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Spargelzeit

Schon lange etwas Besonderes

Bereits die alten Griechen sollen den Spargel geschätzt haben

Genuss in Weiß und Grün: Spargel. Foto: Innviertlerin/pixabay.com

7.04.2021

Feinschmecker freuen sich stets auf den Beginn der Spargelsaison, die jetzt wieder startet und traditionell bis zum 24. Juni, dem Johannistag, dauert. Das Edelgemüse zählt zu den beliebtesten und galt bereits in der Antike als etwas Besonderes. Schon die Griechen sollen den Spargel vor 2500 Jahren gekannt haben, die Römer vor 2000 Jahren. Und er ist mit seinem leicht blumigen Aroma, den der weiße Bleichspargel entfaltet, nicht nur geschmackvoll. Er steckt auch voller nützlicher Inhaltsstoffe wie Kalium oder Phosphor Calcium, beinhaltet daneben Vitamine wie A, B1, B2, C und E sowie Folsäure, die wichtig für die Blutbildung ist. Die ebenfalls enthaltene Asparaginsäure wirkt entschlackend, Spargel hat zudem nur 20 Kalorien je 100 Gramm, da er zu etwa 93 Prozent aus Wasser besteht. Er wirkt entwässernd und fördert die Nierenfunktion.

Während der Saison werden in Deutschland etwa 1,7 Kilogramm Spargel je Kopf verzehrt. Und einen stolzen Preis hatte das Gemüse mit Köpfchen schon vor langer Zeit. Im Jahre 304 soll der römische Kaiser Diokletian veranlasst haben, per Erlass den Spargelpreis zu regeln, da dieser stets die Gemüter erhitzte. Warum der recht hoch ist, erklärt sich im aufwendigen Anbau, der immer noch mit Handarbeit und Kreuzschmerzen verbunden ist. Ein Hektar Spargel macht etwa 1500 Stunden Arbeit, ein Kilogramm etwa 15 Minuten, lautet eine Rechnung.

Quartier Christ

Morgens und abends gehen die Spargelbauern über die Felder und schauen, was sich in den Spargelreihen aus aufgewölbtem, lehmigem Sandboden tut. Dass eine Stange durch den Erdboden treiben will, erkennen die Experten an feinen Rissen im Sand. Der wird dann bis in eine Tiefe von etwa 40 Zentimetern vom Spross entfernt und jener dann mit einem speziellen Messer abgeschnitten.

Frischen Spargel erkennt man an fest geschlossenen Spitzen, feuchten Schnittstellen und festen Stangen. 22 Zentimeter lang mag sie der Standard-Esser, wie Simon Schumacher vom Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer berichtet, mit 16 bis 22 Millimetern Dicke haben sie dann Güteklasse I.

Ganz frisch gibt es Spargel, der in der Pfalz auf 650 Hektar angebaut wird, direkt beim Erzeuger oder in vielen Hofläden (siehe Infokasten unten), gekühlt und in ein nasses Tuch gewickelt kann er zwei bis drei Tage aufbewahrt werden. Grünspargel dagegen lagert am besten aufrecht stehend in Wasser. leo

INFO

Mehr zum Thema Spargel im Internet unter www.spargelseiten.de, eine Übersicht von Pfälzer Spargelhöfen ist unter www.pfalz.de/de/pfalz-geniessen/pfaelzer-spezialitaeten/pfaelzer-spargel zu finden.

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