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LEO Saison - Frühling

Ruhe statt Tanz und Blüten statt Tümpel

Gärten und Parks: Erholsame Orte in der Pfalz - eine kleine Auswahl

Ein Ort mit Geschichte: der Schillerpark in Landau. | Foto: Büro für Tourismus Landau/frei

24.03.2021


Endlich frisches Grün – jetzt geht es auch wieder für die nicht ganz so „Wetterfesten“ öfter ins Freie. Zwar sind selbst dort mancherorts Vorsichtsmaßnahmen wie Maskenpflicht, Einschränkung der Besucherzahl oder zeitweilige Schließungen möglich. Aber wenn dies abgeklärt ist, dann heißt es in öffentlichen wie in eintrittspflichtigen Gärten und Parks einfach nur noch: entspannen und kleine wie größere Naturschönheiten bewundern. Einige Beispiele aus der Pfalz.

Der Schillerpark in Landau trägt seinen Namen seit 1905. In dieses Jahr fiel der 100. Todestag des Dichters. In der mehr als zwei Hektar großen Anlage werden barocke Gartenelemente mit denen eines Englischen Landschaftsgartens kombiniert. Früher wurde hier getanzt: Die Schillerparkgaststätte, die für die Südwestdeutsche Gartenbauausstellung (1949) errichtet worden war, blieb jahrzehntelang ein Ausflugslokal mit Tanzfläche im Grünen. „Der barocke Brunnen- und Staudengarten im Süden sind nicht zu übersehende Relikte der Schau“, informiert das Büro für Tourismus der Stadt Landau. Auch seltene Bäume wie Tulpenbäume und Urweltmammutbaum stehen hier; Infos: www.landau-tourismus.de.

Der nach dem Reichspräsidenten Friedrich Ebert benannte Ebertpark in Ludwigshafen hat seine Existenz ebenfalls einer Süddeutschen Gartenbauausstellung (1925) zu verdanken. Aus den „Friesenheimer Erdlöchern“, einem versumpften „Schnakenloch“ mit drei Meter tiefen Tümpeln wurde durch den Einsatz von 1000 Arbeitern ein Ausstellungsgelände, wie es zur Geschichte des Parks heißt. Ein Förderverein setzt sich für die „Grüne Lunge“ ein, die circa 29 Hektar misst; Infos: www.ebertpark.de.

Wie in Landau und Ludwigshafen hat die Natur auch in anderen Gegenden der Pfalz fleißige Helfer, wenn es darum geht, Blüten und unterschiedliche Laubfarben gekonnt in Szene zu setzen. „Wir machen den Park frühlingsfein!“, verkündet beispielsweise das Team der beliebten Gartenschau Kaiserslautern, Info: www.gartenschau-kl.de (eintrittspflichtig). Die von vielen Besuchern dankend angenommenen Winteröffnungszeiten sind vorbei. Als Termin für die Saisonöffnung werde 27. März angepeilt, dies hänge jedoch von der aktuellen Entwicklung ab. Das Gelände, ein Inklusionsbetrieb, ist seit der ersten rheinland-pfälzischen Landesgartenschau 2000 ein beliebtes Ausflugsziel samt Freizeitanlagen, angelegt auf dem Gelände einer alten Kammgarnspinnerei und eines Schlachthofs.

Nicht weit entfernt liegt ein Juwel für Freunde außergewöhnlicher Anlagen: der Japanische Garten (eintrittspflichtig). Er wird von einem Kaiserslauterer Verein mit viel Engagement betrieben und soll, wenn es nach Plan geht, ab 27. März von angemeldeten Besuchern (0631 3706600) besucht werden können. Und so muss die dortige Kirschblüte, die in Japan Kult ist, in diesem Jahr hoffentlich nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden; weitere Infos: www.japanischergarten.de.

Wie eine Verheißung von Normalität liest sich das Jahresprogramm des Rosengartens Zweibrücken, Info: www.rosengarten-zweibruecken.de. Die Vorfreude gilt „Picknick im Park“ mit Musik ab 2. Mai und weiteren Veranstaltungen. Die Saison wurde, so die aktuellen Umstände es erlaubten, am 21. März (und damit nach Redaktionsschluss dieses LEO Saison) eröffnet. Der Rosengarten, gelegen in der Innenstadt, kostet Eintritt; der Zweibrücker Wildrosengarten in der am Stadtrand gelegenen Fasanerie ist frei zugänglich. Die Freunde der Initiative „Offene Gärten Pfalz und Elsass“, müssen sich hingegen noch länger in Geduld üben: Die Veranstaltungsreihe privater Gartenbesitzer wird in diesem Jahr erneut ausfallen. ms

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