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Rad-Erlebnisse von der Haustür aus

Klimaschutzmanagerin hat Tipps für tolle Touren – Kümmern um besseres Radwegenetz und Gefahrenstellen

Brennpunkt und Natur pur: Der Berghausener Bahnhof soll ans Radwegenetz angebunden werden.

22.09.2021

Viele radtouristische Angebote gibt es in Rheinland-Pfalz, sagt Klimaschutzmanagerin Stefanie Kuß. Der Rhein-Pfalz-Kreis hat einige zu bieten, in die Radler von der VG Römerberg-Dudenhofen gut einsteigen können.

Als erste Empfehlung nennt Kuß den Kraut-und-Rüben-Radweg, einen landwirtschaftlichen Themenweg mit mittlerer Anforderung, der durch Bockenheim, Freinsheim, Duttweiler, Zeiskam, Herxheim sowie Landau, Kandel und Schweigen-Rechtenbach führt. „Bahnanbindungen gibt es stündlich. Teilweise muss umgestiegen werden“, informiert Kuß.

Eine Rundstrecke mit Nord- oder Südvariante in der Ebene zwischen Rhein und Pfälzerwald nennt sie mit dem Salierradweg. Von Speyer führt die Strecke über Bad Dürkheim, Worms und Frankenthal wieder zurück. Auch hier gibt es Möglichkeiten zum Bahnfahren. „Vom Rhein zum Wein“ heißt der dritte Vorschlag, der über 32 Kilometer aus dem Weinbaugebiet Hainfeld und Edesheim hinunter in die Rheinebene nach Speyer führt.

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Zwei weitere Ideen für längere Touren hat Kuß. Die erste: der Südpfalz-Radweg, der über 54 Kilometer durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Gemüsefeldern, Queich- und Streuobstwiesen oder vorbei an Reben führt. Scheibenhardt, Kandel, Herxheim, Landau und Kirrweiler werden abgeklappert. Die zweite Möglichkeit: der Rheinradweg/Euro Velo 15. Viele Kilometer führen durch die Auwälder am Rhein, häufig hinter dem Deich. Linksrheinisch gehören Neuburg am Rhein, Germersheim, Speyer, Ludwigshafen und Worms zu den Stationen, die abgeradelt werden.

Im Auwald finden Radfahrende auf dem Rheinradweg Erholung. FOTOS (2): KÜHNER
Im Auwald finden Radfahrende auf dem Rheinradweg Erholung. FOTOS (2): KÜHNER

Auf den sinnhaften Ausbau des Radwegenetzes hofft Kuß in der Zukunft. „Der Radschnellweg von Wörth nach Schifferstadt führt durch die Verbandsgemeinde. Aktuell endet das entspannte Radfahren allerdings am Bahnhof Berghausen“, stellt sie fest. Zum Weiterkommen müsse dort die stark befahrene Hauptstraße gequert werden. „Das“, so Kuß, „soll sich bald ändern.“

Die Ortsgemeinde habe die erforderlichen Grundstücke erworben, um den Radschnellweg zwischen Berghausen und Heiligenstein fortzusetzen. Der Umsetzungsplan sei vorhanden. „Aktuell warten wir darauf, dass der Landesbetrieb Mobilität den Baubeginn für diese Strecke freigibt“, nennt Kuß den Status quo.

Ausgewertet werden sollen außerdem Meldungen über Gefahrenquellen, die Bürger während der Stadtradel-Aktion via Internet über die sogenannte „RADar-Meldung“ an die Gemeinde übermitteln. „Wir werden prüfen, was zur Behebung der unsicheren Standorte unternommen werden kann“, kündigt Kuß an. |xsm

Info

Weitere Informationen unter
www.radwanderland.de
www.adfc-ludwigshafen.de
www.rlp-tourismus.com
App: Radtouren Rhein-Pfalz-Kreis

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