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Alles in meiner Stadt - Frankenthal

„Das Karussell muss sich weiterdrehen“

„Die Schausteller vom Speyerer Tor“ begrüßen Gäste noch bis 27. September

„Das Karussell muss sich weiterdrehen“

Sorgen für ein kleines Jahrmarkt-Gefühl in Corona-Zeiten: die Schausteller am Speyerer Tor.

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„Das Karussell muss sich weiterdrehen“, sagt Hans Ulrich Laux. Er steht mit seinem Süßwarenstand und einigen alteingesessenen Schaustellern am Speyerer Tor und genießt den Hauch von Normalität, der sich nach dem Lockdown bietet

Für die Lage der Branche nach der Einstellung sämtlicher Tätigkeiten im Frühjahr findet er nur eine treffende Bezeichnung, nämlich „katastrophal“. Staatliche Soforthilfen hat auch nicht jeder bekommen. „Uns ist die Hauptsaison weggebrochen“, verdeutlicht Karl Heinz Held, der mit seinem Geschicklichkeitsspiel am Speyerer Tor dabei ist. Die harten Zeiten würden erst noch kommen.

„Die Schausteller vom Speyerer Tor“ sei eine Sonderveranstaltung, mit der ihnen die Stadt sehr entgegengekommen sei, erläutert Laux. Das Publikum habe die Aktion gut angenommen. „Die Leute wollen wieder mal raus“, findet er.

Auf dem Karussell gegenüber strahlen Kindergesichter. Auch die Firma Jockers, die das Angebot betreibt, ist ein Frankenthaler Traditionsbetrieb. Gegründet 1901 seien sie mit Süßwaren, Karussell und Imbiss unterwegs, sagt Hilde Jockers. Die Schausteller betreiben auch die Pfalzwiesen und den Eiszauber in der Erkenbert-Ruine. Beide werde es dieses Jahr nicht geben. Ob ein Weihnachtsmarkt stattfinde, sei noch unklar. enk