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Alles rund ums Auto

Das Auto prüfen lassen

Kfz-Betriebe bieten Checks an

In den Kfz-Betrieben gucken Profis vor dem Winter nach dem Rechten.
FOTO: PROMOTOR

10.11.2020

Wer sein Fahrzeug frühzeitig winterfit machen lässt, kommt entspannter durch den Winter. Viele Kfz-Betriebe bieten dafür Winter-Checks an.

Der Klassiker: Nach der Sommerhitze steigt beim ersten Frost die Batterie aus. Nach wie vor ist ein schlapper Akku laut ADAC mit rund 40 Prozent Pannenursache Nummer eins. Autofahrer können sich vor dem Werkstatt-Check schon selbst ein Bild vom Zustand des Stromspenders machen: Bleibt das Fahrlicht nach dem Einschalten im Dunkeln nicht gleichbleibend hell, schwächelt der Akku. In der Werkstatt werden Kaltstartleistung und Spannung geprüft, Pole geputzt und gefettet, notfalls die Batterie ausgetauscht. Ein kleines Ladegerät sorgt während der Wintersaison dafür, dass die Batterie stets mindestens 12,5 Volt liefert. Wurde sie einmal tiefenentladen, hat sie meist für immer den Knacks ihres Batterielebens mitbekommen. Und nicht vergessen: Viele Kurzstrecken und Verbraucher zehren unnötig am Stromspender.

Hyundai Autohaus Karl & Sefrin

Bei winterlichen Verhältnissen sind Winterreifen Pflicht. Da kennt der Gesetzgeber kein Pardon und ahndet Sünder bei Verstoß mit teils erheblichen Strafen. Ebenso wichtig sind Profiltiefe (mindestens vier Millimeter), Reifenalter (maximal sechs bis acht Jahre) und Reifenzustand (keine Risse, Beulen oder andere Schäden). Viele Werkstätten bieten den Reifenwechsel an Aktionstagen oder während des Winter-Checks mit an. Wenn es nötig ist, werden die Pneus ausgewuchtet, in der Regel alle zwei Jahre. Winterreifen brauchen übrigens einen höheren Druck als Sommerreifen. Der Grund: Kalte Luft ist dichter als warme. Profis empfehlen, den Druck um 0,2 Bar zu erhöhen.

Ins Kühlwasser gehört jetzt Frostschutz, der den Wasserkreislauf des Motors bis mindestens minus 25 Grad Celsius am Laufen hält. Er schützt vor Kalkablagerungen, Rost und dem Einfrieren des Kühlwassers. Die Werkstatt prüft den Gefrierpunkt und füllt notfalls den Frostschutz auf. Auch das Wischwasser verträgt jetzt die nötige Portion Frostschutz bis mindestens minus 20 Grad Celsius. Nur so bleiben Wischerdüsen und Scheibe während der Fahrt bei Schnee, Matsch und Schmutz frei. Bei der Gelegenheit werden die Scheibenwischer akribisch unter die Lupe genommen und eventuell ausgetauscht. Tipp: Vor der Abfahrt die Scheibenwaschanlage betätigen– so gelangt der Frostschutz an die kälteempfindlichen Düsen. msw/Kfz-Gewerbe
                       

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