezialisiert sind. Erste Anlaufstelle für die Suche nach solchen Angeboten ist der Hausarzt. Weitere Infos gibt’s unter www.psychiater-im-netz.de im Internet. dpa
    

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