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Bauen und Wohnen - Kusel

Smart und gemütlich

Lichttrends fürs Freie – Nur geeignete Leuchten verwenden

Smart und gemütlich

Bodeneinbaustrahler setzen die Vegetation in Szene und behindern im Gegensatzzu Spießstrahlern nicht die Rasenpflege. FOTO: LICHT.DE

Der Frühling naht und bald erweitert sich der Wohnraum wieder ins Freie. Auf der Terrasse und im Garten wird das zweite Wohnzimmer eingerichtet. Natürlich gibt es auch in Sachen Leuchten und Beleuchtung Trends und grundlegende Tipps, wie Garten und Terrasse ins rechte Licht gerückt werden können.

Dekorative Leuchten

Nicht nur Gartenmöbel mit Lounge-Charakter betonen das wohnliche Ambiente, auch einige Leuchten für den Außeneinsatz nehmen die typischen Formen von Wohnraumleuchten auf: Steh- und Hängeleuchten für draußen sind einer der neuen Trends.

Smartes Licht im Freien

Smarte Steuerungen bieten Komfort. Mit einem Touch in der Smartphone-App verwandelt sich das heimische Stück Natur in eine Erlebniswelt. Dafür gibt es verschiedene Varianten: Einige Hersteller bieten Outdoor-Leuchtmittel für ihre smarten Beleuchtungssysteme an, sie werden per Funk gesteuert. Andere Systeme verbinden per Kabel die Steuerzentrale mit den einzelnen Leuchten im Garten. Die Leuchten werden einzeln oder gruppenweise ein- und ausgeschaltet, gedimmt und dynamische Lichtstimmungen oder wechselnde Farbszenen abgerufen. Wichtig bei kabelgebundenen Systemen mit 230 Volt ist, dass die Leitungen spatensicher 60 Zentimeter tief unter der Erde verlegt werden – am besten vom Fachmann. Oberirdische Stecksysteme mit 24 Volt können ganz einfach ohne Hilfe vom Profi installiert werden.

Licht, das mitkommt

Mobile Akku-Leuchten erlauben maximalen Freiraum. Bei der Gartenparty, als Leselicht oder auf der Terrasse kommen die transportablen Leuchten zum Einsatz. Sie geben Licht, wo es gerade benötigt wird.

Terrassen können mit Bodeneinbauleuchten beleuchtet werden. Im Untergrund installiert, erleichtern sie die Orientierung und zeichnen die Architektur nach. Sie können auch zur Wegebeleuchtung verwendet werden; als Alternative empfehlen sich Pollerleuchten. Bewegungsmelder sorgen dafür, dass die Beleuchtung keine unnötige Energie verbraucht. LEDs sind besonders sparsam im Stromverbrauch und vertragen Kälte gut.

Lichtinseln im Garten schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Für Sträucher, Büsche und kleinere Bäume eignen sich Leuchten mit einem breiten Abstrahlwinkel. Für hohe Bäume oder zur Betonung von Vertikalen wird ein schmaler Lichtaustritt gewählt.

Grundsätzlich gilt: Leuchten im Außeneinsatz müssen für diesen Zweck geeignet sein und mindestens Schutzart IP 44 aufweisen. Das Kürzel IP 44 steht für Schutz vor Fremdkörpern mit Durchmesser ab einem Millimeter und spritzwassergeschützt. |licht.de/msw

Auf Temperaturangaben achten

Tipps für die Aussaat von Gemüse-Pflänzchen im eigenen Garten

Wer im Frühling junge Pflänzchen aussäen will, muss bei der Anzucht einiges beachten. Damit die Saat zu Hause zügig keimt und später gut wächst, ist unter anderem die richtige Temperatur entscheidend.

Tageslicht: Hinter der Fensterscheibe bekommen Pflanzen im Vergleich zu draußen nur die Hälfte an Licht. Und bei Lichtmangel entwickeln ausgesäte Pflänzchen oft lange, dünne und blasse Triebe. Gärtner sollten also besser warten, bis die Tage länger hell sind.

Termin: Der perfekte Zeitpunkt variiert. Bei Tomaten kann man mit dem Aussäen im März beginnen, für die Aussaat von Zucchini und Kürbis reicht es, wenn man etwa vier bis sechs Wochen beginnt, bevor man sie in den Garten pflanzen will.

Temperatur: Grundsätzlich mögen Pflanzen eine gleichmäßige Wärme. Ist es zu kühl, besteht die Gefahr von Fäulnis. Manche Kulturen bilden auch vorzeitige Blütenstände aus. Bei zu warmen Temperaturen können die Jungpflanzen zu dünn und lang wachsen. Damit die Saat gut aufgeht und wächst, sollten Gärtner immer die Temperaturangaben auf der Verpackung beachten. Zum Keimen brauchen viele Fruchtgemüse meist zwischen 22 bis 25 Grad. Salate sind da eine Ausnahme: Sie benötigen zum Keimen Temperaturen unter 16 Grad. |dpa