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Region mit Zukunft

Konzertabend im Kaiserslauterer Volkspark: Erfolgreiche Neuauflage

Zweites Volksparkkonzert des Musikvereins Otterbach

Konzertabend im Kaiserslauterer Volkspark: Erfolgreiche Neuauflage

Nach dem ersten in Eigenregie organisierten Konzert des Musikvereins Otterbach (MVO) im Pavillon des Kaiserslauterer Volksparks 2018, fand im August eine Wiederholung statt. Neben dem jungen und dem Crossover-Orchester waren vier Gastmusiker geladen.     

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Entspannt und gebannt: Das Publikum genoss das Open-Air-Konzert des Musikvereins Otterbach. FOTO: MUSIKVEREIN OTTERBACH/FREI

Eröffnet wurde der Abend durch das 17-köpfige Jugendorchester des MVO, die „MVO Kids“, mit Dirigent Uwe Rogge. Im Anschluss daran standen 30 Musiker des Crossover-Orchesters mit verschiedenen Stilrichtungen und unter der Leitung von Jochen Messer und Frank Zeihsel auf der Bühne. Ergänzt wurde das etwa dreistündige Programm durch Auftritte der Sänger und Solisten Jürgen Walter, Ramona Dworak, Thomas Wagner und Alejandro Martin.

„Wir sind sehr zufrieden, dass das Konzert so gut angenommen wurde“, blickt der MVO-Vorsitzende Fabian Fuchs zurück. Wie im Jahr 2018 sei auch diesmal jeder Platz besetzt gewesen. Viele Besucher haben nach seinen Beobachtungen eigene Sitzmöglichkeiten mitgebracht oder das Konzert stehend verfolgt. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem doch sehr außergewöhnlichen Programm so großen Anklang bei der Bevölkerung finden – und das durch alle Altersschichten“, sagt er. Für alle Beteiligten sei der Konzertabend im Volkspark eine ganz besondere Veranstaltung in einmaliger Atmosphäre, auf die sich die Mitglieder freuen. Nun hofft der Vorsitzende darauf, dass sich die Reihe im kommenden Jahr fortsetzt.

Der Musikverein Otterbach ist Mitglied im Verein Zukunftsregion Westpfalz (ZRW), der die Premiere des Konzerts „KL Proms“ im Mai unterstützt und den Kontakt zu Gasttenor Alejandro Martin hergestellt hat. „Wir sind sehr gerne in den Verein ZRW eingetreten, da wir der Meinung sind, dass wir nur gemeinsam etwas für die Westpfalz erreichen können, im wirtschaftlichen, technologischen, politischen aber vor allem auch im kulturellen Bereich“, sagt MVO-Vorsitzender Fuchs. lmo

Infoabend kommt prima an

Firma AZS beleuchtet Thema Zeiterfassung

„Ich wär’ schon mit 20 zufrieden gewesen“, sagt Mario Gilcher lapidar. Gezählt hat der Standortleiter der AZS Vertriebs GmbH in Kaiserslautern-Siegelbach gleich doppelt so viele Köpfe. Der Informationsabend zum Thema Arbeitszeiterfassung hat demnach großen Anklang gefunden.

Die AZS mit Sitz in Siegelbach – Zweig eines international operierenden Anbieters für Zutrittskontrolle und Zeiterfassung – ist seit diesem Jahr Mitglied im Verein Zukunftsregion Westpfalz (ZRW). Dem Impuls des ZRW, aus aktuellem Anlass einen Abend zum Thema Zeiterfassung anzubieten, sei man nur zu gerne gefolgt, sagt Gilcher.

Der Leiter der Lauterer Niederlassung war von der Resonanz positiv überrascht, wie er sagt. So ganz verwunderlich aber war es letzten Endes nicht, wird sich doch einiges bewegen, was Unternehmen jeglicher Größe zu spüren bekommen.

Gemeinsam mit Rechtsanwalt Felix Kuntz von der Kanzlei Dr. Kreienberg & Kuntz hat Gilcher den Informationsabend zum Thema Arbeitszeiterfassung bestritten.Die zweistündige Präsentation nebst Erörterung wichtiger Fragen hat sich im Business und Innovation Center um ein Kernthema gedreht, von dem jeder weiß, dass es wirken wird – aber noch keiner so recht,wie. „Wir fischen ja noch im Trüben“, brachte es Gilcher auf den Punkt.

Denn noch ist nicht ganz klar, wann und wie der Gesetzgeber die Forderung aus Luxemburg in nationales Recht fassen wird. Allerdings wird einiges in Bewegung geraten, nachdem der Europäische Gerichtshof in Luxemburg aus Gründen des Arbeitsschutzes eine verbindliche Zeiterfassung gefordert hat.

Künftig müssen – so fordert es die höchstrichterliche Rechtsprechung – alle Unternehmen innerhalb der EU für eine systematische Erfassung der Arbeitszeit all ihrer Beschäftigten Sorge tragen. Wie das überhaupt funktionieren kann, welche technischen Möglichkeiten es gibt, kam beim Infoabend aufs Tapet.Wichtig war den Organisatoren Gilcher und Kuntz, dabei auch die datenschutzrechtliche Aspekte mit in die Erörterung einfließen zu lassen. cha

Weiter Hoffnung auf Millionen-Förderung

Gemeinsame Initiative strebt Aufnahme in „Trafo 2“-Programman

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Selbst Musikerin und federführung bei der Trafo-Bewerbung: Corina Molz. FOTO: HAMM

Der Landkreis Kusel hat seine Hausaufgaben gemacht – und sich entschieden, weitere Mittel fließen zu lassen. Es winkt Gewinn, zielt doch die Investition auf eine Förderung in Millionenhöhe. 1,25 Millionen Euro würden in den kommenden vier Jahren ins Musikantenland fließen, sollte die Region Aufnahme in das Bundesprogramm „Trafo 2“ finden.

Die Entscheidung fällt noch in diesem Jahr – und dann müsste es schnell gehen, weiß Corina Molz, die als Referatsleiterin bei der Kuseler Kreisverwaltung für das „Trafo-Projekt“ verantwortlich zeichnet. „Trafo – Modelle für Kultur im Wandel“: Dieser Slogan steht für einen Transformationsprozess. Grundidee ist, „alte“ Museen in neuem Gewand zu präsentieren, oft verstaubt wirkende Inhalte peppiger zu präsentieren. Angestoßen hat dies die Kulturstiftung des Bundes. Und erklärtes Ziel ist es nun, die Angebote und Strukturen öffentlicher Kultureinrichtungen anzupassen, zu verändern, zu „transformieren“.

Den Anstoß, sich zu bewerben, hat übrigens der Verein Zukunftsregion Westpfalz geliefert. Als Partner, die die Bewerbung auf den Weg gebracht haben, sind zwei Gebietskörperschaften in der gemeinsamen Konzeptgruppe vertreten. Zwei Landkreise, in denen sozusagen „die Musik spielt“.

Dies sogar im doppelten Sinne, weisen doch der Landkreis Kusel wie der Kreis Kaiserslautern eine große Tradition auf. Von Dörfern aus beiden Kreisen – Jettenbach, Mackenbach und Eßweiler sind beste Beispiele – sind einst Musikanten in alle Welt gezogen, um in den USA, sogar in Australien und China mit Musik ihr Brot zu verdienen. Überall willkommen, haben nicht wenige dieser „Andermusikanten“ die Welt bereist,Gastspiele gegeben. Daran erinnert vor allem das Musikantenland-Museum auf Burg Lichtenberg, ebenso das Westpfälzer Musikantenmuseum in Mackenbach. Diese beiden könnten, so die Bewerbung greift, zu zentralen Kultur- und Begegnungsstätten für die gesamte Region werden.

Die Tradition möglichst lebendig halten, aber auch die heutige Musikszene mit Leben zu füllen, dabei könnte ein warmer finanzieller Regen helfen. Mit dem Zuschuss aus dem Kulturstiftungsprogramm ließen sich langfristig sowohl die Musikpflege als auch die Kulturschaffenden der Region stärken.

17 Regionen sind im Rennen, fünf davon erhalten die Förderung, auf die die Verantwortlichen um Corinna Molz und ihre Kollegin im Landkreis Kaiserslautern, Georgia Matt-Haen, so sehr hoffen. Die Arbeit vor Ort ist getan, die Bewerbungsmappe längst auf dem Weg. Der Kreis Kusel hat nun Mitte Oktober 142.500 Euro zugesagt, die in dem Moment fällig werden, da eine Zusage kommt. Auch hat sich der Kreis verpflichtet, im Falle der Förderung das Museum auf der Burgweiter zu unterstützen. cha