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Dudenhofen & Römerberg

Kunst im digitalen Raum

Der KuK Römerberg geht kreative Wege mit virtueller Ausstellung

Kunst im digitalen Raum

Eines der Werke der Ausstellung: „Moderne Frau“ von Dieter Schlegel.

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Alle zwei Jahre zeigen Mitglieder des Kunst- und Kulturvereins (KuK) ihre Werke bei einer Ausstellung. Davon hält selbst Corona nicht ab. Es gibt eine Schau – nur anders.

Seit Januar 2001 treffen sich künstlerisch interessierte Menschen wöchentlich, um ihrem gemeinsamen Hobby nachzugehen. Der Kunst- und Kulturverein (KuK) Römerberg ist die Plattform, auf der sich jeder durch den Austausch untereinander individuell weiterentwickeln kann. Seit dem 13. März sind die Kunstschaffenden auf sich allein gestellt. Covid-19 verhindert seitdem die Zusammenkünfte. Allen Einschränkungen zum Trotz: Die vorgesehene Ausstellung soll es geben, nur eben in digitaler Version.

„Die beiden letzten Angebote des KuK waren die Jam-Session und ein Aktzeichnen im März“, berichtet Pressewartin Ingrid Lardon. Die Schwerpunkte des Vereinslebens, wie die Angebote zur künstlerischen Aus- und Weiterbildung und die wöchentlichen Maltreffs, fallen aufgrund der Corona-Pandemie zurzeit flach. Über die aktuelle Situation auf dem Laufenden gehalten werden die Mitglieder von der Leiterin des Kreativbereichs, Antje Reeb.

„Die Kontakte der Mitglieder untereinander reduzieren sich zwangsläufig auf persönliche Beziehungen innerhalb der Interessensgruppen oder auf kleinere Whatsapp-Gruppen“, merkt Lardon an. Den Kopf in den Sand stecken wollte der KuK jedoch nicht. Stattdessen wurde die Ideenmühle angeworfen. Was dabei herauskam, ist das Ergebnis eines Einfalls vom Vorsitzenden Roland Hacker. Schriftführerin Alexandra Schwartz steuerte Vorschläge zur Lösung der technischen Umsetzung bei. Die digitale Ausstellung wurde planerisch auf den Weg gebracht. 

Das Vereinsleben aufrechterhalten

„Wir wollen den kunstschaffen den Mitgliedern die Darstellung ihrer kreativen Arbeit ermöglichen und allen einen Einblick in die künstlerischen Fähigkeiten der anderen geben“, nennt Lardon die wesentlichen Gründe, die zur Entscheidung für die virtuelle Alternative geführt haben. Nicht zuletzt wird diese als Chance genutzt, das bislang lebendige und intensive Vereinsleben ein Stück weit aufrecht zu erhalten. Ob der KuK mit der digitalen Ausstellung ein Vorreiter in der Region ist, kann Lardon nicht sagen.

Der Startschuss zum persönlichen Pilotprojekt innerhalb des KuK fiel am 6. Juni mit dem Versand des ersten Beitrags an alle Mitglieder. „Das Ende ist offen und hängt von der Teilnehmerzahl ab“, informiert Lardon.

In normalen Zeiten nehmen ihrer Aussage nach jeweils bis zu 20 Kunstschaffende aus dem Verein an der Ausstellung teil, die im Berghausener Zehnthaus umgesetzt wird. Im Gegensatz dazu können sich bei der digitalen Version nur diejenigen die Bilder ansehen, die auch Mitglied im KuK sind und eine E-Mail-Adresse hinterlegt haben. Bei derzeit 160 Vereinsangehörigen kann da durchaus eine stattliche „Besucherzahl“ zustande kommen. Grundsätzlich funktioniert die digitale Ausstellung laut Lardon folgendermaßen: „Einmal wöchentlich wird ein Beitrag versendet. Jedes Mitglied kann sich auch zu einem späteren Zeitpunkt zum Mitmachen anmelden.“ Einige Kunstwerke sind bereits bei Koordinatorin Schwartz eingegangen. Die Ideengeber hoffen nun auf weitere Rückmeldungen auf die kreative Idee in einer ungewöhnlichen Zeit. xsm

ONLINE-GALERIE

So funktioniert's

Das Atelier des KuK ist verwaist und inwieweit weitere Lockerungen kommen,weiß niemand. Die digitale Ausstellung war bei der Ausgangslage fast eine logische Schlussfolgerung. Mitmachen kann jedes Mitglied im KuK. Via E-Mail werden Bilder an die Koordinatorin Alexandra Schwartz geschickt. Außerdem von Interesse: die Künstlernamen, Titel, Größe und Technik sowie die Beweggründe für die Wahl des Bildes. Kontakt: alexandra.schwartz@kukroemerberg.de xsm