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LEO Saison - Frühling

Wildromantisch am Wasser wandern

Grand Canyon im Hunsrück: Die Baybachklamm bei Kastellaun

Grüne Wälder, säuselnde Bäche und ein rauschender Wasserfall: die Rundwanderung Baybachklamm. Fotos (3): Dominik Ketz/rpt/frei

24.03.2021


Das Wasserrauschen hört man schon aus der Ferne, verstärkt durch die sich rechts und links auftürmenden, bemoosten Felswände. Wer durch die Baybachklamm im Rhein-Hunsrück-Kreiswandert, erlebt ein beeindruckendes Naturschauspiel. Tief hat sich der Baybach ins Hunsrücker Schiefergestein eingeschnitten und das sprudelnde Wasser des Baches fließt in Kaskaden talwärts zur Mosel.

Der Premium-Fernwanderweg Saar-Hunsrück-Steig und vier Traumschleifen-Rundtouren führen durch das spektakuläre Baybachtal, auch Hunsrücker „Grand Canyon“ genannt. Diesen Beinamen hat das Tal mit gutem Grund abbekommen: Schroffe Schieferfelsen, kleine Wasserfälle und sumpfige Auen begleiten es von der Quelle bis zur Mündung.

Die Traumschleife „Baybachklamm“ gehört zweifellos zu den erlebnisreichsten Wanderwegen Deutschlands; sie wurde daher vom Deutschen Wanderinstitut mit stolzen 90 Erlebnispunkten ausgezeichnet. Auf elf Kilometern verläuft der Weg über naturnahe Wege und schmale Pfade, die an besonders engen Stellen mit Seilen gesichert sind. Von den abgeflachten Hunsrückhöhen geht es steil hinab zur „Bay“, an dieser in ihrem engen Tal auf Pfaden und über Felsen entlang bis zum Wiederaufstieg. Den Wanderer erwarten mehrere Aussichtspunkte auf Felsrippen mit der Barreterlei als spektakulärster Höhe, aber auch viel idyllische Wegstücke zur Entspannung.

In alter Zeit siedelten sich in den Tälern des Hunsrücks viele Mühlen an. Eine davon ist die Schmausemühle, die in der Mitte des Tales fangfrische Forellen aus eigener Zucht und weitere Gerichte – derzeit zur Abholung – anbietet. Allein im Baybachtal gab es früher 26 Mühlen, darunter Getreidemühlen, Ölmühlen, Sägemühlen und Wollmühlen. Viele sind noch gut erhalten, andere erzählen nur noch als Ruinen ihre Geschichte. Auch auf den Traumschleifen „Murscher Eselsche“, „Rabenlay“ und „Oberes Baybachtal“ können Wanderer das wildromantische Baybachtal erkunden. rpt/leo

INFO

Startpunkt der Tour ist der Wanderparkplatz in Heyweiler (Gemeinde Beltheim, VG Kastellaun). Näheres: www.rlp-tourismus.de/hunsrueck sowie www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/de/tour/wanderung/traumschleife-baybachklamm/1496352/
  

Unterwegs

Farbenfroh: Blumengarten in Bexbach Foto: st/W.Henn/frei
Farbenfroh: Blumengarten in Bexbach Foto: st/W.Henn/frei

Neue Erlebniskarte zu »Gärten mit Geschichte« in der Saarpfalz

Handlich im Quadrat gefaltet, lädt die neue Erlebniskarte „Gärten mit Geschichte“ zur Zeitreise durch 15 Gärten mit Geschichte in der Saarpfalz ein. Mit der kostenfreien Erlebniskarte zur Hand hat man schnell eine kleine „Safari“ zusammengestellt. Ob feudalherrschaftliche, kulturhistorische oder beschauliche Gärten – die Auswahl in der Saarpfalz und der Biosphäre Bliesgau ist groß und die Geschichten dahinter sind spannend und vielschichtig. Die 15 Parks befinden sich in unterschiedlichen Gestaltungs- oder Pflegezuständen. Das reicht vom Waldpark Schloss Karlsberg in Homburg-Sanddorf, wo zwar sämtliche barocken Schlossbauten verschwunden, aber die gartenkünstlerischen Formationen noch vorhanden sind, bis zum Bexbacher Blumengarten. 1951 angelegt, sollte er den Menschen in der Nachkriegszeit als „Quelle der Freude und Entspannung für die ganze Familie“ dienen. Die Faltkarte kann bei der Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel, Tel. 06841104 7174 bestellt werden. Download über www.saarpfalz-touristik.de ist auch möglich. hap

Rheinauen-Pfad bei Ingelheim: Wo Wasservögel gerne rasten

Zwischen Ingelheim und Bingen lässt sich am Rhein eine Landschaft entdecken, die diversen Tier- und Pflanzenarten eine Heimstatt bietet: Die Auenlandschaft am Inselrhein und die Sandlache, ein drei Kilometer langer Altrheinarm, locken mit ihren Stillwasserbereichen viele Wasservögel an. Sie finden darin reichlich Nahrung; einige Arten verbringen deshalb den Winter hier. Wer sich auf den Weg durch das Naturschutzgebiet Rheinauen macht, sollte ein Fernglas mitführen, um die Tiere genauer betrachten zu können. Jetzt im Frühling lassen sich Erpel beobachten, wie sie balzen und um die Entenweibchen werben. Wissenswertes erfährt man auf dem Rheinauenerlebnispfad: Der für Familien geeignete Rundweg steht in drei Längen – zwischen 2,4 und knapp acht Kilometern – zur Wahl. Er führt vom Auenwald über Feuchtwiesen und die Sandlache bis zum Deich. Jede dieser Landschaftsformen ist ein Rückzugsgebiet für ganz eigene Pflanzen- und Insektenarten. Tafeln informieren über Naturbesonderheiten der Rheinauen und Regionalgeschichte, und vom Aussichtsturmblicken die Besucher auf neue und alte Ufer. Info: www.rheinhessen.de/a-dierheinauen-bei-ingelheim. rpt/leo
  

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